Die Kanzlerin möchte die Union aus der konservativen Ecke führen - und erntet Kritik. Die CSU hat Angst, "innerlich ausgezehrt" zu werden.
Als Reaktion auf den liberalen, neuen Wählerschichten zugewandten Kurs der CDU hat die CSU ihre Schwesterpartei vor einer Auszehrung der Volksparteien gewarnt. Nach der Vorstandsklausur der CDU in der vergangenen Woche wächst in den Reihen der CSU offenbar die Sorge, dass der vom CDU-Vorstand abgesegnete Kurs von Angela Merkel die Unionsparteien in eine Sackgasse führen könnte.
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CSU-Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Die Berliner Erklärung darf erst der Anfang sein. (© Foto: Reuters)
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Der neue Vorsitzende der CSU-Zukunftskommission, Manfred Weber, sagte der Süddeutschen Zeitung, es sei gut, dass die Partei der Kanzlerin "endlich über das unbefriedigende Wahlergebnis" vom vergangenen Herbst gesprochen habe. Die von der CDU verabschiedete Berliner Erklärung könne aber dabei nicht mehr sein als ein Anfang. "Konservativ, christlich, liberal, sozial - diese Begriffe allein sind zu wenig", betonte der Europaabgeordnete.
Weber, der das Amt des Vorsitzenden der früheren Grundsatz- und jetzigen Zukunftskommission vom früheren bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück übernommen hat, fürchtet vor allem, dass die schwindende Anziehungskraft der Union bei konservativen Wählern schwerwiegende Folgen haben könnte. "Ich habe die Sorge, dass eine Sammlungsbewegung rechts der Unionsparteien entsteht", sagte Weber.
Er kritisiert, dass die CDU zu sehr den Blick auf die Frage gelenkt habe, wie man kurzfristig beim Wähler Vorteile erlange. Wichtiger aber sei es, lebendige Volksparteien zu erhalten und engagierte Mitglieder und Mitstreiter auch dauerhaft für die Unionsparteien zu gewinnen.
Der bisherige Kurs der CDU beinhalte das Risiko, dass sich die Partei auf der Suche nach neuen Wählerschichten "innerlich auszehrt". Die Unionsparteien bräuchten deshalb "Emotionen und Mobilisierung, um eine Identifikation mit den Parteien zu ermöglichen." Davon lebten Volksparteien.
Massiv warnte Weber davor, die Wahlkampfstrategie vom Herbst 2009 auf die Zukunft zu übertragen. Die unter dem sperrigen Begriff "asymmetrische Demobilisierung" zusammengefasste Strategie, insbesondere den Anhängern von SPD, Grünen und Linkspartei keine Angriffsfläche zu bieten und dafür eine geringere Mobilisierung der eigenen Leute zu riskieren, führe "mittelfristig zur Auszehrung der Volksparteien", weil quasi für kein einziges kontroverses Thema wirklich gekämpft werde. Genau das jedoch brauche eine Volkspartei, wolle sie überleben.
Der CSU-Politiker sagte weiter, dass bei den Menschen nicht zuletzt wegen der Strategie der Eindruck entstehe, es gehe nicht um Überzeugungen, sondern "nur um Wahlen". Gerade dies aber sei ein wichtiger Grund für die wachsende Politikverdrossenheit. "Die Menschen müssen erkennen, was uns antreibt, was uns wichtig ist", so Weber. "CDU und CSU brauchen Mitglieder, die aus Überzeugung mitmachen."
Für Weber heißt das konkret: "Wer die gesamte Breite der Volkspartei Union abdecken will, der muss auch deutlich machen, dass wir für innere Sicherheit stehen, bei der Zuwanderung Grenzen ziehen und in der Außen- und Europapolitik deutsche Interessen durchsetzen wollen. Das fehlt."
Die CDU hatte auf ihrer Vorstandsklausur vergangene Woche den Öffnungskurs von Merkel einstimmig unterstützt. In der Berliner Erklärung beschloss sie, dass sich die CDU verstärkt um Wähler anderer Parteien bemühen wolle, den Modernisierungskurs fortsetzen und ihren treuen Anhängern die Veränderungen besser erklären werde.
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(SZ vom 22.01.2010/bica)
Russland unter Putin
Eigentlich ist das nur eine These und sollte vielleicht überprüft werden.(Ironie)
Die Beiträge mancher Foristen,besonders derer,die man erkennt weil sie so schön sind,lassen einen aber schon am Geisteszustand der Obengenannten zweifeln.Hoffentlich sind diese Leute nicht repräsentativ für den Freistaat.
