Fremdenfeindliche Übergriffe in Ostdeutschland sorgen immer wieder für viel Aufsehen. Die folgende Chronologie enthält besonders brutale Ereignisse in den vergangenen sieben Jahren, nicht erwähnt sind die zahlreichen weniger spektakulären Vorfälle.
11. Juni 2000: Der seit Jahren in Deutschland lebende Mosambikaner Alberto Adriano, Vater von drei Söhnen, wird in Dessau erschlagen. Die drei Täter, die vor Gericht Ausländerhass als Motiv angeben, werden zu langen Haftstrafen verurteilt.
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3. September 2004: Ein 27-jähriger Neonazi schleudert im brandenburgischen Hennigsdorf zwei brennende Molotowcocktails durch die Tür eines türkischen Imbisses. Das Landgericht Neuruppin verurteilt ihn unter anderem wegen siebenfachen versuchten Mordes.
31. März 2004: Im sachsen-anhaltischen Halberstadt wird ein 43-jähriger Asylbewerber aus Eritrea von vier Männern überfallen, geschlagen und verletzt. Einer der Tatverdächtigen war laut Polizei einschlägig als rechtsradikaler bekannt und hatte bereits 2002 einen Asylbewerber aus Indien angegriffen.
9. Januar 2006: Ein zwölfjähriger Junge äthiopischer Abstammung wird in Pömmelte von vier Jugendlichen rund zwei Stunden lang geschlagen, getreten, gedemütigt und dabei zeitweise mit einem Fotohandy gefilmt. Die Staatsanwaltschaft geht von Ausländerfeindlichkeit aus. Die vier Täter werden zu Haftstrafen verurteilt.
Februar 2006: Studenten aus China werden in Köthen in Sachsen-Anhalt wiederholt von einer Gruppe Jugendlicher überfallen und geschlagen. Die Opfer beschreiben die Angreifer als kahlköpfige, schwarz bekleidete Personen.
7. März 2006: In der Innenstadt von Halle wird ein 24-jähriger Schwarzafrikaner von der Elfenbeinküste überfallen, beleidigt und verletzt. Die Polizei nimmt wenig später einen einschlägig vorbestraften 26-Jährigen wegen Volksverhetzung und Bedrohung fest.
16. April 2006: In den Morgenstunden wird in Potsdam der Deutsch-Äthiopier Ermyas M. Angegriffen und zusammengeschlagen. Er liegt mehrere Wochen im Koma. Zwei Männer werden angeklagt, aber im Juni wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. Auch der Vorwurf, die Tat sei ausländerfeindlich motiviert, lässt sich nicht beweisen.
20. April 2006: Ein 39-jähriger Mann aus Mosambik und sein 14 Jahre alter Sohn werden in Magdeburg von einer Gruppe Jugendlicher aus der rechten Szene mit ausländerfeindlichen Parolen beschimpft und beleidigt. Der Mann, der in Deutschland als Sozialarbeiter tätig ist, wird schließlich von einem der Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt.
25. Mai 2006: Am Himmelfahrtstag gibt es fremdenfeindliche Übergriffe in mehreren Städten: In Weimar wird ein Mosambikaner so schwer verletzt, dass er in der Klinik behandelt werden muss. In Wismar traktieren Neonazis einen Inder mit Schlägen und Tritten. In Berlin registriert die Polizei drei ausländerfeindliche Zwischenfälle.
18. Juni 2006: Ein aus Äthiopien stammender 15-Jähriger wird bei einer Schlägerei in Schönefeld bei Berlin schwer verletzt. Ein Serbe wird in einem Regionalzug in Sachsen-Anhalt von drei Tätern geschlagen und getreten bis ihm die Flucht gelingt.
24. Juni 2006: In Pretzien nahe Magdeburg verbrennen fünf Rechtsextremisten bei einer Sonnenwendfeier eine Ausgabe des "Tagebuches der Anne Frank" und eine US-Fahne.
24. Juli 2006: Einem behinderten Mann aus Sachsen-Anhalt wird nach einem Trinkgelage in Stendal ein Hakenkreuz auf den Rücken gemalt.
12. Oktober 2006: Einem 16-Jährigen wird an der Sekundarschule in Parey von Mitschülern ein Schild mit der Aufschrift "Ich bin am Ort das größte Schwein, lass mich nur mit Juden ein" umgehängt. Er wird bis zum Einschreiten eines Lehrers gezwungen, mit diesem Schild um den Hals auf dem Schulhof herumzulaufen.
