Beginn des Ersten WeltkriegsMit patriotischem Eifer an die Front

Priester segnen ausrückende Truppen, Frauen stecken ihnen Blumen an: Beseelt von patriotischen Gefühlen, ziehen Soldaten in den Ersten Weltkrieg. Viele von ihnen werden elend umkommen. Bilder aus dem Sommer 1914.

Priester segnen ausrückende Truppen, Frauen stecken ihnen Blumen an: Bewegt vom Ernst der Stunde und beseelt von patriotischen Gefühlen, ziehen Soldaten in den Ersten Weltkrieg. Viele von ihnen werden elend umkommen. Bilder vom Sommer 1914.

Mit göttlicher Unterstützung an die Front: Der Wiener Erzbischof Kardinal Friedrich Gustav Piffl segnet junge Offiziere in der K.-u.-K.-Franz-Joseph-Militärakademie. Beide christlichen Kirchen begrüßen den Kriegsausbruch - und unterstützen ihn mit nationalistisch aufgeladenen Predigten.

Bischöfe, Priester und Gläubige seien in großer Zahl an die Seite jener getreten, "die den Krieg als moralische und geistige Erneuerung begrüßten", heißt es in einer Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz zum Weltkriegsbeginn vor 100 Jahren.

Bild: Süddeutsche Zeitung Photo 7. August 2014, 10:222014-08-07 10:22:04 © SZ.de/odg/beb/gal/rus