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15 Jahre lang tobte im südafrikanischen Mosambik der Krieg, das Land wurde in den 70er und 80er Jahren immer wieder in die Kämpfe um Freiheit in Rhodesien und Südafrika verwickelt. Während der Konflikte wurden etwa zwei Millionen Landminen verlegt.

1992 gelang es schließlich, das Land zu befrieden. Danach erlebte der zerrüttete Staat einen erstaunlichen Aufschwung mit hohen Wachstumsraten, doch wird Mosambik oft von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen (siehe Bild) und Dürren heimgesucht. Die Mehrheit der Menschen lebt immer noch in bitterer Armut.

Die Nähe zum Wirtschaftsmotor Südafrika bringt dem Land aber mehr Investitionen als anderen Ländern, der Staat hat zudem großes touristisches Potential. Alles in allem hat Mosambik eine ermutigende jüngere Geschichte, auch wenn die Ordnung labil ist und der Kampf gegen die Armut schwer fällt.

Foto: dpa

5. Juni 2007, 17:25 2007-06-05 17:25:00