US-Präsident Bush findet, dass die Welt durch den Irak-Krieg sicherer geworden ist. Gegenüber Iran übt Bush weiter Druck aus, indem er sagt, dass "alle Optionen auf dem Tisch" liegen. Aus Teheran kommen derweil harte Töne von Präsident Ahmadinedschad.
Nach dem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel in Meseberg hat sich US-Präsident George W. Bush "zufrieden" über die Entwicklung im Irak gezeigt. Es seien Fortschritte erzielt worden, sagte er am Mittwoch nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Gästehaus der Bundesregierung in Meseberg.
US-Präsident George W. Bush will sich gegenüber dem Iran alle Optionen offenhalten. (© Foto: ddp)
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Für Demokratie und Wirtschaftsentwicklung sei ein gewisser Grad an Sicherheit notwendig.
Bush verteidigte seine Entscheidung für den Irak-Krieg: "Ich bedauere das überhaupt nicht. Saddam Hussein ist nicht mehr an der Macht, die Welt ist sicherer geworden." Zwar möge er den Krieg nicht, der Irak-Einmarsch im März 2003 sei aber richtig gewesen.
Im Atomstreit mit Teheran setzt Bush auf eine diplomatische Lösung. "Wir ziehen natürlich die diplomatische Lösung vor", sagte Bush. Dafür wollten die USA eng mit ihren Partnern zusammenarbeiten. Allerdings lägen weiterhin "alle Optionen auf dem Tisch", betonte Bush bei seinem voraussichtlich letzten Deutschland-Besuch als US-Präsident.
Wenn Iran sein Programm zur Anreicherung von Uran nicht stoppe, müssten weitere Sanktionen folgen. Um eine weitere Isolation Irans zu verhindern, müsse die Regierung in Teheran nun den internationalen Forderungen nachkommen.
Ahmadinedschad: Bush ist ein skrupelloser Mann
Merkel hob hervor, zunächst müssten die zuletzt beschlossenen Sanktionen gegen Iran entschlossen umgesetzt werden. Wenn Iran die Angebote der internationalen Gemeinschaft zur Lösung des Atomstreits ausschlage, müssten weitere Sanktionen auf internationaler Ebene folgen. Die Europäische Union könne über weitere Strafmaßnahmen gegen Iran, beispielsweise im Bankensektor, nachdenken. Dies dürfe jedoch nicht dazu führen, dass die Bemühungen um eine gemeinsame Haltung im UN-Sicherheitsrat nachließen, betonte die Kanzlerin.
Schließlich seien Sanktionen gegen Teheran viel wirksamer, wenn sich auch die UN-Vetomächte China und Russland daran beteiligten. Es gebe einen "erheblichen Druck, dass wir gemeinsam handeln müssen", unterstrich Merkel.
Unterdessen warf der iranische Staatschef Mahmud Ahmadinedschad US-Präsident Bush vor, Angriffpläne gegen Iran zu schmieden. Bush sei ein "skrupelloser Mann", der das Ziel habe, den Iran anzugreifen, sagte Ahmadinedschad bei einer Rede in der Stadt Tschar-Kord im Westen des Landes. "Ihre Ära ist vorbei, und - Gott sei Dank - werden Sie nicht länger in der Lage sein, auch nur einem Zentimeter iranischen Bodens Schaden zuzufügen", sagte Ahmadinedschad in einer am Mittwoch vom Nachrichtensender Khabar übertragenen Rede. Er bekräftigte zugleich, dass westliche Drohungen und Sanktionen Iran nicht einschüchtern würden und das Land unbeirrt sein Atomprogramm fortsetzen werde.
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(AFP/dpa/AP/bosw/buma/odg)
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sie sind in etwa auf dem gleichen informationsstand wie jeder durchschnittsamerikaner. traurig eigentlich, da den amerikanern so gut wie keine unabhängige unzesierte und kritische quelle zur verfügung steht. sie als westeuropäer wären aber eigentlich in der lage sich richtig zu informieren.
um ihnen ein wenig auf die sprünge zu helfen: die scharia ist eine sehr humane rechtslehre. von handabhacken wegen diebstahl z.B. steht in ihr kein wort. verwechseln sie nicht islam und islamismus. das versprechen radikalisierter imame, auf den "gotteskrieger" der sich in die luft sprengt warteten im paradies 70 jungfrauen ist eine radikale falschauslegung des wortes "jihad"
und das ist nicht die geburt eines neuen systems, sonder die systematische zerstörung einer gesellschaft.
benutzer1100: Solange dieser Staat die Scharia als Gesetz hat wird es dort niemals Frieden geben, denn ein unmenschlicheres Gesetz gibt es nicht.
Dann gehe ich mal davon aus dass sie den Koran studiert haben, perfekt arabisch können, und auch Meister des Rezitierens sind.
Falls nicht, dann wären sie nicht berechtigt solche Aussagen von sich zu geben.
Der Id.ot zeigt überhaupt keine Reue-warum auch,ihm fliegen ja nicht die Granaten um die Ohren. Solches Pa.ck wie ihn hat man vor 60 Jahren bei den Nürnberger Prozessen oder im Fall Jugoslawien in Den Haag anders behandelt.
Und wenn ich zurückdenke wie die CDU-Pfeifen nach Schröders "Nein" zum Krieg sofort in Richtung estadios bandidos gereist sind um dem Typen die Lefzen zu lecken,kann ich nur mit Stolz auf sie herabblicken.Aber Zeit heilt bekanntlich alle Wunden und löscht auch bei vielen Landsleuten das Hirn aus,wie anders kann man sich sonst die Umfragewerte der CDU erklären.Und ändern wird sich nach Bush auch nichts-Obama verwendet schon fast die selbe Rhetorik wie Bush bezüglich Iran und McCain -der Kriegsheld!!!-....das sagt schon alles über den Größenwahn der Amerikaner....mfg
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"""sondern die tagtäglichen attentate""".
Dieser Religionskrieg zwischen den dortigen Konfessionen der Islamisten ist eine irakische Angelegenheit der inneren Sicherheit. Die Geburt eines neuen Staates mit einem neuen System ist leider mit Opfer verbunden. Traurig aber wahr.....
Solange dieser Staat die Scharia als Gesetz hat wird es dort niemals Frieden geben, denn ein unmenschlicheres Gesetz gibt es nicht.
Solange man jungen Männern einreden kann, dass Jungfrauen im Nirwana auf sie warten, wenn sie sich in die Luft sprengen und dabei unbeteiligte mit ermorden, solange wird es dort keine Freiheit geben.
Paging