Die Bundesregierung folgt einer Bitte der Nato um weitere Unterstützung: Sechs Aufklärungs- Jets der Bundeswehr sollen Feind-Stellungen in Afghanistan aufspüren. Nun muss der Bundestag darüber entscheiden - und ist geteilter Meinung.
Die Bundesregierung will die Nato in umkämpften Gebieten Afghanistans mit Tornado-Aufklärungsflugzeugen unterstützen.
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Das Kabinett beschloss am Mittwoch in Berlin, dass deutsche Piloten Nato-Partnern Bilder der Stellungen von Taliban-Kämpfern liefern sollen. Andere Nato-Truppen können diese Ziele dann bombardieren.
Die Nato hat für das Frühjahr eine Offensive gegen radikal-islamische Taliban angekündigt. Deutsche Luftangriffe werden in dem Antrag der Regierung an den Bundestag ausgeschlossen.
Die Opposition bekräftigte ihre Forderung nach einem größeren Engagement für den zivilen Aufbau des Landes und verlangte mehr Aufklärung über den Tornado-Einsatz durch die Regierung.
Die Linksfraktion hat bereits ihr Nein im Bundestag angekündigt. Das Parlament entscheidet Anfang März. Gibt der Bundestag grünes Licht, können die Kampfflugzeuge, die über besondere Aufklärungsfähigkeiten verfügen, Mitte April nach Afghanistan verlegt werden.
Der Bundestag wird voraussichtlich Anfang März über den Einsatz entscheiden. Wie in der SPD-Fraktion soll dazu auch in der Unionsfraktion die Entscheidung für die Abgeordneten freigegeben werden, also der Fraktionszwang nicht gelten. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Es geht um die existentielle Frage, die Bedrohung durch den Terrorismus zu bekämpfen. Dazu muss und wird Deutschland seinen Beitrag leisten."
Noch keine Tendenz in der FDP-Fraktion
Er gehe von einer "breiten Mehrheit" aus. Kauder fügte aber hinzu: "Es wird auch andere Auffassungen geben. Das respektiere ich." SPD-Fraktionsvize Walter Kolbow verteidigte den Einsatz und hob im RBB hervor, dass dadurch auch Zivilisten geschützt würden. Es gehe nicht um "Zielbekämpfung", sondern um eine bessere Aufklärung.
Die FDP hielt sich die Entscheidung zu dem Einsatz offen. Eine Tendenz für das Votum der Fraktion gebe es noch nicht, sagte FDP-Außenexperte Wolfgang Gerhardt der "Passauer Neuen Presse" vom Mittwoch. FDP-Verteidigungsexpertin Birgit Homburger sagte dem "Südkurier" vom Mittwoch: "Es handelt sich um eine neue Qualität des Einsatzes, der für unsere Soldaten nicht ungefährlich ist."
Die genaue Anzahl der Jets ist dem Vernehmen nach noch unklar. Es soll sich aber um etwa sechs Maschinen handeln. Das Mandat mit einer Obergrenze von 500 Soldaten ist bis zum 13. Oktober befristet und soll zusätzlich zum bestehenden Mandat für die Beteiligung der Bundeswehr an der Internationalen Schutztruppe ISAF erteilt werden.
In der Hauptstadt Kabul und im Norden Afghanistans ist die Bundeswehr bereits mit insgesamt fast 3000 Soldaten stationiert. Die FDP-Fraktion erklärte, die Regierung solle "ehrlicher informieren". Entgegen den Angaben von Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) schlössen die deutschen Tornados keine Fähigkeitslücke der Nato in Afghanistan.
Hilfsorganisationen warnen für Gefahren für zivilie Helfer
Sie ersetzten lediglich britische Flugzeuge, die bisher die Luftaufklärung wahrgenommen hätten. Klar sei, dass der geplante erweiterte Einsatz der Bundeswehr eine "völlig neue Qualität" habe. Das Ziel der Stabilisierung des Landes sei aber nicht mit militärischen Mitteln allein erreichbar.