25. Februar 2007: Der Kindergarten Gan-Israel in Berlin wird mit Nazi-Parolen wie "Sieg Heil" und "Auschwitz" beschmiert. Durch eine eingeschlagene Fensterscheibe werfen die Täter zudem einen Rauchkörper in das Gebäude, der sich jedoch nicht entzündet.
9. Juni 2007: Mehr als zehn Mitglieder eines Theaterensembles werden in Halberstadt von einer Gruppe rechtsextremer Täter angegriffen. Fünf werden so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.
15. Juli 2007: Rechtsextremisten rufen am Krakower See in der Nähe der Ortschaft Serrahn in Mecklenburg ausländerfeindliche Parolen, zeigen den Hitlergruß, belästigen Badegäste und schießen mit einer Maschinenpistole mehr als ein Dutzend Mal in die Luft.
19. August 2007: Bei einem Altstadtfest im sächsischen Mügeln greifen mehrere dutzend Deutsche acht Inder an und hetzen sie über den Marktplatz. Dabei werden alle acht Inder, vier Angreifer und zwei Polizisten verletzt. Laut Zeugen sollen auch ausländerfeindliche Parolen gerufen worden sein.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AP)
Russland unter Putin
sind wie immer im Fokus. Es ist sicher nicht abzustreiten, dass es hier vermehrt übergriffe mit rechtsradikalem Hintergrund gibt. Leider hört man selten, dass unter den TOP3 der Bundesländer mit den meisten rechten Gewalttaten zwei alte Bundesländer sind Niedersachsen auf Platz 1, gefolgt von Sachsen und dann NRW. (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID7315982_REF1,00.html)
Es würde sicher helfen, das Problem als ein Gesamtdeutsches zu sehen und mit einer einseitigen Berichterstattung nicht auch noch das Ost/West-Thema zu verhärten.
...Auch der Vorwurf, die Tat sei ausländerfeindlich motiviert, lässt sich nicht beweisen.
Das ist eben das Proiblem, die Empörung ist meist politisch und finanziell motiviert. Die 50+ Millionen Euro/Jahr "für den Kampf gegen Rechts" ernähren halt viele Sozialfuzzis die ohne "Nazis" arbeitslos wären.
Nein das ist heute nicht nur in Ost und nicht nur in Deutschland Sondern die Fremdenfeindlichkeit ist Weltweit!!
Oft soger sehr,sehr willkommen.....
Hier zum Beitrag:
Warum, wieso, weshalb?
Erich Kästner sagt in Die Jugend hat das Wort
Wir wuchsen auf in eurem Zwinger. Wir wurden groß mit eurem Kult. Ihr seid die ält´ren .Wir sind jünger. Wer älter ist hat länger schuld ..Ihr wollt erklären und bekehren .Es heißt: Das Alter soll man ehren Das ist mitunter, das ist mitunter, das ist mitunter furchtbar schwer .
Zur Zivilcourage so etwa: .Ihr sprecht von Zukunft und meint Gehälter und hängt die Bärte nach dem Wind !
Das ist keine Erklärung aber in meiner Hilflosigkeit sage ich wo sollen Kinder und Jugendliche lernen wenn nicht im Elternhaus!
Anpassen nicht auffallen, es könnte den Job und damit die Existenz kosten. Das gilt in der Politik in den Medien in der Schule überall. Wo aber einmal entgegen gehalten wird, dann gut und zurückhaltend formuliert.
Wer das Geld hat, hat die Macht und wer die Macht hat, bestimmt die Umgangsformen.
Walter Wasilewski
Aber hier:
Es ist richtig, dass Fremndenhass überall auf der Welt zu finden ist, dass entbindet uns aber nicht davon, etwas dagegen zu unternehmen. Gerade wir Deutschen solten es besser wissen.
Ca. 2 Millionen Kinder soll es in Deutschland geben, die in Armut aufwachsen. Das daraus viel Furstration herrührt ist glaube ich gut nachvollziehbar. Natürlich ist kein Politiker dafür verantwortlich, dass ein Vater viel trinkt und seine Kinder schlägt, wohl aber dafür, dass eine alleinerziehende Mutter zusammenbricht unter dem Umstand, sich täglich mit Geldsorgen herumschlagen zu müssen. Woher sollen Kinder, die in solchen Verhältnissen aufwachsen, Mut, Kraft und Zuversicht schöpfen?
Rattenfänger haben es da einfach, ihre dummen hau-drauf Parolen als Lösung zu verkaufen. Hauptsache man hat jemanden, den man für die eigene Situation verantwortlich machen, und an dem man seinen Weltschmerz ablassen kann.
