Bei seinem Besuch in Frankreich ist der Dalai Lama von Präsidentengattin Carla Bruni empfangen worden. Präsident Sarkozy kam nicht - und beugte sich damit China.
Der Dalai Lama ist zum Ende seines politisch heiklen Besuchs in Frankreich erstmals mit Regierungsvertretern zusammengekommen. Außenminister Bernard Kouchner und die Menschenrechts-Staatssekretärin Rama Yade trafen das geistliche Oberhaupt der Tibeter in der südfranzösischen Ortschaft Roqueredonde bei einer Tempel-Eröffnung.
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Das Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, und die französische Präsidentengattin Carla Bruni beim gemeinsamen Tempelbesuch. (© Foto: Reuters)
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Dort begegnete der Friedensnobelpreisträger auch der französischen Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy: Mit ihr zusammen löste er ein Band, um die buddhistische Tempelanlage Lérab Ling einzuweihen.
Es ist das erste und einzige Treffen von Regierungsvertretern mit dem Dalai Lama, der am 11. August in Frankreich eingetroffen war und am Samstag wieder abreist. China hatte dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy mit "ernsten Folgen" gedroht, sollte er den Dalai Lama während der Olympischen Spiele treffen. Auch Kouchner hatte ein ursprünglich geplantes Treffen erst abgesagt und dies mit Terminschwierigkeiten wegen des Kaukasus-Konflikts begründet.
Die Spannungen zwischen China und Frankreich waren entstanden, nachdem Proteste gegen die chinesische Tibet-Politik den olympischen Fackellauf in Paris massiv gestört hatten. Sarkozy hatte nach der Niederschlagung der Proteste in Tibet im März zudem lange gezögert, seine Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking zuzusagen. Französische Unternehmen sahen sich daraufhin Boykottaufrufen in China ausgesetzt.
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(AFP/ssc/ihe)
Na, eine Seite ist Dalai, der um Geld betteln, die andere Seite ist China, das Geld vergeben. Diese Entscheidung kann Sarkozy ganz einfach treffen. Wenn DaLai nicht mehr nützlich ist, ist er denn nicht willkommen.
Alle Politiker sind klar, DaLai , Georgien und Irak, alle sind nur Speilzeug!!! Schade könnten einige Volks nicht verstehen.
Diplomatie kann nicht alles rechtfertigen.Die Verbeugungen verraten am besten, wohin sich jemand zählt, wen er achtet und wen nicht. Dalaih Lama wird kaum überrascht gewesen sein. Er kam ja auch nicht wegen Sarkozy sondern zu den Menschen in Frankreich. Als legaler Vertreter war Sarkozy eine nicht zu vermeidende Station. Sarkozy hätte mehr daraus machen können. Das hat er wohl übersehen.
Mit unserem von der OSS gekauften Bundestramp.... wird es aber schwer.
Cool, hat der Präsident Sarkozy die Chinesen ausgeschmiert?