Der US-Geheimdienst zahlte Mitarbeitern der umstrittenen Sicherheitsfirma Blackwater offenbar Millionen für die gezielte Tötung von Al-Qaida-Führern.
Der US-Geheimdienst CIA hat nach einem Bericht der New York Times im Jahre 2004 Mitarbeiter der umstrittenen privaten Sicherheitsfirma Blackwater zur Jagd auf führende Köpfe der Terroristengruppe al-Qaida angeheuert. Das berichtete die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf Mitarbeiter der früheren und amtierende US-Regierung.
Söldner von Blackwater beim Training im Jahre 2006. Inzwischen hat sich die Militärfirma umbenannt in Xe Services. (© Foto: dpa)
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Demnach sollten die Terroristenführer im Rahmen des Geheimprogramms aufgespürt und getötet werden. Leitende Blackwater-Angestellte hätten der CIA bei der Planung, beim Training und der Überwachung des Programms geholfen, das jedoch trotz Ausgaben in Millionenhöhe nicht zur Festnahme oder Tötung eines Terroristen geführt habe.
Die Tatsache, dass der Geheimdienst Außenstehende für dieses Programm verpflichtet habe, sei ein Hauptgrund für CIA-Direktor Leon Panetta gewesen, den Kongress bereits im Juni bei einer Dringlichkeitssitzung davon zu unterrichten. Zudem seien Einzelheiten des Programms von der CIA über Jahre zurückgehalten worden seien, berichtete die Zeitung weiter.
Es sei jedoch nicht klar, ob die Blackwater-Mitarbeiter auch an der Tötung von Terroristen beteiligt werden oder lediglich beratende und überwachende Funktionen übernehmen sollten. Die CIA habe die Verträge dabei auch nicht mit Blackwater, sondern direkt mit den Mitarbeitern der Firma geschlossen. Die Verträge seien aber bereits vor einigen Jahren gekündigt worden, erklärte ein mit dem Programm vertrauter Gewährsmann der Nachrichtenagentur AP.
Unter der Regierung von Präsident George W. Bush waren von den Geheimdiensten vermehrt Aufgaben an private Firmen vergeben worden, darunter beispielsweise auch die Befragung von Gefangenen.
Die Beschäftigung von Außenstehenden in einem Programm, in dem über Leben und Tod entschieden werde, habe aber zu schweren Bedenken hinsichtlich der Verantwortbarkeit solcher verdeckter Operationen geführt, sagten namentlich nicht genannte Regierungsmitarbeiter der Zeitung.
Blackwater, das sich inzwischen in Xe Services umbenannt hat, war für die Bush-Regierung hauptsächlich im Irak im Personenschutz tätig. Die Firma war vor allem wegen einer Schießerei im September 2007 ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Dabei sollen mehrere Firmen- Angestellte wahllos auf 17 irakische Zivilisten gefeuert haben.
Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses leitete im vergangenen Monat eine Untersuchung des Programms ein. Dabei soll vor allem geklärt werden, ob die Regierung des damaligen Präsidenten George W. Bush gegen die Pflicht verstoßen hat, den Kongress zu informieren.
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(dpa/AP/odg/mati)
Russland unter Putin
genau, und Hitler war das Produkt von Versaille. Also auch nicht seine Schuld.
Problem ist nur, er war trotzdem ein Mongo (sorry für den Ausdruck für diesen feinen Menschen) von dem die Welt nur durch Krieg und Gewalt befreit worden ist. Oder hätten Sie den nicht bekämpft?
Ach und schön, dass Sie wissen wofür deutsche Soldaten dort kämpfen. Geopolitische Gründe also, schönes Schlagwort, ohne Inhalt. Um Öl gehts ja diesmal nicht. Ausserdem hat niemand Afghanistan den Krieg erklärt sondern den Taliban.
Und ja, ich finde sehr wohl, dass gezielte Tötungen gegen einen Gegner der ungezielt tötet bzw. seine steinzeitlichen inhumanen Wertevorstellungen mit Gewalt durchsetzt in Ordnung sind!
