Drei Tage nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo hat die Regierung die frühere serbische Provinz als neuen Staat völkerrechtlich anerkannt.
Das Bundeskabinett fasste einen entsprechenden Beschluss und erklärte dabei auch die Bereitschaft zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Formell wird die Anerkennung durch eine unmittelbar nach der Entscheidung erwartete Note von Bundespräsident Horst Köhler an den Kosovo-Präsidenten Fatmir Sejdiu ausgesprochen.
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Bundeskanzlerin Merkel und ihr Stellvertreter Steinmeier vor der Kabinettssitzung in Berlin (© Foto: AP)
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Köhler will seinem Amtskollegen noch heute eine Note übermitteln, in der Deutschland das Kosovo als eigenständigen Staat anerkennt. Nach Angaben des Bundespräsidialamtes enthält das Schreiben auch das Angebot Deutschlands zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Zuletzt sprach Deutschland am 14. Juni 2006 im Falle Montenegros eine Anerkennung aus. Am selben Tag wurden auch diplomatische Beziehungen aufgenommen.
Mit dem heutigen Beschluss folgt Deutschland dem Beispiel der USA, Frankreichs, Großbritanniens und anderer Staaten. Am Nachmittag will sich auch der Bundestag in einer vereinbarten Debatte mit der Zukunft des Kosovo nach der Unabhängigkeitserklärung befassen.
Serbien, das die Abspaltung des Kosovo für völkerrechtswidrig und nichtig hält, droht jedem anerkennenden Land mit dem Abzug seines Botschafters. Zuletzt hat Deutschland im Falle Montenegros am 14. Juni 2006 eine völkerrechtliche Anerkennung ausgesprochen.
Am Dienstag wurden alle albanischen Beamten der Kosovo-Polizei aus den von Serben bewohnten Gebieten im Norden des jungen Staates abgezogen. Dies erfolgte aus "Sicherheitsgründen", sagte ein Polizeisprecher in der Hauptstadt Pristina am Abend. Den Abzug hätten die serbischen Polizeibeamten verlangt, hieß es inoffiziell.
Vorausgegangen war ein Anschlag auf eine Polizeistation, bei dem mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden. Die genaue Zahl der abgezogenen Beamten wurde nicht genannt.
Unterdessen rechtfertigte der serbische Kosovo-Minister Slobodan Samardzic die Zerstörung von zwei UN-Kontrollpunkten an der Grenze zwischen dem Kosovo und Serbien. Diese Aktion sei "im Einklang" mit der Politik der Belgrader Regierung, die Zollkontrolle zu übernehmen, sagte er dem Belgrader TV-Sender B92.
Die Zerstörung sei "legitim" und "gut" gewesen, weil sie auch gegen die angekündigte Entsendung der EU-Rechtsstaatsmission (EULEX) gerichtet gewesen sei, die ohne serbische Zustimmung nicht erfolgen könne, sagte er.
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(sueddeutsche.de/odg/dpa/mako)
ein Staat, dessen politische Führung u.a. in solche Verbrechen verwickelt ist
"Laut Schätzung des European Roma Rights Center in Budapest wurden nach dem Nato-Bombardement über zwei Drittel der etwa 120.000 im Kosovo lebenden Roma und Ashkali aus der Provinz vertrieben. Es war die umfassendste ethnische Säuberung von Roma nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch zahlreiche Serben mussten den Kosovo verlassen. Die verbliebenen 120.000 leben in isolierten serbischen Enklaven."
http://www.wsws.org/de/2008/feb2008/koso-f20.shtml
haben sich ja ein nettes Weltbild zusammengegoogelt und geWIKit, alle Achtung.
Die USA haben das Unabhängikeitsbestreben forciert, um Putin eines heim zu zahlen die Europäer oder das "Alte Europa" zahlen die Zeche und merken es nicht wie sie missbraucht ist.
Kosovaren lassen sich nirgends einbinden oder regulieren in keiner Gemeinschaft.
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Was Sie Verschwörungstehorie nennen, ennenen andere VErbrechen von US-Behörden, unserem geliebten NATO-Partner:
"In den Anhörungen zu der Affäre im US-Kongress kam auch ans Licht, dass die Contras über Jahre mehrere Tonnen Kokain in die USA geschmuggelt hatten, und dass die CIA diese Aktivitäten kannte und duldete. Bei der Aufdeckung tat sich besonders US-Senator John Kerry hervor, der auch eine eigene Untersuchungskommission zu den Drogenhandelsverbindungen von US-Behörden leitete (siehe Zitate und Weblinks). Obwohl diese illegalen Aktivitäten mindestens ebenso gravierend waren wie die Waffengeschäfte mit dem verfeindeten Iran, spielen sie bis heute in der öffentlichen Wahrnehmung der Affäre kaum eine Rolle. 1996 beschrieb der Enthüllungsjournalist Gary Webb in der Artikelserie Dark Alliance detailliert, wie die großen Mengen an Kokain vor allem in Los Angeles auf den Markt gebracht worden waren."
"Frank Lucas (* 9. September 1930 in La Grange, North Carolina) war ein Gangsterboss und Drogenhändler, der in den späten 1960ern und frühen 1970ern zu den einflussreichsten Drogenhändlern New Yorks gehörte. Er ist insbesondere bekannt dafür, dass er über mehrere Jahre hinweg Heroin in Soldatensärgen aus Vietnam in die USA geschmuggelt hat."
Soldatensärge aus Vietnam wurden von der US Air Force heimgeführt. Das Heroin aus dem Goldenen Dreieck wurde unter Mitwirkung von US-Soldaten in den Maschinen der US- Air Force geschmuggelt.
Das sind harte Fakte, was Sie als Verschwörungstheorien abtun. Am Rande: Lucas kaufte das Opium in Birma auf. Birma sprang auch ein, als 2001 die Opium-Produktion in Afghanistan auf ein Allzeittief von 185 Jahrestonnen sank udn erst durch tatkräftigen Einsatz der NATO auf eine Allzeithoch von 8.200 Jahrestonnen stieg. Das sind Fakte, die sie bei UN-Behörden über den internationalen Opium/Heroinmarkt nachlesen können:
www.unodc.org/pdf/Myanmar_opium-survey-2005.pdf
www.unodc.org/pdf/research/AFG07_ExSum_web.pdf
Aber Sie haben recht. eine gute Taktik von staatlichen Verbrechern ist, ihre Verbrechen dadurch zu verdecken, dass man die Tatsachen übertreibt, die Übertreibungen in Umlauf bringt und sie dann Verschwörungstheorien nennt. Blöd, wenn andere Behörden dann Fakten melden. Na ja, man kann nicht alles haben.
Aber 8.200 Tonnen Opium in Afghanistan produzie
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