Die Hilfsorganisation Medico international kritisierte die geplante Mission, weil sich der Schwerpunkt damit weiter zu militärischen Einsätzen verschiebe. Die Hilfsorganisation Help warnte vor Gefahren für zivile Helfer. Diese würden von der Bevölkerung zunehmend mit den Soldaten der kämpfenden Truppen gleichgesetzt.
Beim Nato-Gipfel im November in Riga hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die dringende Bitte von Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer um Unterstützung im umkämpften Süden Afghanistans noch mit Verweis auf das bereits große deutsche Engagement im Norden zurückgewiesen.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/AFP)
Weiter so Frau Merkel und sie werden bald erfahren wohin das führt.
Es ist die schrittweise Beteiligung an einem aussichtslosen Krieg. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das ganze eskaliert. Sie werden irgendwann genauso abziehen müssen wie schon die Russen vor ihnen. Ihre Anbiederung schon seit langer Zeit als willfährige Helferin für geostrategische Ziele, für Pseudo-Friedensmissionen ist beklemmend. Na ja, woher sollen sie diesbezüglich auch Erfahrung haben. Was sie als Friedensmission definiert ist Besetzung fremder Länder, ist das Interesse, die Macht über den Rest der Welt und das öl zu bekommen. Da will man uns doch allen Ernstes verkaufen, Deutschland wird am Hindukusch verteidigt. So eine Frechheit.
Die Welt ist voller Kriege, aber genau in Afghanistan und Irak muß man sich plötzlich einmischen. In ein weit entferntes Land muß man Tornados schicken, während hier das Ged für Kinder und Rentner fehlt. Unserer Bundeskanzlerin haben wir es zu verdanken, dass wir nach 60 Jahre wieder Krieg führen. Es ist nicht zu fassen. Das könnte ein Ende mit Schrecken werden, im noch Schlimmeren Fall ein Schrecken ohne Ende. Was haben wir dort zu suchen,?Nichts, die Regierenden sollen sich besser fernhalten von solchen Abenteuern. Was hier passsiert ist Krieg und wir mischen mit, das eigentlich schon seit langer Zeit. Aber jetzt tritt das in eine neue aktive Phase. Aus dieser Nummer kommen sie nicht mehr heraus. Merkel und CO wissen wohl nicht , was das bedeutet. dieses ewige Gefasel , diese ewige Manipulation der Bürger, es sei ja doch ein gutes Werk, eine Friedensmission, für wie dumm halten sie denn die Mehrheit der Bürger. Sie lügen, verschweigen, dementieren heute so , morgen so, sie winden sich nach allen Seiten. Das Konzept , die schrittweise Beteiligung, steht seit langem fest, Frau Merkel weis das auch . Diese Schweinerei hat sie wohl beim Wildschweinessen zum 2. oder 3. male zugesagt. Sie taktiert nur noch in welchen Stufen man es verkauft, wie man es schonend und überzeugend als unabwendbar dem Bürger vermittelt. Die Koalition der Willigen wird über Täuschungen installiert. die früheren Staatschef hätten sich nicht täuschen lassen.Wer hat dieser Frau bloß zur Macht verholfen? Wie blauäugig waren diejenigen? Jetz haben wir das, was viele nicht wollten. Den Krieg, auch wenn das einige noch verharmlosen.Sie werden bald aufwachen. Gegen diese Länder führt keiner so ohne Quittung Krieg, auch nicht Deutschland. Es ist kein Verteidigungsfall, sondern Beteiligung an einem Angriff. diese Länder haben andere Vorstellungen, hören wir endlich auf , die Welt zu missionieren. Jeder kann nach seiner Vorstellung leben, sich nach seiner Vorstellung regieren. Was geht uns das an. Die Vom "Helfersyndrom "Befallenen können ja privat dort hingehen und sich aufarbeiten.
Aber sie sollen endlich aufhören den Rest mit hineinzuziehen, einen Krieg auszuweiten, Es gibt in Deutschland genug Hilfsbedürftige.
