"Russland braucht Kunden, wir brauchen Lieferungen", sagt Kanzlerin Merkel. Deshalb sollen die Beziehung zu dem Land gefestigt werden.

Die Kaukasus-Krise hält die Welt seit Wochen in Atem, nun hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland plädiert: Sie will die Beziehungen zwischen den Ländern weiter ausbauen und festigen. Neben guten wirtschaftlichen Beziehungen solle es deshalb auch enge Kontakte von Politik und Zivilgesellschaften untereinander geben, sagte die CDU-Politikerin in Leipzig.

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Merkel setzt auf wirtschaftliche, politische und zivile Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. (© Foto: dpa)

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Derzeit stünden die Chancen zur Entwicklung eines auch in Zukunft positiven Verhältnisses zwischen der Bundesrepublik, der EU und Russland gut, erklärte sie anlässlich eines Festaktes zum 50-jährigen Bestehen der Verbundnetz Gas AG (VNG).

Mit Blick auf den europäischen Energiemarkt sagte die Kanzlerin, die langfristige Versorgungssicherheit des Industriestandortes Deutschland mit Energie sei von herausragender Bedeutung. Dabei spiele Russland als Förderland von Erdgas eine besondere Rolle. "Russland braucht Kunden, wir brauchen die Lieferungen", sagte Merkel.

Zuvor hatte der Gazprom-Vorstandsvorsitzende Alexei Miller erklärt, sein Unternehmen werde auch in Zukunft ein verlässlicher Partner als Lieferant von Erdgas nach Deutschland sein. Gazprom investiere in Leitungen und andere Anlagen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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(AP/pir/ihe)