Statt die Ausweitung des Isaf-Einsatzes zu kritisieren, sollten die zivilen Helfer für den Schutz dankbar sein. Die in Kundus lauernden Gefahren würden von den Hilfsorganisationen unterschätzt, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin.
Es gebe nach wie vor Gruppen, die gegen jegliche ausländische Präsenz vorgehen wollten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hatte der Bundesregierung vorgeworfen, die Wiederaufbauteams förderten nicht den Wiederaufbau, sondern gefährdeten die Arbeit internationaler Hilfsorganisationen.
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Die geplanten Teams verwischten die Unterschiede zwischen ausländischen Helfern und ausländischen Soldaten, was dazu führe, dass Mitarbeiter der Hilfsorganisationen zur Zielscheibe von Terroranschlägen zu werden drohten, hieß es.
Struck wies darauf hin, dass die rund 250 Soldaten in Kundus zwar ein "robustes Mandat" erhalten sollten, aber dies diene im wesentlichen nur zur Eigensicherung und zum Schutz der Wiederaufbauhelfer. Zusammen mit lokalen Kräften würden die Soldaten vor allem ein "Gehöft" und ein umliegendes Grundstück sichern sowie Streife in der Stadt Kundus fahren.
(sueddeutsche.de/AP/dpa)
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