Konservative in der Union entdecken ein altes Reizthema neu - sie protestieren gegen eine Gleichstellung schwuler und lesbischer Partnerschaften mit Hetero-Ehen. Jetzt wehren sich die Reformer in der CDU: Sie prangern "verknöchertes Denken" an, das den Koalitionsvertrag verletze.
Es ist nicht lange her, da waren die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) noch in Feierlaune. Es war Ende Juni, als der Bundesverband von einem prominenten neuen Mitglied zu berichten hatte - Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin außer Dienst. Sie trat dem LSU damals aus Solidarität bei, als Zeichen der Unterstützung.
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Die Homosexuellen-Aktivisten in CDU und CSU können jede Hilfe gebrauchen. Wie sehr, zeigt sich in diesen Tagen.
Die Union streitet über die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe. Namhafte Mitglieder der Unionsfraktion im Bundestag haben das Vorhaben abgelehnt. Der Vorstoß von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) dafür "entbehrt jeder Grundlage", sagte Fraktionsvizechef Günter Krings (CDU). Die Union werde "nicht gleichstellen, was nicht gleich ist", sekundierte der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller. Entsprechend die Schlagzeilen: "Union gegen völlige Gleichstellung von Homo-Paaren".
Dies trifft die Stimmung in der Fraktion allerdings nicht wirklich. In der größten Regierungspartei, der CDU, kann von einer einheitlichen Haltung keine Rede sein. Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, widerspricht Krings' Aussage, das Thema stehe nicht auf der Agenda: "Was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, sollte jetzt auch umgesetzt werden", sagt er sueddeutsche.de.
Tatsächlich steht im Koalitionsvertrag, auf den sich die Parteichefs von CDU, CSU und FDP im Oktober 2009 verpflichtet haben, auf Seite 111: "Wir wollen die Ausgewogenheit von Rechten und Pflichten von Eingetragenen Lebenspartnerschaften verbessern. Dazu werden wir die familien- und ehebezogenen Regelungen über Besoldung, Versorgung und Beihilfe auf Lebenspartnerschaften übertragen."
Auf diese Passage pochen nun Reformer in der CDU: "Dahinter sollten wir nicht mehr zurückfallen", sagt Spahn. Antje Tillmann, CDU-Bundestagsabgeordnete aus Erfurt, fordert die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften im Einkommensteuerrecht: "Auch eingetragene Frauen- und Männerpaare sollten zukünftig vom Ehegattensplitting profitieren."
Fraktionsvizechefin Ingrid Fischbach und die zuständige Berichterstatterin Elisabeth Winkelmeier-Becker nennen das Vorpreschen der FDP-Justizministerin zwar "wenig zielführend". Die CDU-Politikerinnen halten ein Steuersplitting jedoch insofern für "konsequent, als Lebenspartner wie Ehegatten die gegenseitigen Unterhalts- und Einstandspflichten füreinander tragen".
Homo-Ehe als neues Thema der Konservativen
Modernisierer in der Union vermuten, der Traditionalistenflügel habe nur ein neues Thema gesucht - und gefunden, um CDU und CSU demonstrativ konservativ zu verorten. So sieht das auch Thomas Steins, Unternehmensberater und Vizechef der LSU. Er ärgert sich über die Äußerungen von Krings und Müller: "Die CDU-Mitglieder und die CDU-Wähler sind viel weiter, als die Fraktionsführung denkt", sagt er sueddeutsche.de. "Diejenigen, die sich so vehement gegen eine Gleichberechtigung stemmen, hängen einem verknöcherten Denken an." Für diese Gruppe sei "die Ablehnung der sogenannten 'Homo-Ehe' ein Teil eines Kulturkampfes um den Konservativismus". Tatsächlich werde der Schutz von Ehen zwischen Mann und Frau durch Homo-Ehen nicht beeinträchtigt. Steins, der mit seinem Mann in Brandenburg lebt, sieht die Gleichstellung im politischen Auftrag der CDU enthalten, eine generationengerechte Welt zu ermöglichen.
Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel wähnt Steins auf der Seite, auch wenn sie zum Thema schweigt. "Die Bundeskanzlerin ist auf dem richtigen Weg", sagt der Aktivist.
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(sueddeutsche.de/mati)
Protest gegen dritte Startbahn
Perlen vor die Säue! Mit solchen Leuten lässt sich nicht diskutieren, die sind absolut faktenresistent.
"Homosexualität ist medizinisch und psychologisch eine Perversion
(widernatürliche sexuelle Verhaltsweise), beruhend entweder auf einer hormonellen Störung, Verführung, oder nicht genug kriegen-der Genußsucht. Auf gut deutsch ist und bleibt sie eine Schweinerei. "
Haben Sie irgendwelche Gruende fuer diese seltsame Sicht der Dinge? Ich meine, Sie koennen denken, was Sie wollen, aber beruht Ihre Meinung auch auf so etwas wie Fakten?
Wie zum Beispiel definieren Sie widernatuerlich?
Hinweis: Bei ueber 1500 Tierarten wurden bereits homosexuelle Verhaltensweisen nachgewiesen.
Wie definieren Sie Stoerung? Ist alles Stoerung, wass zu Homosexualitaet fuehrt, oder haben Sie eine andere Definition dafuer? Ist Ihnen klar, dass das, was Sie Stoerung nennen koennten, moeglicherweise integraler Bestandteil der Evolution ist, immer neue Verhaltensmuster auszuprobieren? Dass auch Menschen, die keine sexuelle Reproduktion wollen, ein wichtiger und moeglicherweise Ueberlebenssichernder Bestandteil der menschlichen Gemeinschaft sind?
