Trotz des millionenfachen Datenmissbrauchs sieht die Bundesregierung für entsprechende Vorschriften im Grundgesetz keinen Handlungsbedarf.
Die Bundesregierung sieht trotz des Skandals um die unerlaubte Weitergabe von Kontodaten keine Notwendigkeit, den Datenschutz gesondert ins Grundgesetz aufzunehmen.
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Nach dem Missbrauch von Daten will die Bundesregierung entsprechende Regeln nicht ins Grundgesetz aufnehmen. (© Foto: dpa)
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Das machten Bundesjustizministerium und Innenministerium am Montag deutlich und wiesen darauf hin, der Datenschutz könne bereits jetzt aus dem Grundgesetz herausgelesen werden, etwa beim Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Daher bestehe kein Handlungsbedarf.
Eine Ministeriumssprecherin des Justizministeriums wies zudem darauf hin, dass der Strafrahmen bei unerlaubter Weitergabe von Datensätzen bereits jetzt mit Geldbußen von bis zu 250.000 Euro oder Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren bestraft werden könnten. Das Bundeskabinett hatte erst vor knapp drei Wochen eine Novellierung des Datenschutzgesetzes verabschiedet.
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(AP/cag)
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Danke für die Info, war mir gar nicht bewusst. Da so locker, aber für den dienstlichen Gebrauch bedarf es einer schriftlichen Anforderung.
"Das Einwohnermeldeamt darf Daten normalerweise nur im Zuge der Amtshilfe weitergeben."
Aber nur wenn man die Weitergabe ausdrücklich, für andere Interessenten, untersagt hat. Ansonsten kann jede Firma von wem auch immer die Daten anfordern.
Das Einwohnermeldeamt darf Daten normalerweise nur im Zuge der Amtshilfe weitergeben.
Beim Einwohnermeldeamt kann jeder nacch Ihren Daten (Adresse etc.) fragen. Ob es dazu einen Grund bedarf, weiss ich nicht genau, jedoch dürfte dies kein Hindernis sein die Daten zu erhalten. Dies können Sie unterbinden, indem Sie das Amt ausdrücklich und schriftlich darauf hinweisen, persönliche Daten nicht weiter zu geben.
In den letzten Jahren haben die Call-Center der Arbeitsmarkt deutlich mitgestaltet, wenn auch zu Billiglöhnen.
Mit Datenmissbrauch entstehen neue Arbeitsplätze, vor allem in Call-Centern. Somit haben die nichtsnutzigen Politiker einen Grund, den Datenschutz nicht zu verstärken.
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