"Nicht persönlich gemeint": Gesine Schwan, die selbst im Mai gerne zur Bundespräsidentin gewählt werden will, hat ihre herbe Kritik an Staatsoberhaupt Köhler verteidigt.
Die SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan hat ihre kritischen Äußerungen über die Amtsführung von Bundespräsident Horst Köhler verteidigt. Es sei ihr keineswegs um einen persönlichen Angriff auf Köhler gegangen, teilte Schwan der dpa am Donnerstag zu ihren umstrittenen Äußerungen in der Zeit mit.
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Gesine Schwan verteidigt ihre Kritik am Bundespräsidenten. (© Foto: Reuters)
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"Ich habe auf die legitime Frage geantwortet, was Schwerpunkt meiner Amtsführung wäre. Ich habe die Sorge, dass in Deutschland insgesamt zu wenig getan wird, um die Kluft zwischen Politik und Bürgern zu überwinden", schrieb Schwan. Darin sähe sie ihre Hauptaufgabe als Bundespräsidentin. "Meine Diagnose einer Erosion der Demokratie ist keineswegs neu und ich habe schon oft betont, dass das Amt des Bundespräsidenten meiner Meinung nach zu ihrer Überwindung beitragen kann.
Die Union hatte Schwan unwürdiges Verhalten vorgeworfen. Ihre Kritik, dass Köhler "eine Erosion der Demokratie" hinnehme, sei respektlos, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla. "Frau Schwan betreibt einen polarisierenden Wahlkampf, der dem Amt des Bundespräsidenten nicht würdig ist."
Dieses "unwürdige Schauspiel" müsse allein die SPD verantworten. Dazu sagte ein Sprecher Schwans am Donnerstag: "Das Amt des Bundespräsidenten eignet sich nicht für parteipolitische Profilierung".
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/gba)
Protest gegen dritte Startbahn
ist uns diese Frau als Bundespräsidentin erspart geblieben.
ich denke, frau schwan hat sehr wohl das amt des bundespräsidenten verstanden...
der herr köhler, dieser speichelleckende weichspüler wohl nicht.
horsti dürfte nach johannes rau der schwächste, der schlechteste bundespräsident sein, den deutschland hatte.
frau schwan hat wesentlich mehr ausstrahlung und intelligenz als dieser köhler, und wie sie richtig erkannte: würde ein mann vom kaliber eines weizsäcker amtieren, würde sie nciht kandidieren.
wo sind die herzogs und weizsäckers, die heuss' und heinemanns?
das läst sich auch auf parlamentarische ebene ausweiten:
wo sind die straußens und wehners, die brandts und scheels, etc pp.?
"Frau Schwan zeigt zum wiederholten mal,
dass sie das Amt nicht verstanden hat und damit komplett unfähig ist.
Da muss ich Ihnen zustimmen!
dass sie das Amt nicht verstanden hat und damit komplett unfähig ist.
Realsatire: Gerade der CDU-Chef- Polarisier Pofalla wirft Schwan vor, zu polarisieren.
Der Pastor und devote Kohl-Jünger Peter Hinze als CDU-General war ja schon ein kaberettistischer Höhepunkt, eher noch Hämepunkt deutscher Politpersonalpolitik. Aber mit diesem näselnden, weinerlich daherkommenden Pofalla haben die Unionschristen nun wirklich den Vogel abgeschossen. Was der zu sagen hat, reisst absolut niemandem vom Hocker. Die einzige Qualifikation, die er für seinen Job mitbringt, ist die Tatsache, dass er seiner Förderin Merkel nicht gefährlich werden kann und den Kabarettisten im Lande täglich Steilvorlagen serviert. Wie der das Hessen-Wahlergebnis interpretierte, da wären doch Ulbricht, Mielke, Stoph und Honnecker vor Neid erblasst.
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