Was ist ein Tornado-Aufklärungsflugzeug?
Die Bundesregierung will gegen die unübersehbare
Mehrheit der deutschen Bevölkerung Tornado Militärflugzeuge - um es neutral
zu benennen - in Afghanistan einsetzen und nennt diese immer wieder
"Tornado-Aufklärungsflugzeug". Was aber bedeutet das.
Es ist heutzutage nicht besonders schwer, halbwegs seriöse Informationen
über ein Militärflugzeug im Internet zu finden. Demnach ist das Flugzeug
Panavia 200 mit der Kurzbezeichnung "Tornado" MRCA ein zweisitziges
Mehrzweck-Kampfflugzeug, das als Jagdbomber, Abfangjäger und Aufklärer
eingesetzt wird. Die Reihenfolge der Auflistung der möglichen Funktionen
entspricht den Konzeption beim Bau. Denn die Konzeption sah Aspekte wie
Erdkampfunterstützung, Gefechtsfeldabriegelung, Luftüberlegenheit usw. vor
und Aufklärung stand erst viel weiter unten in der Liste. Die Priorität des
Flugzeuges hieß: Jagdbomber! Entsprechend besteht die Besatzung aus einem
Piloten und einem Waffensystemoffizier.
Unabhängig von dieser Konzeption gibt es aber in der Bundeswehr tatsächlich
Tornados mit besonderer Ausstattung, die ausschließlich bei einem
Aufklärungsgeschwader stationiert sind.
Und tatsächlich hat die Bundesrepublik Deutschland Tornados bereits im
Bosnien-Konflikt, als auch im Kosovo-Krieg, zu Aufklärungszwecken sowie für
die Bekämpfung feindlicher Radarstellungen eingesetzt; es ging um eine
Aufklärung gegen eine modern ausgestatte Armee, wie diejenigen der Serben.
Hingegen wurden Tornados auch schon bei der Operation Desert Storm gegen
den Irak von der britischen Luftwaffe unter anderem in der ersten
Angriffswelle gegen die irakischen Flugplätze Tallil, Al Asad, Mudaysis und
Al Taquaddum eingesetzt.
Obwohl der mögliche Aufklärungscharakter der deutschen Tornados nicht zu
bestreiten ist, ist gleichzeitig festzustellen, dass jene Flugzeuge nicht
in der Lage sind eine Guerilla-Truppe mit leichter Bewaffnung zu bekämpfen!
Noch weniger eignen sie sich zur Terrorismus-Bekämpfung; eine in einem Auto
versteckte Bombe können auch Tornados nicht entdecken, wobei die Frage
offen bleiben soll, wer derzeit in Afghanistan Terrorist ist und wer nicht!
Bei der gesamten Debatte um den möglichen Einsatz der Bundesluftwaffe in
Afghanistan fällt eines sehr deutlich auf: Jeder benutzt in einem geradezu
inflationär übertriebenen Maß den Begriff "Tornado-Aufklärungsflugzeug".
Kaum jemand spricht von Jagdbomber oder einfach nur Tornado-Flugzeug!
Der Grund dafür liegt darin begründet, dass in der weltweiten tausende
Jahre verfolgbaren Geschichte von Angriffskriegen, Besatzung, Unterdrückung
und Ausbeutung es noch NIE einen Angreifer, Besatzer, Unterdrücker oder
Ausbeuter gegeben hat, der das von sich selbst behauptet hat! Jeder
Angriff, Besatzung, Unterdrückung oder Ausbeutung erfolgte immer nur zur
Selbstverteidigung, Befreiung, Zivilisation oder anderen vorgeschobenen
edlen Zielen!
