Mit scharfen Angriffen auf die Linkspartei hat die CDU ihren Parteitag beendet. Fraktionschef Kauder forderte die SPD auf, sich klar von der "Partei der Mauerschützen und ehemaligen SED-Bonzen" abzugrenzen.
Mit scharfen Angriffen auf den Koalitionspartner SPD und Warnungen vor einem Linksbündnis nach der nächsten Bundestagswahl hat die CDU ihren Parteitag in Hannover beendet. Unionsfraktionschef Volker Kauder forderte die SPD auf, sich klar von der Linkspartei abzugrenzen.
Unionsfraktionschef Volker Kauder forderte die SPD auf, sich klar von der Linkspartei abzugrenzen. (© Foto: AP)
Anzeige
Die Sozialdemokraten dürften ihren Kurs nicht von der Konkurrenz bestimmen lassen: "Wer der Linkspartei nachläuft, der kommt mit der Linkspartei um", sagte Kauder. Die Linkspartei sei nicht nur eine "Partei der Demagogen", die den Menschen etwas verspreche, was nicht einzuhalten sei. Die Linke sei auch die "Partei der Mauerschützen und der ehemaligen SED-Bonzen".
"Sozialisten scheuen keinen Wortbruch"
CSU-Chef Erwin Huber unterstellte SPD-Chef Kurt Beck, im Zweifel auch eine Koalition mit Grünen und Linkspartei einzugehen. "Die Sozialisten scheuen keinen Wortbruch, wenn es darum geht, an die Macht zu kommen", sagte Huber in seinem ersten Grußwort als CSU-Chef auf einem CDU-Parteitag.
Man dürfe deshalb der Absage der Sozialdemokraten an eine rot-rot-grüne Koalition nach der nächsten Bundestagswahl nicht trauen. "Ein Bundeskabinett aus Beck und Nahles, Roth und Trittin, Lafontaine und Gysi darf doch Deutschland nicht regieren. Das wäre eine Katastrophe für unser Land", sagte Huber.
Kauder kritisierte indirekt auch die Entscheidung von SPD-Chef Beck, nach dem Rücktritt von Vizekanzler und Arbeitsminister Franz Müntefering nicht ins Bundeskabinett zu wechseln, sondern als Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz zu bleiben.
Damit gerate Beck in eine koalitionsschädliche Doppelrolle: "Regieren in Berlin und Opposition aus Mainz - das kann nicht funktionieren", sagte Kauder. "Entweder ist man ganz bei der Sache oder gar nicht." Er forderte die Sozialdemokraten auf, "ganz bei der Sache in der Großen Koalition zu sein".
Schröders russlandfreundliche Haltung beliebtes Angriffsziel
Besonders beliebtes Angriffsziel auf dem Parteitag war der frühere Kanzler Gerhard Schröder. Vor allem seine russlandfreundliche Haltung rief heftige Kritik hervor: Kauder sagte, wer den russischen Präsidenten Wladimir Putin nach den Parlamentswahlen vom Wochenende weiter als aufrechten Demokraten betrachte, habe völlig verschobene Maßstäbe.
"Wes Brot ich ess, des' Lied ich sing - das ist die Maxime von Gerhard Schröder", rief Kauder in Anspielung auf Schröders Aufsichtsratsposten beim deutsch-russischen Pipeline-Projekt. "Er war nie ein großer Kanzler. Und er wird nie ein großer Alt-Kanzler werden, wenn er solche Positionen vertritt."
Huber nannte Schröders Auftreten peinlich. "In Russland gibt es lupenreine Wahlfälscher", sagte der CSU-Chef. Schröder hatte Putin vor einigen Jahren einen "lupenreinen Demokraten" genannt.
Schutz vor ausländischen Investoren
Zum Abschluss des Parteitages verabschiedete die CDU einen Antrag, der auf den besseren Schutz wichtiger Bereiche der deutschen Wirtschaft vor ausländischen Investoren abzielt. Er fordert Regeln für ausländische Kapitalbeteiligungen an deutschen Unternehmen, die die "öffentliche Sicherheit" oder die "strategische Infrastruktur" berühren.
Der Antrag war unter Führung des hessischen Ministerpräsidenten und stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Roland Koch erarbeitet worden. Die Kriterien, welche Zweige zu diesen sensiblen Bereichen gehören, sollen im Dialog mit der Wirtschaft entwickelt werden. Ausländische Beteiligungen von mehr als 25 Prozent an diesen Zweigen sollen entweder genehmigt, nur unter Auflagen genehmigt oder untersagt werden können.