Letztendlich dreht es sich doch nur um eine Sache, wollen wir Verrückten die Welt überlassen, oder nicht?
Sie gehören halt zu Kategorie zwei und wollen sich raushalten. Das ist Ihr gutes Recht. Meine Meinung dazu ist: das finde ich feige und doppelmoralisch.
"Statt weiter dumpfe Kriegsphrasen zu dreschen, sollten Sie lieber diesen Artikel lesen. Seite 2, Reinhard Erös "Nur, wer die Afghanen liebt, kann dem Land helfen." "
--- Schöner Kommentar von ihnen, aber ich glaub die Kriegsherren Bush & Co (D zählt auch dazu) wollten noch nie ernsthaft, die Afghanen "Lieben" noch das Afghanistan helfen...
Die USA/ EU haben nicht Afghanistan den krieg erklärt weil es den frauen dort schlecht geht oder so, vielmehr hatten die Strategische interessen und eventuell sogar Rachgedanken für den 11/9, ich gehe persönlich auch stark davon aus, das Bush deshalb diese ganzen kriege angefangen hat um sich und seine "Unterstützer/ freunde" in der Waffen/ Bau/ Öl industrie usw... zu bereichern.
Wissen Sie wieviel Geld dieser Krieg den Amerikanischen Steuerzahler gekostet hat? und ein Grosteil dieses Geldes fliest auf die konten von Bush´s Wahlkampfhelfer/ Freunde... einfacher kann man das Geld nicht abziehen....
von den ganzen "Rohstoff" vorräte des Iraks mal ganz abgesehen, diese zu "Klauen" wird nicht einfach sein, da jeder genau darauf hingucken wird...
Ihre Bezeichnung anderer als Mongos disqualifiziert Sie als ernstzunehmender Gesprächspartner. Haben Sie sich mit der Geschichte Afghanistans beschäftigt, wissen Sie, wofür die deutschen Soldaten dort kämpfen? Es geht nicht um Ihre Werte und Ihr wahrhaft fragwürdiges Verständnis von Demokratie, sondern um ganz banale geopolitische Interessen. Kommen Sie mir doch nicht mit der Verteidigung von Freiheit!
Glauben Sie wirklich daran, dass es Obama und seinen Helfershelfern um die Demokratie geht? Haben Sie die letzten 8 Jahre geschlafen?
Gezielte Tötungen verletzen internationales Recht und sind durch nichts zu rechtfertigen.
Niemand verteidigt hier die Taliban, aber es war heute in der Printausgabe der SZ sehr gut nachzulesen, warum die westliche Strategie scheitern wird und man die Taliban mit dieser Strategie wahrscheinlich stärken wird. Statt weiter dumpfe Kriegsphrasen zu dreschen, sollten Sie lieber diesen Artikel lesen. Seite 2, Reinhard Erös "Nur, wer die Afghanen liebt, kann dem Land helfen."
"--- Sollte er mind., aber die meisten Regierungen (inkl. US Regierung) würde ihn viel lieber tot sehen, nicht das er im Krieg was falsches sagt,"
heist natüröoch: "nicht das er im Gericht was falsches sagt,..."
"PS: Warum muss eigentlich nicht Osama bin Laden nach Den Haag? "
--- Sollte er mind., aber die meisten Regierungen (inkl. US Regierung) würde ihn viel lieber tot sehen, nicht das er im Krieg was falsches sagt, wie z.b. wer ihn überhaupt zu dem gemacht hat, wer er heute ist... wer ihn geholfen hat in Afghanistan an die Macht zu kommen... Wer ihn MILITÄRISCH ausgebildet und bewaffnet hat usw... Ich denke bei all diesen fragen würde die Regierung des Staates, der Sie "befreit" hat ganz schön ins schwitzen kommen...
Nochmal für Sie.
Binladen ist nicht das Produkt des Islams/ Moslems, sondern das Produkt der US Regierung/ Geheimdienste! und damit meine ich nicht das 11/9...
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