Damals brauchte er einen Kredit, um seine zweite, seine junge Familie zu gründen. Er hat ihn bekanntlich bei einer befreundeten Familie genommen, statt bei einer Bank. Es hätte sympathisch wirken können, wenn ein Spitzenpolitiker sich dazu bekannte hätte, dass er nach einer Scheidung nicht genügend Geld hatte, um sich ein Haus zu kaufen. Wulff hat sich, vielleicht weil er aus kleinen Verhältnissen kommt, dafür geniert. Sodann hat er sich den Kredit unter Umständen geben lassen, für die er sich genieren muss - und sich später scheinheilig dazu erklärt.
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Es ist dies alles kein präsidentenhaftes Verhalten, sondern eher das eines verdrucksten Kleinbürgers. Es wäre nun freilich besser, wenn Christian Wulff seine Glaubwürdigkeit im Amt repariert, wenn er sich umfassend erklärt, wenn er sich entschuldigt, als dass er das Amt durch einen Rücktritt weiter beschädigt.
Das Kreditverhalten Wulffs war und ist falsch, aber Wulff ist deswegen kein "falscher", sondern ein fehlerhafter Präsident. Wäre sein einstiger Gegenkandidat Gauck der richtige? Gauck hat vor ein paar Wochen die Proteste gegen den Finanzkapitalismus als "albern" bezeichnet. Wie albern wäre ein solcher Satz erst von einem Bundespräsidenten! Lieber keine Rede von Wulff zu diesem Thema als eine Rede diesen Inhalts von Gauck. Gewiss: Wulffs privat-politische Peinlichkeiten sind eine Pein für jene, die ihn gewählt haben, und auch für alle, die der Meinung sind, dass er seine Sache ansonsten so schlecht gar nicht macht. Für die, die ihm seit jeher vorhalten, dass er nicht die Reinkarnation von Heuss-Weizsäcker-Herzog ist, kommen die Peinlichkeiten gerade recht.
Es stimmt aber nicht, dass Wulff bisher keine Akzente gesetzt hat. Wie kein anderer Präsident hat er die Integration zu seinem Thema gemacht: Unter seinem Schirm soll, so wünscht er sich, die zweite deutsche Einheit wachsen, also die Vereinigung von Bürgerinnen und Bürgern deutscher und ausländischer Herkunft. Wulff hat das schon 2010 bei seiner Rede zum Tag der deutschen Einheit angekündigt, dann bei seiner klugen Rede vor dem Parlament in Ankara bekräftigt und es beim Evangelischen Kirchentag in Dresden vertieft. Aber der Präsident kann die Integration nur dann voranbringen, wenn er selbst integer ist.
Der Präsident muss kein Jürgen Habermas sein. Um als gescheit zu gelten, müssen bei ihm auch nicht Martin Walser und Sloterdijk ein- und ausgehen. Aber Wulff muss wissen: Das höchste Staatsamt verlangt von ihm viel mehr, als er diesem Amt derzeit gibt. Man erwartet von einem Präsidenten auch ein wenig mehr, als dass er aus Fehlern lernt. Er mag sich sein Privathäuschen einrichten; vor allem aber muss er sich im Haus des Gemeinwesens nützlich machen. Die Chance dazu sollte Wulff nutzen.
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Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(SZ vom 19.12.2011/jab)
Protest gegen dritte Startbahn
...wenn Herr Wulff wie kein anderer Präsident die Integration zu seinem Thema macht:
"Unter seinem Schirm soll, so wünscht er sich, die zweite deutsche Einheit wachsen, also die Vereinigung von Bürgerinnen und Bürgern deutscher und ausländischer Herkunft."
konnte man nach der Ernennung von Frau Özkan eindrucksvoll verfolgen:
Mediencharta für Niedersachsen, Dienstwagenaffäre nebst Abservierung des Chauffeurs, die Forderung nach Richtern mit Migrationshintergrund, weil deutsche Richter für die armen Straftäter eine "fremde Autorität" darstellen usw..
Da wäre es mir glatt lieber, wenn Her Wulff sich weniger mit der Integration beschäftigen würde, aber dafür mehr mit den Sorgen und Belangen der Deutschen.
Aber "mein" Bundespräsident war er nie und wird er nie werden.
Hat Lübke uns aufgeklärt dass er ein Ex Nazi war? Oder Kiesinger und all die andren? Innenminister haben Meineide geschworen. Bitte welches Amt hat Integrität? Sowas kann man nicht verordnen. Alle Ämter sind bereits beschädigt. Unglaubwürdig, die reine Heuchelei.
Übrigens ist jeder auswechselbar, auch Ehefrauen. Schröder hat uns das vorgeführt und all die andren. Wieso sollte sich Wulff unter Druck setzen lassen? Der kriegt sofort einen ganzen Katalog von Frauen die er haben könnte im Falle einer Trennung. Das ist doch Unsinn.
unter tätiger Mithilfe der vormaligen FDJ-Propagandasekretärin, die Ihn schließlich in drei Wahlgängen durchgebracht hat. Wobei dieses Wahlrecht dem Preußischen Vierständewahlrecht näher steht, als einer Demokratie im 21. Jahrhundert.
Doch irgendwann ist mit der Arroganz der Macht, durch die selbsternannten Eliten schluss, das könnte viwelleicht schon sehr bald sein.
tut was für euer Land !"
Kaiserin Angela hat ein Machtwort gesprochen . Causa finita .
Ach je , ganz vergessen ... - den Mähdrescher muß ich doch noch holen . Wenn die jetzt nicht schon ausverkauft sind ... puuuh ...
"Ansonsten könnte sie ihm ganz schnell seine Gunst entziehen."
ihre Gunst natürlich.
Paging