Für Russland, das in den Jahren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht nur in eine ökonomische Krise geraten war, bedeutete die G-8-Mitgliedschaft einen erheblichen Prestigegewinn.

Der Beitritt zur Gruppe markierte den Wiederaufstieg der früheren Weltmacht. Zugleich wurde die Aufnahme Russlands zum Symbol der Partnerschaft der ehemaligen Gegner aus dem Kalten Krieg. Russland stärkte seine Position seither aufgrund seiner Rolle als Energielieferant.

4. Juni 2007, 17:002007-06-04 17:00:00 © sueddeutsche.de/dpa/rtr/ap/jube