Der chinesische Vizepräsident Xi Jinping galt als zurückhaltend - bisher: Jetzt hat er China-Kritiker im Ausland attackiert - mit ungewöhnlich deutlichen Worten.
Eine Tirade des chinesischen Vizepräsidenten Xi Jinping gegen Kritiker hat aufschlussreiche Einblicke in die Denkweise des sonst eher zurückhaltenden 55-Jährigen geliefert, der als künftiger Staats- und Parteichef Chinas gilt.
Chinas Vizepräsident Xi Jinping (© Foto: dpa)
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Auf seiner Lateinamerika-Reise verwies Xi Jinping vor Auslandschinesen in Mexiko auf die Fortschritte in China, das 1,3 Milliarden Menschen ernähre. "Es gibt ein paar Ausländer, die den Bauch voll und nichts besseres zu tun haben, als mit dem Finger auf China zu zeigen", fuhr der kommunistische "Kronprinz" fort.
"China exportiert erstens keine Revolution, zweitens weder Hunger noch Armut und bereitet ihnen drittens auch keine Kopfschmerzen. Was wollen sie denn sonst noch?"
"Direktheit zeigt Mut unserer Nation"
Die Formulierung mit dem vollen Bauch, die im Chinesischen als ziemlich unhöflich empfunden wird, fand am Montag in Internet-Foren viel Zustimmung von nationalistischen Stimmen. Das Zitat fehlte aber - offenbar auf Anweisung der chinesischen Zensur - in den amtlichen Nachrichten von der Reise, allerdings war eine Filmaufnahme mit der Kritik Xi Jinpings in populären chinesischen Videoportalen leicht zu finden.
Ein Kommentar in dem Blog der Staatsagentur Xinhua lobte die direkte Art von Xi Jinping und erinnerte an den Revolutionär Mao Tsetung und den Reformer Deng Xiaoping, die auch eine deutliche Sprache bevorzugt hätten: "Diese Direktheit zeigt den Mut unserer Nation als verantwortliches und großes Land."
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(dpa/plin/gba)
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Politiker und ihre Pannen
"- keine Nachbarn überfällt, ..." und Tibet???
"...dem scheinbar demokratischen Indien, existieren in China auch keine "Kasten"! "
Na, und die roten Mandarine? Sind doch wohl eine eigene Kaste, die mit ihrem brutalen Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung die Industrialisierung um jeden, aber wirklich jeden Preis vorantreiben?
"Dies und noch viel mehr ... aber aus typisch chinesischer Höflichkeit hat er es unterlassen! "
Chinesen sind nur äußerlich höflich und bei dieser Höflichkeit geht es nur ums 'Gesicht wahren', denn selbst Unhöflichkeit gegenüber Fremden führt zum Gesichtsverlust. Nein, es ist ein System der Volksversklavung und die Krise trifft die Mandarine hart, denn sie hatten sich etwas ganz anders vorgstellt ... so etwas wie Weltherrschaft und Primat der chinesischen Kultur ... einfach mal hinfahren und zwei Jahre dort leben UND arbeiten, dann sieht das alles etwas anders aus weiß ...
Kuni
und dessen Büchlein mit dem Titel "China ist kein Reich des Bösen"!
Dieser Journalist beschreibt aus eigenem Erleben nach jahrelangem Aufenthalt in China, "was Sache ist"!
Wer nicht nur die westlichen Medien und westliche Politiker nachbeten, sondern selbst fundierte Kenntnisse über China erlangen will, der sollte zumindest diese Informationsquelle gelesen haben!
hätte diese Sprüche mal lieber in Afrika gemacht. Genau dort tritt der Kinese in unrühmliche koloniale Fußstapfen.
Was wäre denn Ihrer Meinung nach eine passende Antwort?
Beste Grüße Balldieb
Das witzigste, an dem Artikel finde ich: "Das Zitat fehlte aber - offenbar auf Anweisung der chinesischen Zensur - in den amtlichen Nachrichten von der Reise".
Huuu, muss jetzt schon die Regierung Angst vor der Zensur haben. Also bei denen Kinesen gehts zu...
(Ist ironisch gemeint.)
Paging