Das Problem ist aber viel komplexer, als die Meisten wahrhaben wollen. Vereinfacht gesagt: Im Westen propagiert die Werbung, dass nur Konsum und Luxus unser Leben bereichern können, woraufhin viel junge Menschen glauben, dass es im Leben darum geht möglichst viel Kohle zu machen. Sozialarbeiter, Krankenschwester oder Lehrer will da doch kaum noch jemand werden. Wird ja auch nicht gerade gut bezahlt, wenn man bedenekt, wie Kraftraubend diese Berufe sein können.
Wenn man dann sieht, was Bänker oder Manager verdienen, warum sollte man sich dann noch für andere einsetzten. Langfristig schwächt diese EInstellung aber das gesamte Land, den gerade die Jugend, die so wichtig ist für unsere alternde Gesellschaft, wird im Stich gelassen. Und dann fehlen den Konzernlenkern plötzlich die gut ausgebildeteten Arbeitskräfte.
Fremdenhass ist nur das erschreckende Bild, dass sich uns an der Oberfläche der Gesellschaft zeigt. Es sollte uns klar machen, dass gegenwärtig so einiges schief läuft, und wir nur etwas ändern können, wenn sich alle besser gestellten Mitglieder unseres Landes verantwortlich fühlen, und sich für die "Schwächeren" einsetzen.
Warum gibt ein CEO nicht z.B. mal freien Nachhilfeunterricht im Jugendzentrum einer Plattenbausiedlung. Es würde schnell merken, wie viel Freude man dabei haben kann, Anderen zu helfen. Dankbarkeit ist das schönste Geschenk der Welt.
Außerdem: Ein Toyota Manager verdient
Also eins sollte doch nun nach den jünsten Vorfällen auch dem Letzten klar sein: Im Osten wohnt der Mopp.
Die "Gut-Ossies" sind in den ersten Jahren in den Westen gekommen, die "Schlecht-Ossies" sind zu Hause geblieben. Ohne Arbeit. Ohne Zukunft.
Und, anstatt das sich unsere Vorzeige-Ost-Frau Angela Merkel, in Ihrer Politik mit den wahren Problemen des Landes befasst, z.B. mit der Hoffnungslosigkeit Ihrer ehemaligen Nachbarn, lässt Sie sich lieber für Dinge feiern, auf die Sie selber wenig bis keinen Einfluss gehabt hat. Innenpolitik ist offenbar nicht so ihr Ding, man müsste ja farbe bekennen, und die Umfrageergebnisse sprechen für sich, dass in Deutschland bald keiner mehr weiss worauf es wirklich ankommt und was hier tatsächlich passiert.
Aufschwung der nicht unten ankommt, Energiemafia, ungesühnte Korruption und Angela findet alles GUT - Bananenrepublik Deutschland.
Unsere selbsternannten Volksvertreter in Berlin sehen zu, wie sich der Ausländerhass im Osten über die Jahre verfestigt hat und regen sich, wenn es mal wieder - wie jetzt- zu heftig wurde, künstlich in den Medien auf, da es sich ja für die Quote gut macht.
Glaubt ihr denn wirklich, das ihr uns alle für dumm verkaufen könnt?
Unsere Gesellschat hat hier ein wirkliches Problem, vor dem ALLE die was dran ändern sollten die Augen verschließen.
Das erinnert doch verdammt an 1932 als "... doch nur gröhlende Halbstarke..." in Deutschland die Straßen unsicher machten.
Und solche Typen wie der Bürgermeister "... bei uns gibt es keinen Fremdenhass.." dieses Ortes nicht aufgrund solcher Verdrehung der Tatsachen ihres Amtes enthoben werden, solange Polizisten nachweislich bei Übergriffen im Osten wegschauen oder reichlich spät am Tatort erscheinen und solange Demonstrationen von Rechtsradikalen in Deutschland von der Polizei geschützt und linke Gegendemonstranten gleich in Polizeigewahrsam genommen werden, solange wird sich der Mopp weiter ausbreiten und die kohlschen blühenden Landschaften im Osten noch mehr solcher Taten und Typen hervorbringen.
Es ist höchste Zeit, dass unsere Berliner "Elfenbeinturmbewohner" und die letzten Vernünftigen im Osten endlich anfangen zu handeln, anstatt zu Jammern und dummes Zeug zu reden. Bevor unsere Republik vollends verrottet.
Paging