Die "Aktion wider den undeutschen Geist" begann am 13. April 1933 mit der Plakatierung von zwölf antisemitischen Thesen. Sie propagierten die "Reinheit von Schrift und Sprache" vom "Juden als Fremdling" sowie die "Auslese von Studenten und Professoren nach der Sicherheit des Denkens, im deutschen Geiste."

Folgen hatte das vor allem für die deutschen Literaturbestände: Bis zum 10. Mai trugen Mitglieder der nationalsozialistisch gesinnten Studentenschaften, wie hier zu sehen, "undeutsche" Bücher und Schriften zusammen.

Bild: Scherl 10. Mai 2013, 15:322013-05-10 15:32:02 © süddeutsche.de