Nach der Bombenserie in der westindischen Millionenmetropole Ahmedabad ist die Zahl der Toten gestiegen. Weitere Menschen erlagen ihren schweren Verletzungen.

Nach der Anschlagserie in der westindischen Stadt Ahmedabad hat sich nach Medienberichten eine islamistische Gruppe namens "Indische Mudschahedin" zu den Attentaten bekannt. Die indische Zentralregierung macht militante Gruppen aus Pakistan und Bangladesch für die Anschlagswelle verantwortlich.

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Die Verletzten des Anschlages wurden in Krankenhäuser gebracht. (© Foto: dpa)

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Experten sehen Anhaltspunkte dafür, dass bisher friedliche muslimische Gruppen, die in Indien meist verarmt und vernachlässigt leben, nun mit ausländischer Unterstützung Gewalttaten verüben.

Nach Berichten mehrerer indischer Fernsehsender durchsuchte die Polizei ein Haus nahe Bombay. Demnach wurde die Festplatte eines Computers beschlagnahmt, von dem nach Angaben der Polizei die E-Mail mit dem Bekennerschreiben abgesandt wurde. In einer ähnlichen Mail an mehrere Nachrichtensender hatte sich die Gruppe schon im Mai zu einem Anschlag in Jaipur bekannt, bei dem 60 Menschen getötet wurden. Dem Bericht zufolge war das Haus bei Bombay an einen US-Bürger vermietet.

Auch in Ahmedabad fahndete die Polizei in mehreren Razzien nach den möglichen Urhebern der Anschlagserie. Mehrere Menschen seien festgenommen worden, berichtete die indische Nachrichtenagentur PTI. Bei den Bombenexplosionen in der Handelsmetropole im Bundesstaat Gujarat wurden nach jüngsten Angaben mindestens 45 Menschen getötet und 162 weitere verletzt.

Nach der zweitätigen Anschlagserie in Indien hat die Regierung das ganze Land in Alarmbereitschaft versetzt. In allen großen Städten wurden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Die Polizei warnte mit Flugblättern und per Lautsprecher vor verdächtigen Gegenständen.

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