CDU-Familienministerin von der Leyen will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Doch Politiker der Union, aber auch viele Wähler, fühlen sich vom neuen Familienbild düpiert.
Das Schreiben an den Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU drückt enorme Erleichterung aus. Und Dankbarkeit, dass sich ein so prominenter Politiker wie Volker Kauder der Sache angenommen hat. Das Ehepaar aus Ostdeutschland schildert, dass sich nach ihrer Auffassung die Mutter so lange wie möglich selbst um die Kinder kümmern müsse.
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Es gebe diese ,,Altmodischen'', schreiben sie, in gar nicht so geringer Zahl, ,,und wir fühlen uns von der Politik fürchterlich allein gelassen''. Der Brief endet mit der Bitte: ,,Herr Kauder, bitte lassen Sie nicht nach!''
Kauder hat in dieser Woche außergewöhnlich viele ähnliche Briefe bekommen. Absender sind konservative Eltern, die sich einst mit ihren Idealen bei der CDU bestens aufgehoben sahen und nun mit ihrem Lebensmodell in die Defensive gedrängt fühlen. Ausgelöst wurden die Botschaften aus dem traditionellen Milieu der CDU durch Einwände des Fraktionschefs gegen die Linie der Parteifreundin und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
"Familienmodell der erwerbstätigen Frau''
Nachdem die Ministerin sich in der SZ für einen massiven Ausbau des Angebotes an Krippenplätzen ausgesprochen hat, setzte Kauder zu Wochenbeginn gezielt einen Kontrapunkt. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass die Union nur noch ,,das Familienmodell der erwerbstätigen Frau'' fördern wolle. Das halte er für falsch.
Damit ist in der CDU ein Streit offen aufgebrochen, der schon seit der Amtsübernahme der dynamischen Ministerin schwelt. Heftig attackierte am Donnerstag Sachsens Kultusminister Steffen Flath (CDU), er glaube nicht, dass durch mehr Krippenplätze mehr Kinder geboren würden. Er habe auch festgestellt, ,,dass sich viele außerordentlich engagierte Eltern und Mütter regelrecht vor den Kopf gestoßen fühlen'', wenn sie hörten, es sei das Beste, nach zwölf Monaten das Kind in professionelle Hände zu geben.
Beim Kulturkampf um das Familienbild geht es um ein Kernstück der christdemokratischen Identität. Dass von der Leyen sich mit immer neuen Vorhaben dafür einsetzt, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen zu erleichtern, wird als Aufgabe konservativer Werte verstanden.
In rasender Geschwindigkeit scheinen sich die Verhältnisse gedreht zu haben: Einst wurden berufstätige Mütter schnell als Rabenmütter diskriminiert, jetzt wähnen sich die Anhänger des traditionellen Modells diskriminiert und durch die Gesetzgebung benachteiligt.
Indes fällt eine enorme Diskrepanz in der Wahrnehmung auf. Die Modernisierer um Ursula von der Leyen weisen - unterstützt von Wissenschaftlern und Wirtschaft - immer wieder darauf hin, dass Deutschland im Vergleich zu vielen europäischen Ländern sehr rückständig sei, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angehe und ein großer Nachholbedarf bestehe
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Protest gegen dritte Startbahn
Jedes 3. Kind hat laut Frau von der Leyen einen Migrationshintergrund.. Steht jedenfalls in ihrem Interview!
Na dann werden ja ein Drittel aller Kinder später mal hoffnungsose Aussenseiter, die wegen der "Ehre" ihre Schwestern umbringen, oder - noch schlimmer - gar islamistische Terroristen werden...
Da ists doch besser, wir stecken sie rechtzeitig in Kinderkrippen, später Ganztagskindergärten und später auf die Ganztagsschule, damit sie keinesfalls mit islamistisch-fundametalistischen Ideologien ihrer nicht integrierten Eltern fanatisiert werden können...
Herr Kauder, das können Sie der alten Dame zurückschreiben ....
Es ist nichts passiert.
Eine alte Frau will dem Land ihr steinzeitlich reaktionäres Weltbild überstülpen.
Mag sein, dass die dabei einige Teilerfolge erzielt.
Irgendwann wird sich von den Leyen, genauso wie Adolf Hitler, im Orkus der Geschichte wiederfinden.