Auch wenn Blackwater-Chef Prince anderes beschwört - seine Mitarbeiter haben mindestens 14 irakische Zivilisten ohne Not getötet. Das sollen Ermittlungen des FBI ergeben haben.

Wachleute der umstrittenen US-Sicherheitsfirma Blackwater haben einem Zeitungsbericht zufolge mindestens 14 der vor zwei Monaten getöteten Iraker grundlos erschossen. Dies berichtete die New York Times unter Berufung auf Erkenntnisse der US-Bundespolizei FBI zu dem Vorfall vom 16. September in der irakischen Hauptstadt Bagdad.

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Blackwater-Chef Erik Prince bei seiner Anhörung vor dem Kongress Anfang Oktober (© Foto: dpa)

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Blackwater-Wachleute hatten Mitte September mutmaßlich 17 Iraker in Bagdad getötet, als sie einen Diplomatenkonvoi schützen sollten. In mindestens 14 Fällen hätten die Blackwater-Angestellten die Vorschriften für private Sicherheitsdienste im Irak verletzt, berichtete die Zeitung weiter.

Die Ermittlungen der Bundespolizei seien noch nicht abgeschlossen, die bisherigen Erkenntnisse würden aber von Vertretern des US-Justizministeriums geprüft, hieß es weiter. Einer Untersuchung der US-Armee zufolge hatten die Wachleute ohne Provokation das Feuer eröffnet.

Auch die irakische Regierung war zu dem Schluss gekommen, dass die Wachmänner ohne Not wahllos um sich geschossen hatten. Das Sicherheitsunternehmen betont dagegen, dass seine Mitarbeiter zuvor angegriffen worden seien. Es ist derzeit noch unklar, ob die Wachleute in den USA angeklagt werden.

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(AFP/dpa/gal/bavo)