Wenn Soldaten getötet werden, ist der Posten des Verteidigungsministers der schwierigste. Franz Josef Jung ist dieser Aufgabe nicht gewachsen.
Wenn in Afghanistan deutsche Soldaten getötet werden, ist der Posten des Verteidigungsministers der schwierigste in der Regierung. Er trägt die Verantwortung gegenüber den Angehörigen, aber auch gegenüber der Öffentlichkeit. Franz Josef Jung ist dieser Aufgabe nicht gewachsen.
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Franz Josef Jung: Nur mit Durchhalteparolen überzeugt man die Bürger nicht. (© Foto: ddp)
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Es ist zwar respektabel, dass er sich jedes Mal wieder auf allen Kanälen den drängenden Fragen stellt. Aber die Antworten, die er gibt, und die Art, wie er sich präsentiert, sind diesem schwierigen Unterfangen nicht dienlich.
Um es klar zu sagen: Es kann keinen Zweifel geben, dass Jung der Tod der Bundeswehr-Soldaten sehr nahegeht.
Trotzdem ist man bis an die Schmerzgrenze verstört, wenn der Minister diese Betroffenheit wie auswendig gelernt vorträgt; wenn er von Anschlägen spricht, die "durchgeführt" wurden, als handele es sich um Verwaltungsakte; wenn er den Ansatz der vernetzten Sicherheit im Munde führt, aber kaum jemand recht kapiert, was damit gemeint ist. Die Skepsis in der Bevölkerung ist groß. Nur mit Durchhalteparolen aber überzeugt man die Bürger nicht.
Jungs Schwäche verdeutlicht in eklatanter Weise die Sprachlosigkeit der ganzen Regierung.
Ja, die Kanzlerin hat in ihrer Haushaltsrede einige Absätze Afghanistan gewidmet. Ja, der Außenminister hat zur Mandatsverlängerung gesprochen. Aber reicht das, gemessen an dem, was sich in Afghanistan ereignet, ob man es nun Krieg nennt oder nicht?
Krisenmanagement ist auch Öffentlichkeitsarbeit - wer wüsste das besser als diese Regierung nach dem Finanzdesaster. Wenn Ähnliches zu Afghanistan nicht geschieht, gibt es nur zwei Erklärungen: Die Regierung sieht die Krise nicht, oder es fehlt ihr am Management.
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(SZ vom 22.10.2008/gba)
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Es ist ein völkerrechtswidriger Krieg und jeder der einen dieser getöteten Soldaten hinschickt hat ihn mitermordet. Wie kann Herr Jung diesen trauernden Familien ins Gesicht sehen.
Für einen Superpatrioten halte ich mich nicht und zu Bohlen würde man mich nie kriegen. Jedenfalls nicht lebend.
Natürlich haben die Gysis, Lafontains und van Oyens diesen Krieg nicht gewollt, entschieden oder aber auch angeordnet. Dazu müssten sie auch erstmal Regierungsverantwortung übernehmen. Auch die damalige Bundesregierung hat den Krieg nicht gewollt. Der Krieg kam zu uns, als einem Teil der NATO.
Allerdings kann ich mir gut vorstellen wie die Gysis, Lafontains und von Oyens reagiert hätten. Nämlich mit wegsehen. Als deutsche Touristen im Ausland Opfer islamischer Terroristen wurden, da haben die Gysis, Lafontains und von Oyens geschwiegen. Die würden auch dann wegsehen, wenn im Ausland weitere deutsche Bürger Opfer von Anschlägen Terrorakten und Entführungen würden.
Das Inland wäre natürlich sicher. Dafür würde die wiedergeborene StaSi schon sorgen. Aber auch dafür brauchen wir die Gysis, Lafontains und von Oyens eigentlich nicht. Die Becksteins, Schilys und Schäubles schaffen das auch.
Das haben Sie aber schön nachgesagt. Dafür dürfen Sie sicher auch mal bei Bohlen in, Deutschland sucht den Super Patrioten, auftreten.
Vor allen Dingen haben die Gysis, Lafontains und van Oyens diesen Krieg gewollt,entschieden oder aber auch angeordnet.
Wenn Sie übrigens ein Terroristencamp aufmachen wollen, können Sie das ohne Probleme ganz unbehelligt in den USA aufmachen.Im mittleren Westen ist sehr viel Platz.Waffen aller Art aber auch Ausrüstung bekommen Sie ohne Probleme im nächsten Store.
Natürlich gab es auch anderswo Ausbildungslager für Gotteskrieger. Bei der Hamas im Ghazastreifen, bei der Hizbollah im Südlibanon und im Nordosten Pakistans. Nicht zu vergessen die staatlich finanzierten Ausbildungslager in Syrien und Iran. Aber es gab einen guten Grund warum Al Quaida ihre Ausbildungslager nach Afghanistan verlegte. Nirgendwo sonst konnte sie sich so sicher fühlen. Und nirgendswo sonst fand sich ein so großer Pool an willigen Rekruten. Praktisch alle später eingesetzten Attentäter waren in Afghanistan ausgebildet und indoktriniert worden. Ohne die Camps in Afghanistan hätte es viele der Attentate und Attentatsversuche gar nicht gegeben. Das heisst nicht das es gar keine Anschläge gegeben hätte, nur eben weniger. Deutlich weniger. Al Quaida ist immer noch gefährlich, hat aber seit der Vertreibung aus Afghanistan an Bedeutung verloren.
Der Krieg in Afghanistan bindet die "Gotteskrieger" in Afghanistan. Früher gingen dort ausgebildete Kämpfer nach Bosnien, später nach Tschetschenien und es wurden Schläfer in Europa und in den USA installiert.
Ein Sieg der Taliban würde nur den Status quo von vor dem Einmarsch wiederherstellen. Das bedeutet weniger sicherheit für uns.
Die Gysis, Lafontains und van Oyens begreifen es einfach nicht. Al Quaida will uns, unsere westliche Kultur und unsere Lebensanschauungen zerstören. Pazifismus bedeutet, das unseren Gegnern zu erlauben ihre Pläne schneller zu verwirklichen. Mit Feuer und Schwert. So wie der Prophet das von ihnen verlangt.
vom sogenannten Verteidigungsminister anhören muß. Er und seine Kriegsgaile Kanzlerin sind Schuld am Tot von unseren Soldaten und den erschoßenen und getöteten Kindern und Müttern sonst niemand. Einen Krieg führen nur dem Alci Bush zuliebe dies ist eine unzumutbare charakterlo se Politik dieses komischen Haufens in Berlin der sich Regierung nennt.
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