Union und FDP liegen in Umfragen weiter klar vorn. Und Angela Merkel hängt Frank-Walter Steinmeier ab.
Dreieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl liegen Union und FDP weiter klar vorn. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag von Stern und RTL fielen CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche zwar um einen Punkt auf 36 Prozent. Die FDP verbesserte sich jedoch um einen Punkt auf 14 Prozent, so dass sich für Schwarz-Gelb eine Mehrheit von 50 Prozent ergibt.
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In der Kanzlerpräferenz führt Angela Merkel mit großem Vorsprung vor Frank-Walter Steinmeier (SPD). (© Foto: AFP)
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Die SPD kommt auch zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase nicht aus dem Stimmungstief: In dem Wahltrend, der vier Tage vor und einen Tag nach den Landtagswahlen im Saarland, in Sachsen und in Thüringen erhoben wurde, stagniert sie zum dritten Mal in Folge bei 22 Prozent.
Auch die Werte für Grüne und Linkspartei blieben stabil: 12 Prozent der Wähler wollen den Grünen, 10 Prozent der Linken ihre Stimme geben. Für "Sonstige Parteien" würden sich 6 Prozent entscheiden. Mit zusammen 44 Prozent liegen SPD, Grüne und Linke erneut 6 Prozentpunkte hinter Union und FDP.
In der Kanzlerpräferenz führt Angela Merkel (CDU) mit fast 40 Punkten Vorsprung vor Frank-Walter Steinmeier (SPD). Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich nach dem Stern-RTL-Wahltrend 57 Prozent für Merkel entscheiden - das ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Unverändert 18 Prozent wollen, dass Steinmeier ins Kanzleramt einzieht.
Beliebt ist der SPD-Kanzlerkandidat dagegen als Außenminister. Wenn die Deutschen die Wahl zwischen ihm und FDP-Chef Guido Westerwelle hätten, würden sich 58 Prozent für Steinmeier entscheiden. Nur 19 Prozent ziehen Westerwelle vor. Selbst jeder zweite Anhänger der FDP (49 Prozent) möchte, dass eher Steinmeier als Westerwelle Chef des Auswärtigen Amtes ist. Nur 43 Prozent der eigenen Klientel trauen dem FDP-Chef dies Amt zu.
Für Partei- und Kanzlerpräferenz wurden 2.502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt. Die Frage nach dem Außenminister wurde bei 1.003 Personen erhoben.
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(AP/segi)
Stockender Kita-Ausbau
Forsa-Umfrage 4 Wochen vor der der Wahl für Thüringen
CDU 8,8% zu viel vorausgesagt
SPD 2,5% zu wenig vorausgesagt
Linke 3,4% zu wenig vorausgesagt
Grün richtig
FDP 1,6 zu wenig
Ich zitiere Python: Blubb!
Ach, Forsa-Güllner!!
So lange er früher von der SPD seine Aufträge erhielt, sahen die Umfragen anders aus. Nun bezieht der Lohn-Meisterdemoskop sein Geld wo anders her...
Danke liebe SZ für die Zensur.
Also schreibe ich es noch einmal.
Merkel ist unbeliebt!
Bei der letzten Wahl haben 28% der Wahlberechtigten die Knopfleiste gewählt. Und diesmal werden es noch weniger.
Allein schon die Überschrift suggeriert doch, Steinmeier sei zwar als Außenminister beliebt, aber nicht als Kanzler.
Stellen Sie halt die Frage richtig: "Wollen Sie lieber einen Außenminister als Kanzler, der seinen Job gut macht, oder wollen Sie lieber Merkel, die zu nichts einen Standpunkt hat und die Problembe durch aussitzen lösen will?"
Dann ist das Ergebnis eindeutig für Steinmeier! Diese Umfragen werden so ausfallen, wie der, der sie in Auftrag gibt sie haben will. Ich finde es nur nicht gut, dass die SZ nicht in der Lage ist, das zu analysieren.
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Das bedeutet ja, dass schwarz geld die Mehrheit verloren hat. Super Güllner!
Paging