Der Wehrbeauftragte Robbe übt massive Kritik am Verhalten der Bundeswehrführung - und warnt vor dessen Folgen.
In bisher nicht dagewesener Deutlichkeit hat der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, das Führungsverhalten in der Bundeswehrspitze kritisiert. Viele Vorgesetzte der mittleren Ebene fühlten sich von höherrangigen Offizieren mit ihren vielfältigen Problemen "alleingelassen", schreibt Robbe in seinem Jahresbericht für 2008, den er am Donnerstag in Berlin vorstellte.
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Reinhold Robbe, der Wehrbeauftragte des Bundestages, zeigt in seinem Jahresbericht Missstände in der Bundeswehr auf. (© Foto: AP)
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"Das Vertrauen in die höhere militärische und politische Führung nimmt ab. Die Gefahr, dass sich auch viele bisher engagierte Vorgesetzte resigniert zurückziehen, steigt", schreibt Robbe. Er zeichnet "das Bild eines Truppenalltags, der zunehmend unter widrigen dienstlichen Rahmenbedingungen von der Unterbringung über die Auftragsflut bis hin zu Ausstattungsdefiziten im Bereich von Personal und Material leidet. Das hat Auswirkungen auf die Motivation, das Führungsverhalten und die Ausbildung in der Truppe".
Die schlechte Stimmung beeinträchtige auch die Attraktivität der Bundeswehr für den dringend benötigten Nachwuchs, macht Robbe deutlich.
Nach Einschätzung der Führer auf Einheits- und Verbandsebene fehlt es laut Robbe den angehenden Unteroffizieren und Offizieren häufig an Führungsfähigkeiten und praktischer Erfahrung. Ursache dafür seien das Auswahlverfahren und die zu wenig praxisbezogene Ausbildung.
Insbesondere die neu konzipierte Offiziersausbildung im Heer, bei der junge Offiziere erst nach dem Studium und der Ausbildung an der Offiziersschule in die Truppe kämen, sei nicht hinreichend praxisorientiert. Darin sehe er eine Ursache für "die auffälligen Führungsschwächen und Führungsfehler junger Offiziere", schreibt Robbe.
Der Wehrbeauftragte kritisiert auch den Umgang von Vorgesetzten mit internen Beschwerden. Viele Eingaben würden aus Angst vor Repressalien anonym abgefasst. "Mir gibt der teilweise wenig souveräne Umgang mit Eingaben Anlass zur Sorge", schreibt Robbe. "Gerade von höheren Vorgesetzten erwarte ich mehr Souveränität und Fähigkeit zur Selbstkritik."
Robbe verweist zudem auf die bekannt schwierige Personallage im Sanitätsdienst, wo bereits 430 Stellen nicht besetzt seien. Der Wehrbeauftragte spricht von "Ärzteflucht". Rund 100 Sanitätsoffiziere hätten 2008 der Bundeswehr den Rücken gekehrt. Die Motivation der Ärzte in der Bundeswehr sei "erschreckend gekippt".
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(sueddeutsche.de/mati)
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Das mit Volker Ruepel,ist leider eine Tatsache,ich kann das auch nicht aendern. In wie weit das heute die Meinung bei der Truppe ist weiss ich nicht,mein Wehrdienst 18 Monate ist schon eine Weile her,wir hatten noch alte selbstbewusste WK 2 Vorgesetzte Offiziere und Feldwebel bei uns,die haetten solche Minister laut ausgelacht.
An lavictoria,das Du kein Millitaerfan bist,ist deine persoenliche Freiheit,die ich Dir gerne zuspreche. Es ist jene Erungenschaft,die unser Land voe anderen unterscheidet. ( EX-DDR ) Nun an WM 2000, Den Ex Jugo Krieg der 90ger. war Voelkermord,der von den Sebischen Ex Kummunisten und deren Nationalisten am eigenen Volk begangen wurde.Der durch Diplomatische Mittel nicht gestoppt werden konnte. Auch der Einsatz in Afgahnistan ist vom Parlament bestaetigt worden. Ps. irgentwo ist jeder Krieg ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit,nur das stets Einseitig zu sehen ist nicht der richtige Weg. Die Feststellung des Wehrbeauftragten zur Situation der Bw. hat mit deinen Antworten nicht allzuviel zu tun. Hier ging es um die Qualitaet,des Offiziere im hoeheren Dienst, die nach diesen Bericht sehr schlecht abschnitten. Mein Beitrag,ich will damit aufzeigen,wie die Dinge zustande kahmen,wie sie sind.
Wieder ein Beleg, dass unser Bildungssystem auch bei denjenigen versagt, die da nach "Oben" rausfallen: Es schaut in vielen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen nicht anders aus. Auch dort beweisen viele von denjenigen, die von den Universitäten kommen, dass der verantwortliche praxistaugliche Umgang mit Menschen, Organisation und komplexen Fragestellungen nicht unbedingt zu deren Stärken gehört. Dagegen sind viel zu Viele, wie uns derzeit nicht wenige Bankmanager penetrant beweisen, Spitzenklasse im bedenkenlosen Managen der eigenen Karriere und Steigern der persönlichen Bereicherung.
Und ich denke nicht, dass es unbedingt besser werden wird: In Zukunft wird es eher noch mehr "Schnösel" geben, die jahrelang gehört haben, dass sie zur Elite gehören - und die von der realen Welt wenig verstehen. Das wird bitter werden.
Zu viel der Ehre.
Ich hingegen mag keine Milifanten.
Ach und sie verzeihen. Ich habe NIcht gedient.
Wundert das? Seit dieser Zeit steht die Kriegs-Armee immer mit einem Bein vor dem Kriegsgericht, wegen völkerrechtswidriger Einsätze. Das Verhalten der Politik ist dem Hochverrat gleich. Die Politik nimmt den Soldaten den Eid auf die Verteidigung Deutschlands ab und schickt Sie anschließend in Angriffskriege. Das hat aber mit Linken oder Ultralinken Gedankengut nichts zu tun sondern nur mit gesundem Menschenverstand, den jetzt immer mehr der Soldaten in die Tat umsetzten und diese Kriegs-Armee verlassen.
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