Kanzlerin Merkel ist schon länger dafür, nun hat sich auch die CDU offiziell festgelegt: Bundespräsident Köhler soll Deutschland eine weitere Amtsperiode lang erhalten bleiben.
Der CDU-Bundesvorstand hat sich offiziell für eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Horst Köhler ausgesprochen. Köhler repräsentiere Deutschland in der Welt "erstklassig", sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla am Montag nach einer Sitzung des Gremiums in Berlin.
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Weiß seine Partei hinter sich: Bundespräsident Horst Köhler. (© Foto: Reuters)
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Die CDU würde sich freuen, wenn Köhler für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stünde, sagte Pofalla. Köhler erhebe seine Stimme regelmäßig zu aktuellen politischen Fragen und erhalte große Zustimmung in der Bevölkerung. Köhler sei der Politiker, "dem die Menschen das größte Vertrauen schenken", fügte Pofalla hinzu.
Köhler selbst hat sich bisher nicht zu einer zweiten Amtszeit geäußert. Er war 2004 Kandidat von Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel und dem FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle.
In den vergangenen knapp vier Jahren seiner Amtszeit war Köhler mit seinen politischen Äußerungen auch bei der Union angeeckt. Köhlers Amtszeit endet am 30. Juni 2009.
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(dpa/AP/ihe/sonn)
Russland unter Putin
Also bitte: Auf Papa Lübke lasse ich nichts kommen.
Der beste Bundespräsident, den es je gab. Der meines Wissens einzige, von dem es eine Langspielplatte gab mit seinen unterhaltsamsten Reden (die Platte habe ich leider verloren).
Ich werde mich immer daran erinnern, als er bei einem Auftritt in einem afrikanischen Staat sagte: "Meine Damen und Herren, liebe Neger.........."
Sowas bekommen wir nie wieder, den konnte auch der "Hoch auf dem gelben Wagen" - Präsident nie toppen.
Es zeigt mal wieder, dass die Demokratie in unserem Lande eine Oligarchie ist.
Bei diesem Menschen, der doch Bundespräsident aller Deutschen sein soll, wiederhole ich mich gerne.
Bei dem handwerklichen Pfusch, den die Bundesregierung abliefert, wäre es ein Glücksfall, einen politisch korrekten Bundespräsidenten als Kontrollinstanz zu haben. Stattdessen haben wir auch auf dieser Position einen Phrasendrescher erster Güte.
Der Mann ist Banker und hat doch ganz im Sinne der "grossen chaotischen Koalition" gehandelt?! Peinlicher Auftritt im Ausland (?) niemand wollte mit ihm reden. Verbraucherschutz (Reform) ignoriert, nichts zu dem Einsatz der BW in Afghanistan, nichts zu Hartz4 gesagt, die Gesundheitsreform gebilligt, noch mehr?
Einen solchen "Nichtsnutz" brauchen wir allemal nicht.
Wenn schon Westerwelle für Köhler ist, sind das alleine schwerwiegende Momente genug, gegen Köhler zu sein. Die Wirtschaftslobbyisten geben ihrem Kandidaten eine zweite Wahlperiode auf dem Päsidentensessel und können somit sicher sein, dass neokonservative Mahnungen aus dem höchsten Amte auf das Volk niederrieseln. Und wenn der Köhler sich mal eine kleine Auszeit nimmt, dann werden Herzog und Clement erneut ein Buch vorstellen und dem Volk Enthaltsamkeit und mehr Eigenverantwortung predigen.
Die "SZ" verglich Köhler in einem Artikel mit Homer Simson, der immer ein klein wenig unbeholfen und tapsig erscheint und der keinen Esprit versprüht. Der bei seinen Vorträgen immer den Eindruck macht als stünde er neben sich. Nicht ganz so dumpfbackig erinnert er mich immer an Heinrich Lübke, der es immerhin auch auf 10 Amtsjahre (59-69) brachte, bis er vom "Bürgerpräsidenten" Heinemann abgelöst wurde.
Es gibt mehrere Gründe, warum auch die CDU/CSU für eine zweite Amtszeit ist.
Der wichtigste dürfte wohl der Wunsch der Wirtschaftsverbände sein. Keiner kann mir weis machen, dass die Wirtschaftsverbände sich nicht schon mit Köhler abgestimmt hätten. Damit die Lobby das höchste Amt im Staat mit einem der ihren besetzt hat. Und da ist ja noch die dünne Personaldecke der relevanten Parteien in Berlin. Ist doch klar, dass Köhler sich zustimmend äußern wird, nachdem Westerwelle schon für Köhler votiert hat. Das Ganze ist doch eine unwürdige Posse um das höchste Staatsamt.
Paging