Die Pläne richten sich insbesondere gegen Staatsfonds aus Ländern mit starken Kapitalrücklagen wie China und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die CDU erwartet, dass nur sehr wenige Fälle von den Regelungen betroffen sein werden und Deutschland ein attraktives Land für ausländische Investoren bleibt.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
- Erwin Huber auf dem CDU-Parteitag Schwingen in die Stille 04.12.2007
- Schutz der Wirtschaft CDU sagt Staatsfonds den Kampf an 04.12.2007
- Parteitag CDU verabschiedet neues Grundsatzprogramm 03.12.2007
- Betreuungsgeld Wahltaktischer Unsinn 04.12.2007
- Lesben und Schwule in der Union Schwul in der Mitte 04.12.2007
(SZ vom 5.12.2007/dmo)
Obama zeichnet Bob Dylan aus
Der Kauder droht der SPD und beschimpft die Linkspartei als die Partei der Mauerschützen und der SED-Bonzen. Dabei hat er wohl vergessen, dass seine Partei
die Partei der unbekannten Spendermillionen,
die Partei der verschwundenen 100.000 Schäublonen
(wie ein Leser neulich schrieb),
die Partei des Spendernamenverschweigers Kohl und
die Partei der Jüdenvermächtnisse ist.
Eine Partei, die die Vergangenheit ihrer führenden Repräsentanten (Beispiel Marine-Richter Filbinger, späterer Ministerpräsident BW) nie hinterfragte. Wenn Kauder mit dem Finger auf die Linke zeigt, soll er erst die Vergangenheit der CDU aufarbeiten. Helmut Kohl dürfte der Kanzler sein, der sich mit Spendermillionen unbekannter Herkunft die Mehrheiten für seine Wiederwahl auf Parteitagen beeinflussen konnte. Führende Politmagazine haben oft genug darüber berichtet. Seine Partei hat dazu auch gerne die Blockflöten aus den neuen Bundesländern aufgenommen, die vormals in der SED Unterschlupf gefunden hatten. Nun nimmt Kauder sich raus, der SPD zu sagen, mit wem sie darf und mit wem nicht. Dreist!
ist angesagt. Der Parteitag sollte das Profil der Charakterlosen CDU schärfen, was hat der Parteitag gezeigt ? viel bla bla bla. Visionen gleich Null. Ein Merkel das nur doof rumlabert nichts auch garnichts substanzielles gebracht hat. Wir sind die Mitte " gratuliere ". Wenns das war dann gute Nacht CDU. Der Nuschelhuber von der CSU ist ein bißchen rumgehüpft hat sich selber gelobt. Aber so ist der Haufen schon längere Zeit die Arbeiter und Rentner ausnehmen sich die Taschen füllen dem Alkoholiker Bush hinterherlaufen und sich auf die widerlichste Art und Weise anbiedern ( Vogelgezwitscher auf seiner Ranch ) das ist die neue Politik der CDU Csu. Den Parteitag hätten sie sich schenken können.
ist angesagt. Der Parteitag sollte das Profil der Charakterlosen CDU schärfen, was hat der Parteitag gezeigt ? viel bla bla bla. Visionen gleich Null. Ein Merkel das nur doof rumlabert nichts auch garnichts substanzielles gebracht hat. Wir sind die Mitte " gratuliere ". Wenns das war dann gute Nacht CDU. Der Nuschelhuber von der CSU ist ein bißchen rumgehüpft hat sich selber gelobt. Aber so ist der Haufen schon längere Zeit die Arbeiter und Rentner ausnehmen sich die Taschen füllen dem Alkoholiker Bush hinterherlaufen und sich auf die widerlichste Art und Weise anbiedern ( Vogelgezwitscher auf seiner Ranch ) das ist die neue Politik der CDU Csu. Den Parteitag hätten sie sich schenken können.
vor der Neo Con für dumm verkaufen Spieser Unions Partei ! hat der Kauder Fracksausen ? hat doch Umfrage Technisch 40 %
Könnte vielleicht mal jemand anhand der Parteimitgliedslisten ausrechnen, wieviele der "Mauerschützen und ehemaligen SED-Bonzen" mittlerweile in der CDU ihre politische heimat gefunden haben? Nur mal so, der Objektivität halber. Vor diesem Hintergrund sei auch erwähnt dass ja auch unsere erzdemokratische CDU vor so 58 Jahren mit einem Personalstamm begann, der nicht in so gänzlich als lupenrein bezeichnet werden könnte.
Da hängen sich gerad die Richtigen aus dem Fenster.
"Regeln für ausländische Kapitalbeteiligungen an deutschen Unternehmen, die die "öffentliche Sicherheit" oder die "strategische Infrastruktur" berühren"? WIe steht es denn mit dem deutschen Gebot zur sozialen Marktwirtschaft, der Einhaltung des Art 14GG etc? Stört der Abbau sozialer (und gesetzlich vorgegebener) Staatselemente nicht auch massiv die öffentliche Ordnung?
Nach Ansicht der CDU wohl nicht. Sozialer Raubbau im Sinne der "Marktwirtschaft" ist erlaubt, ja erwünscht. Klar, dass es da einer klar ausgerichteten und von den Segnungen des angeblich alles verbessernden globalen Wettbewerbs möglichst unberührten Sicherheitsapparats bedarf.
Herr, schmeiß Mitgefühl vom Himmel.
Paging