Verfuehrung? Mein Gott, sind Sie noch nie verfuehrt worden, oder haben Sie noch nie verfuehrt? Was ist natuerlicher als Verfuehrung, ich bitte Sie!
Genusssucht? Na denn, 90 % der Menschen wollen immer mehr Geld verdienen, groesserre Autos, Fernseher, Computer. Super, wir alle haben Genusssucht, was nun?
Was haben Schweine denn mit menschlicher Homosexualitaet zu tun?
"Kaiser Augustus hatte erkannt, daß damit der Niedergang Roms unaufhaltsam wird, und versuchte, Ehe und Familie und damit auch den Staat zu stabilisieren."
Wow, Sie sind die Person, die herausgefunden hat, warum Rom untergegangen ist, herzlichen Glueckwunsch! Und es gab auch noch nur einen einzigen Grund! Ich schlage vor, Sie tragen das auf dem naechsten Historikerkongress vor. Hoechste Anerkennung ist Ihnen gewiss.
Zur Widernatuerlichkeit. Falls Ihnen mein Hinweis mit den Tierarten nicht weitergeholfen hat, moeglicherweise definieren Sie widernatuerlich als sexuelle Verhaltensweisen, die nicht zur Zeugung von Kindern fuehren koennen?
Wollen Sie konsequenterweise schwangeren Frauen den Sex verbieten, unfruchtbaren Maennern und Frauen, Frauen nach der Menopause, und ueberhaupt jedweden Sex, der nicht zur Fortpflanzung fuehren kann? Wollen Sie eine Sittenpolizei, die das durchsetzt, und glauben Sie, Rom waere mit einer solchen Sittenpolizei nicht untergegangen?
Schon im 4. Jahrhundert folgte die Krise und 479 war Schluß. Wollen die Libertiner unter unseren Politikern dasselbe für Deutschland? Sind sie historisch so ungebildet oder einfach verantwortungslos?
Schon jetzt werden in Deutschland relativ die wenigsten Kinder in Europa geboren. Mene tekel upharsin!
Die Bundesjustizministerin, Frau Leutheuser-Schnarrenberger, und Rot/Rot/Grün planen offenbar einen Verfassungsbruch! Art. 6 GG stellt Ehe und Familie unter den "besonderen Schutz der staatlichen Ordnung". Die absolute Gleichstellung der Homo-Verbindung würde auf kaltem Wege die verfassungsmäßige Vorrangstellung von Ehe und Familie beseitigen. Was Frau L.-S. privat treibt, ist ihre Sache, aber als Justizministerin ist sie m. E. kaum mehr tragbar. Ihr früherer Parteichef, Außenminister Westerwelle blamierte Deutschland, als er in offizieller Mission seine Homo-Braut mitbrachte. Das also ist "Frei-heit" im Sinne der FDP, gepaart mit asozialer Steuersenkung für die Millionäre. Ich meine, es ist eher die von Westerwelle so benannte
"spätrömische Dekadenz": Tiberius frönte auf Capri demselben La- ster. Heute tut es der Regierende Bürgermeister von Berlin, Wowe-reit (SPD), obwohl es gesellschaftlich "unmöglich" ist, und gibt als Persönlichkeit der Zeitgeschichte ein denkbar mieses Beispiel.
Homosexualität ist medizinisch und psychologisch eine Perversion
(widernatürliche sexuelle Verhaltsweise), beruhend entweder auf einer hormonellen Störung, Verführung, oder nicht genug kriegen-der Genußsucht. Auf gut deutsch ist und bleibt sie eine Schweinerei.
Demgegenmüber bildet die Familie die kleinste Einheit der Gemein-schaft. Kinder brauchen nach den Erkenntnissen der Psychologie die Geborgenheit einer intakten Familie sowie Vater und Mutter, damit sie sich richtig entwickeln können. Leider wird in Großstädten schon jede 2. Ehe geschieden, wobei die Kinder die Hauptleidtra-genden sind. Die Ehe wird heute vielfach nicht mehr als Aufgabe, die auch Verzichte fordert, sondern als Genußmittel betrachtet. Ebbt der Reiz ab, sucht man nach einem neuen, stärkeren Reiz. Grund dieses Verhaltens ist ein grenzenloser Egoismus, der alle sozialen Verhältnisse stört. Wenn man ein paar Verbrecherkarrieren studiert, erkennt man klar diese Zusammenhänge, die von Kind auf ihre ver-derbliche Wirkung entfalteten.
Um auf Rom zurückzukommen: damals frönten eher noch die Opti- maten als die Plebs jedem Laster. Kaiser Augustus hatte erkannt, daß damit der Niedergang Roms unaufhaltsam wird, und versuchte, Ehe und Familie und damit auch den Staat zu stabilisieren. Wie wir wissen, gelang ihm das nicht, vielmehr gaben ein Nero bzw. eine Messalina den Ton an. Schon im 4. Jahrhundert folgte die Krise und 479 war Schluß. Wollen die Libertiner unter unseren
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Insgesamt denke ich, sollten Sie das von mir in Bezug genommene Urteil einmal lesen, dann erklärt sich vieles von selbst.
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Ich denke, eine kritische Neu-Lektuere wuerde Ihnen auch ganz gut tun. Moeglicherweise verkompliziert sich dann einiges von selbst.
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