Zuerst hatte die irakische Regierung nach Agenturangaben 136 Millionen Dollar für die Hinterbliebenen der Blackwater-Schießerei verlangt. Diesen Berichten trat nun ein Regierungssprecher entgegen - und dementierte die Forderungen.

17 Zivilisten waren am 16. September von Leibwächtern der amerikanischen Firma Blackwater getötet worden. Für jedes Todesopfer wurden nach Angaben von Reuters acht Millionen Dollar von der irakischen Regierung gefordert. Regierungssprecher Ali al-Dabbagh widersprach dem jedoch. Er erklärte nach dpa-Angaben: "Wir fordern keine Entschädigung."

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Der irakischen Regierung sei aber an einer lückenlosen Aufklärung des Vorfalls gelegen. Das US-Militär war bei einer internen Untersuchung zu dem Schluss gekommen, dass die Blackwater-Leibwächter, die an diesem Tag einen US-Diplomatenkonvoi in Bagdad begleitet hatten, "übertriebene Gewalt" eingesetzt und elf Iraker erschossen hatten.

Unterdessen reißt die Reihe von Terroranschlägen im Irak nicht ab. Am Dienstag sind mindestens 35 Menschen getötet worden. Bei zwei Autobombenanschlägen in der Stadt Baidschi im Norden des Landes starben nach Polizeiangaben 22 Menschen.

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(sueddeutsche.de/dpa/Reuters)