Deutschland hat das im zweiten Weltkrieg nicht anders gemacht, als hunderte
von Aggressoren zuvor! Auch die USA haben die Indianer in ihrer eigenen
Geschichtsschreibung nicht ausgerottet, sondern zivilisiert! Und ob bei
Alexander, dem man irgendeine Größe zuspricht, Cäsar, Napoleon oder das
britische Imperium; immer wurde nur "zurückgeschossen". Nach dem Fall
Hitlers hatte Deutschland einige Jahrzehnte hinreichend mit sich selbst zu
tun, dass hier niemand ernsthaft auf den Gedanken kommen konnte, wieder auf
der Seite der Unterdrücker militärisch mitzumischen. Das aber scheint sich
geändert zu haben. Nie zuvor hat Deutschland so viele Soldaten in die Welt
geschickt, wie unter der aktuellen Regierung, und nie zuvor stand die
Politik Deutschlands derart deutlich gegen die Interessen des eigenen
Volkes wie heute!
Ein Problem beim Kampfeinsätzen, insbesondere in Deutschland, besteht
darin, dass die eigene Bevölkerung diese nicht mitzutragen bereit ist.
Daher gibt es eben nur "Tornado-Aufklärungsflugzeuge". Für wen sie was
aufklären, und was die Konsequenzen jener "Aufklärung" sind, spielt dabei
kaum eine Rolle. Und in wie weit solch ein Flugzeug überhaupt für eine
geeignete Aufklärung angesichts des zu bekämpfenden Gegners sorgen kann,
scheint auch nur zweitrangig! Und noch weniger wird danach gefragt, warum
die USA so sehr darauf besteht, dass Deutschland mitschießt, und welch hohe
Zahl an "Skandalen" während der Entscheidungsphase auf Deutsche Politiker
heruntergeprasselt ist, die ebenfalls in einem direkten Zusammenhang mit
den USA stehen.
Eines scheint aber Deutschland bedauerlicherweise fürchterlich vergessen zu
haben! Angreifer, Besatzer, Unterdrücker oder Ausbeuter sind nur so lange
keine Angreifer, Besatzer, Unterdrücker oder Ausbeuter, so lange sie
gewinnen. Was aber mit ihnen passiert, wenn sie verlieren, dürfte
Deutschland hinlänglich bekannt sein! Dann sind sie geschichtlich
betrachtet oft auch für Verbrechen mitverantwortlich, die andere begangen
haben!
Für die heutigen Politiker gilt wie für alle Verantwortungsträger in der
Geschichte: Wenn der Angriff, die Besatzung, die Unterdrückung oder
Ausbeutung eines Tages nicht mehr erfolgreich ist, dann werden die
Verantwortungsträger zur Verantwortung gezogen. Für die deutschen Politiker
in der heutigen Zeit könnte das heißen, dass sie eines Tages in Den Haag
oder einem Tribunal landen, den sie sich derzeit nicht einmal für Bush
vorstellen können! Geschichte aber beweist, dass sich fast nie ein
Angreifer, Besatzer, Unterdrücker oder Ausbeuter vorstellen konnte, jemals
dafür zur Verantwortung gezogen zu werden.
Für die deutsche Politik bedeutet das übrigens nicht nur, dass die
derzeitige Regierung jeden toten Afghanen - auch die Frauen und Kinder -
mitverantworten werden müssen, die aufgrund von deutscher "Aufklärung"
umkommen, sondern auch die Oppositionsparteien, die sich bei der einen oder
anderen Regierungspartei durch Unterstützung dieser Einsätze einschmeicheln
will.
Zugegeben: So mancher Angreifer, Besatzer, Unterdrücker oder Ausbeuter ist
im Diesseits nie belangt worden. Aber es gibt einen jüngsten Tag, an dem
auch sie Rechenschaft ablegen müssen. Das zumindest lehrt auch die
christlich-jüdische Wertevorstellung Deutschlands, oder glauben die
Herrschaften nicht einmal an ihre eigenen Werte, die sie immer dann
herauskramen, wenn sie gegen Muslime argumentieren wollen?
Zurück zur Anfangsfrage: Was ist ein Tornado-Aufklärungsflugzeug? Es ist
ein riesengroßer Schwindel, mit dem man möglicherweise viele Journalisten
und manche Bürger betrügen kann, niemals aber sich selbst!