Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff empfiehlt seiner Partei, im Bundestagswahlkampf 2009 stark auf Wirtschaftsthemen zu setzen.

Tipps aus Hannover für Angela Merkels Wahlkampf: CDU-Vize Christian Wulff rät seiner Partei und der Parteichefin dazu, auf ein früheres Reformkonzept zurückzugreifen. Die CDU stehe in einer höchst unruhigen Welt für Sicherheit, aber auch für Wachstum und Wohlstand, sagte der niedersächsische Ministerpräsident in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview des Magazins Cicero.

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CDU-Vize und niedersächsischer Landesvater: Christian Wulff (© Foto: dpa)

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Wulff plädierte dafür, dass sich im Wahl- sowie im Regierungsprogramm der Christdemokraten in vielen Positionen die Reformkonzepte vom Leipziger Parteitag 2003 wiederfinden müssten.

Damals hatte die CDU eine Reihe von Konzepten zum Umbau der sozialen Sicherungssysteme und der Einkommensteuer verabschiedet. Wulff räumte allerdings ein, die damaligen Beschlüsse könnten nicht mehr "eins zu eins umgesetzt" werden, "weil die Zeit weitergegangen ist".

"Florierende Wirtschaft ist zwar nicht alles, aber ohne eine florierende Wirtschaft ist vieles nichts", sagte der CDU-Vize. Es müsse eine dezentrale aktive Arbeitsmarktpolitik und ein einfacheres und verständlicheres Arbeitsgesetzbuch geben. Im sozialen Sicherungssystem seien ferner "mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung" nötig.

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(AFP/odg)