Nach der rechtextremen Demonstration in Dresden hat es offenbar bis zu fünf Neonazi-Gewalttaten gegeben - unter anderem auf ein Kind und einen Journalisten.
Wie die Opferberatung für Betroffene rechtsextremer Gewalt des RAA Sachsen nun mitteilte, wurde erst jetzt bekannt, dass bei der Abreise von Neonazis am Hauptbahnhof eine Asiatin und ihre Tochter in einem Geschäft angegriffen und beschimpft worden sei. Die Opfer seien leicht verletzt worden.
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Vermummte Neonazis auf der Dresdner Demonstration. (© Foto: ddp)
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Bekannt wurden inzwischen auch der Angriff auf Gewerkschafter auf einem Rastplatz bei Chemnitz auf der Hinreise nach Dresden und eine Attacke gegen Jugendliche in einem Regionalexpress nach Leipzig.
Laut RAA griffen Rechtsextremisten zudem einen Journalisten am Dresdner Hauptbahnhof an und beschädigten dessen Fototechnik.
Für besondere Empörung hatte der Überfall auf Gewerkschafter an einer Autobahnraststätte bei Jena gesorgt, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war.
Die Opferberater erklärten, sie gingen davon aus, dass es noch weitere Vorfälle gegeben habe.
In Dresden hatte es am vergangenen Wochenende einen Aufmarsch von rund 6.000 Rechtsextremisten gegeben. Dagegen hatten mehr als 10.000 Menschen friedlich demonstriert.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AP/odg)
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Die braunen Horden testen wieder den Spielraum für ihre Unmenschlichkeiten, für die es keine verminderte Zurechnungsfähigkeit geben kann. Es sind immer Schwächere, an die sich diese "Helden" trauen, um dann ihr frenetisches Siegesgebrüll auszustoßen.
Eine zivilisierte Gesellschaft kann sich nicht an diese Barbarei gewöhnen, wenn sie sich nicht aufgeben will.
Die Feigheit dieser Übergriffe zeigt auch, dass ein geschlossenes Vorgehen als Abschreckung wirkt. Mutige Menschen brauchen keine Lautstärke im Gegensatz zu denjenigen, die sich mit ihrer Angst im großen brüllenden Haufen verstecken und sich für etwas groß fühlen, was sie selber nicht sind.
Sie sprechen eleganter aus, was mir ,u.a., gestrichen wurde.
Unter anderem meine Empörung über die zynische, gemeine Verhöhnung der deutschen Opfer der Bombenangriffe. Und meine Frage, wieso dies nicht starfbar ist. Als Vergleich hatte ich die vollkommen berechtige Ahndung der Verhöhnung oder Verleugnung anderer Opfergruppen aufgeführt.
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Jahrelang hatte man diese Jungs wie ein rohes Ei behandelt. Diese armen frustrierten Jungs brauchten halt ein Ablassventil. Bei Übergriffen auf West-Bürger konnten sie sich der wohlwollenden Justiz sicher sein. Und Polizisten schauten allzu gerne bei den Gesinnungsgenossen weg. Jetzt werden sie übermütig und breiten sich wie eine Epidemie aus? Wer hätte das gedacht. Ganze Landstriche sind schon besetzt, wo Schäubles Schergen nichts mehr zu sagen haben, bzw. sich schon unterordnen.
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