Das Kabinett verordnet einen rigiden Sparhaushalt: Rund zwölf Milliarden Euro soll der Bund 2011 weniger ausgeben als im laufenden Jahr.
Die Bundesregierung kommt wegen der besseren Konjunktur kommendes Jahr voraussichtlich mit deutlich weniger neuen Krediten aus als bisher befürchtet.
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Die Regierung verabschiedete ihren Entwurf für den Bundeshaushalt 2011 und verordnete dem Bund einen strikten Sparkurs. (© dpa)
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Das Bundeskabinett verabschiedete nach Angaben aus Koalitionskreisen am Mittwoch seinen Entwurf für den Bundeshaushalt 2011. Darin ist eine Nettokreditaufnahme von 57,5 Milliarden Euro vorgesehen. Das sind fast 20 Milliarden Euro weniger als in der bisherigen Finanzplanung vorgesehen war.
Mit dem Etat, der bis Ende November vom Bundestag beraten wird, setzt die Koalition den ersten Teil ihres Sparpakets um. Insgesamt sieht der Haushaltsentwurf 2011 Ausgaben des Bundes von 307,4 Milliarden Euro vor. Das sind 3,8 Prozent weniger als in diesem Jahr.
Größter Einzeletat ist der des Arbeitsministeriums mit 131,8 Milliarden Euro, in dem auch der 80-Milliarden-Euro-Zuschuss des Bundes zur Rentenkasse enthalten ist. Der zweitgrößte Posten ist mit 38,1 Milliarden Euro bereits der Schuldendienst für den in den vergangenen Jahrzehnten angehäuften Schuldenberg von einer Billion Euro.
Mit dem Bundeshaushalt 2011 beginnt auch die neue Schuldenbremse im Grundgesetz zu wirken. Sie schreibt vor, dass der Bund sein strukturelles Haushaltsdefizit bis 2016 auf 0,35 Prozent der jährlichen deutschen Wirtschaftsleistung verringern muss. Das entspricht rund neun Milliarden Euro im Jahr.
Mit dem Haushaltsgesetz aktualisiert der Bund auch seine Finanzplanung für die Jahre bis 2014. Darin sind insgesamt 80 Milliarden Euro weniger neue Schulden vorgesehen als in der alten Planung. In der schwarz-gelben Koalition wird gehofft, dass sich die Finanzlage noch besser entwickeln wird. Für Entlastung sorgt vor allem, dass die Wirtschaftskrise 2009 den Arbeitsmarkt nicht so hart getroffen hat wie befürchtet.
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(Reuters/gba)
und Haushate mit erhöhter Kaufkraft. In NRW ist dass nicht so. --> In NRW sind mehr Geringverdiener angesiedelt. -->Weniger Konsum, geringere Steuerzahlungen, sozialfinanzielle Stützung betroffener Personen fällt in NRW weit höher aus.
Zudem kann Bayern noch einiges an Tafelsilber verschleudern (Wie HH vor einigen Beust-Jahren, jetzt hängt es auch am Tropf) NRW kann /will das (noch) nicht.
Woher haben Sie Ihre irrigen Annahmen, dass im Osten zu früheren Zeiten keine Abagben für Renten und Sozialverischerungen existierten? An der Finanzkrise (+ Gesellschaftskrise) ist die DDR nicht Schuld, nicht mal die Kommunisten So leid das vielen auch tut. Sie wäre auch ohne den Mauerfall gekommen.
neuen Milliardenschulden & weniger Bildung (Gesamtschulen!) wird es laut Koalitionsvertrag auch weniger Klimaschutz geben.
Alle Verschlechterungen werden den Steuerzahler also auch noch exorbitant viel Geld kosten. Das ist mal ein richtiger Neuanfang von Rotgrün. Sehr peinlic
Wie aknn es dann sein, dass NRW nach jahrzehntelanger SPD-Bankrottwirtschaft so viel schlechter dasteht als Bayern? Wenn es stimmen würde, was Sie schreiben, müsste NRW doch sogar besser dastehen als Bayern. Tut es aber nicht. Und ich zähle nicht nur einige negativere Dinge auf, wie Sie es tun.
Und warum sind in Bayern die beiden SPD- regierten Hauptstädte die mit der schwächsten Bilanz? Wegen der guten linken Politik vielleicht?
Es ist lächerlich, wie Sie Versager schönreden und Erfolgsmacher schlechtreden wollen.
Kompliment an den Kommentator "Geronimo". Frau Merkel, auf Kosten der Steuerzahler Weltmeisterin im Dauerreisen sowie Veranstalterin kostspieliger Gipfel und Festbankette meint "Wir müssen alle sparen". Dank ihrer Politik und der ihres Ziehvaters Kohl müssen nur die nicht leiden, welche die Finanzkrise als Regierende und/oder Aufsichtsräte verursacht/verschlafen haben oder für die finanziell desaströse "Übernahme" der DDR verantwortlich waren. Vor 1990 sogar mit Bussen in den Westen gekarrte "Begrüßungsgeldempfänger" tauschten diese Wohltaten "drüben" in Ostmark. Viele wurden reich, als ihnen der Westen 1-2 Jahre später ihre Guthaben 1:1 in D-Mark umtauschte. In der DDR musste weder für Rente noch Gesundheit eingezahlt werden. 20 Millionen neue Bürger trugen zum Ruin florierender westdeutscher Sozialkassen bei. Als Folge zahlen wir fast 30 Jahre eine - eigentlich nur kurzfristig mögliche - Sondersteuer, den Solidaritätszuschlag als Osthilfe. Bestandaufnahme: Einschließlich des wohl gegen EU- und deutsches Recht verstoßenden Sparpakets wurden wir zum Zahlvolk einer unsozialen Regierung degradiert.
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