Die Bundesregierung will Frauen besser vor Gewalt schützen. Gewalt gegen Frauen sei kein Randproblem, sondern finde mitten in der Gesellschaft statt, sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.

Die Bundesregierung will Frauen in Deutschland besser gegen Gewalt schützen. Sämtliche Maßnahmen etwa gegen häusliche und sexuelle Gewalt, Stalking, Frauenhandel oder Genitalverstümmelung sollten daher stärker gebündelt und Hilfsangebote besser vernetzt werden, erklärte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Donnerstag in Berlin.

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Der vom Kabinett am Mittwoch beschlossene "Zweite Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen" enthalte aber auch neue Projekte wie beispielsweise eine Online-Beratung für von Zwangsverheiratung bedrohte junge Migrantinnen. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Sensibilisierung niedergelassener Ärzte.

"Gewalt gegen Frauen ist kein Problem am Rand unserer Gesellschaft, sondern findet mitten unter uns, im Herzen der Gesellschaft, statt", erklärte von der Leyen. Dabei habe jeder Mensch ein Recht auf ein gewaltfreies Leben. Mit dem Aktionsplan wolle die Bundesregierung "auch ein Zeichen setzen und Menschen ermutigen, sich nicht mit Gewalt abzufinden", sondern sie aktiv zu vermeiden und zu bekämpfen.

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(AFP)