... die du bist in der parlamentarischen Backstube unter der Foster-Käsekuchenglocke, gerufen werde dein Name, der da heißt Hildegard-Dorothea, die schwäbische Hausfrau, a hausigs Weib.
Dein Reich der Spätzlenomics in Küche, Keller, Kasten kommt unsere Nachkommen realiter immer teurer, dein Wille, den Anbruch der Fastenzeit bis zum Schanktermin Rüttgers Club im Bangemonat Mai aufzuschieben, ist dir an der mehlgepuderten Nase abzulesen, wie im Kabinett also auch vor den Halbseggln der fraktionierten Topfgucker und Knödldrücker.
Unsere tägliche Tart "Grand Etat Pic de Mouette - nach Art des Hauses safrangelb mit Schokostreuseln, sacharinsüß" gib uns im Stile der strengbehosten Directrice de Salle (damit wir sie hellauf von Sinnen werfen: Go Westerwelle) und sieh uns nach unser Sehnen nach schaumfreiem Riaba-Magerquark-Kuchen mit Mürbeteigboden, wie wir vergeben dein Schuldes-Entschlossenheitsimitat der Hefezopfweiler Weiber in reinstem Kauderwelsch.
Und führe uns transaktiv nicht ins Taka-Tuka-Land der (Maultaschen und Spendierhosen aufblähenden) Versuchungen, sondern erlöse uns von den Super-Boni-Segnungen einer Deutsche-Sachs-Lynch-Cremepyramide mittels scharfer Schnitte in mundgerechte Obama-Achtel, von denen ein jeder Bürger und Ackermann nur eins bekomme.
Denn dein ist das Back-und-Kehr-Amt für "bimolekulare Elementarreaktionen in dichten Medien" (Diss AM) und die Herrlichkeit häusletrittiger Gelbfüßler von Bopfingen bis Gengenbach, die den Banken-Schiet unter ihren Schuhsohlen als Ehrensenf beim Gang Richtung finanzielle Talsohle verstehen - und die ständig zum Steinmeier-Erweichen die Augen gen Himmel verdrehende Dorotheenetiquette (MerkeL: Was soll ich mit dem Tee ohne Sahne-Baiser).
Anders wäre besser (still in die Ecke um die Hinterbank gestellt, scharrt leise, aber vernehmlich mit dem Unpaarhuf das Ouagadougou-Breitmaulnashorn Peer - mampft statt Soffin-Torte nur das Heu post-ministerieller Bosheit).
(Achtung Satire - Politik ist wie hüftengoldiger Ofenschlupfer: Ständig werden alte Brötchen in dünne Scheiben geschnitten, mit klebriger Sahne geweicht, großzügig durch Subventionen gebuttert, in Süßigkeiten der Wählerverführung gewälzt - und nein, nicht harsch aufgekocht, sondern ausgesessen halbgebacken. Ideale Resteverwertung!)
Leider kann ich erst jetzt antworten. Der Vergleich mit Oestereich hingt,dass hat viel mit der gesammten Volkswirschaft zu tun gehabt.Auch ist Oestereich wie Italien zur Siegermacht erklaert worden,nachtraeglich der grosse F. war Deutsch und Mozart war Oestereicher.Auch war man in Wien schon immer etwas geschmeidiger.Das Adenauer die Einheit 1948 verspielt haben soll,ist und bleibt immer im kritischem Licht. Man kann es heute nicht mehr 100% nachvollziehen,ob es gelungen waehre.Man braucht sich nur die gesammten Ostblockstaaten anzusehen,wie sie von Stalin und seinen Nachfolgern ausgepluendert wurden. Rechtstaatlichkeit Freiheit und eine Freie Wirtschftsentwicklung gab es nicht.Das ist es an dem die Staaten des ehemaligen Ostblockes noch heute als Last um den Hals haben. Auch die Aufstaende in diesen Laendern,kahm ja durch die Unzufriedenheit mit den Vasallenregierungen,von Moskaus gnaden. Ueber die reisefreiheit muss ich nicht auch noch reden. An Pyton 11,ich habe die geantwortet,nur wo ist der Beitrag heute wieder versteckt.
Der von Ihnen genannte zeitliche Horizont ist sicher diskussionsfähig; wie das mit Prognosen eben so ist.
Ansonsten finden Sie meine volle Zustimmung.
"Die Konservativen haben Angst"
Na hoffentlich, es sei ihnen gegönnt. Vor allem aber haben die Konservativen eines: Keinen Plan, keine Ahnung, keinen Mumm, keine Ehrlichkeit usw.
Paging