Ein Oberstleutnant aus München hat nach einem Fernsehbericht als erster Bundeswehrsoldat beantragt, vom Tornado-Einsatz in Afghanistan freigestellt zu werden.
Er könne es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, den Einsatz in irgendeiner Form zu unterstützen, sagte Oberstleutnant Jürgen Rose nach Mitteilung des NDR-Magazins Panorama. Er habe gravierende verfassungsrechtliche, völkerrechtliche sowie strafrechtliche Bedenken.
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Der Offizier ist für die logistische Unterstützung von Auslandseinsätzen zuständig. Außerdem gehöre er zum Vorstand des Vereins Darmstädter Signal, einem Zusammenschluss kritischer Bundeswehrsoldaten.
Wie der Sprecher des Wehrbereichskommandos IV in München sagte, wird nun der Disziplinarvorgesetzte des Offiziers den Antrag bearbeiten. Dieser könne den Antrag zur Kenntnis nehmen und es dabei bewenden lassen. Er könne darin aber auch einen Straftatbestand erkennen und diesen bei der Staatsanwaltschaft anzeigen.
Zoff im Bundesgerichtshof: Eine Personalie führt zu heftigen Verwerfungen – die Akte Karlsruhe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AP/AFP)
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Die Tornados sind gelandet, der Job kann beginnen. Und genau das ist es. Es ist der Job von BERUFSsoldaten, dahin zu gehen wohin einen der Befehl schickt. Ohne Wenn und Aber.
Die Herren Kriegsdienstverweigerer IN Uniform sollten sich mal überlegen, was für Annehmlichkeiten und Vorteile sie von der Bundeswehr und damit bezahlt von der Bundesregierung mit Steuern von Bürgern dieses Landes hatten. Und jetzt und später bei anderen Einsätzen ist es an der Zeit, davon etwas zurück zu bezahlen.
@Dieter Wondrazi
Wie war Ihre Meinung dazu, als die Taliban Afghanistan im Würgegriff hatte? Schon vergessen? Frauen alle verschleiert... durften keine Bildung geniessen... Musik war verboten... und noch vieles mehr. Alles aufzuzählen ist mir jetzt zu mühsehlig. Darum nur ein Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban
Zitat Anfang von Dieter Wondrazi:
Ich finde aber, jede, ausser humanitäre Unterstützung, sollte von uns unterlassen werden.
Zitat Ende
Selten so gelacht. Sie denken wirklich, wenn sich die ISAF komplett aus Afghanistan zurück zieht, lassen die Taliban humanitäre Hilfe aus dem Westen oder von sonstwoher zu? Schön, wenn man noch Träume hat...
Das wäre wohl dann Ihre Mission. Dabei wünsch ich Ihnen viel Spass.
Ich kann nur sagen, Respekt an die Jungs dort unten. ICH bin stolz auf sie.
@HeyDa
"Sich der Kameradschaft zu rühmen, den Soldaten nebenan nicht allein gelassen zu haben, ist einfältig. "
Nein, ist es nicht. Weil man sich auf ihn verlässt wie er sich auf den anderen auch. Nur so funktioniert es. Soldat sein HAT was mit Kameradschaft zu tun...
"Sicher ist es wichtig Menschen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können, aber der Soldat zieht sehenden Auges in den Krieg um zu töten, zu verletzen und zu zerstören."
Falsch. Ein Soldat geht auch dahin, um das kleine, zarte und verletzliche Pflänzchen der Humanität und Hilfe im Notfall mit der Waffe UND seinem LEBEN zu verteidigen. Zuweilen muss er auch dabei andere töten. Was doch aber nicht am ihm liegt.
"Wenn die Politik(er) mehr Bereitschaft zeigen würde(n) mit friedlichen Mitteln und wirklichem Engagement zu vermitteln, hätten wir mehr erreicht, auch in Afghanistan."
Da muss ich Ihnen zustimmen. Gern sogar. Aber die Unfähigkeit der Politiker sollte man nicht den Soldaten anrechnen und zum Vorwurf
ist NICHT mutig , sondern feige.
hab schon lange nicht mehr so herzlich gelacht, hier am Hindukusch ist es zur Zeit ar***kalt!!
Schön zu wissen, dass unsere StudentInnen noch etwas sinnvolleres mit ihrer Zeit anzufangen wissen, als nur stupides Pauken!
Dann schlaf mal schön Tom
Dein Massa
Zitat rudolf07:
"Deshalb sorgen "tumbe" Kriegspropagandisten, wie ich, eigenhändig dafür, dass Sie auch in Zukunft ungestört kräftig zubeissen können."
Danke Massa, danke. Aber vergebliche Liebesmüh, Sie brauchen Ihr Heldenblut nicht für mich zu vergiessen. Nicht dass mir das etwas ausmachen würde, mir wäre es wurscht.
Aber ich bin sicher, wesentlich mehr Menschen könnten weiterhin ungestört zubeissen (ich nehme an, Sie meinen in Äpfel etc.), wenn es *WENIGER* Kriegspropagandisten auf dieser Welt gäbe.
Wer heute noch nach Krieg schreit, hat nichts aus der Geschichte gelernt, und das ist ganz besonders für einen Deutschen eine Bankrotterklärung.
Aber was rede ich, hier haben Sie:
http://www.leo.org/information/freizeit/fun/merkbefrei.html
DW
P.S: @Frank Porzky: besser so?
aus dem Irak raus zu gehn und Herr Struck rechnet mit einer Verweildauer von zehn Jahren in Afghanistan. Welches Kraut raucht der Mann ? Wenn in Afghanistan die USmilitärs mal wieder eine Hochburg der Taliban; einen strategisch wichtigen Hügel und/oder einen Stellvertreter von BL gefangen haben feiert Herr Bush und läßt sich von seinen halbamtlichen Medien beweihräuchern. Sollte sich herausstellen , daß allerdings wieder mal ein Krankenhaus , Kindergarten oder ne chinesische Botschaft getroffen wurde , waren selbstverständlich die schlechten/falschen Bilder unserer Tornados schuld.
Paging