Bayerns Innenminister Herrmann besucht die USA - und erklärt nebenbei, dass auf das Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2006 möglicherweise ein Anschlag verübt werden sollte.
Auf das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sollte möglicherweise ein Anschlag verübt werden. Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem Fernsehsender n-tv am Rande einer USA-Reise in Washington.
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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (© Foto: AP)
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Eine Gruppe habe seinerzeit die Allianz-Arena in München ausgekundschaftet, so Herrmann. Ein Mitglied der Gruppe sei daraufhin ausgewiesen worden - und die Pläne damit offenbar vereitelt worden. Die Öffentlichkeit habe man bislang bewusst nicht über diesen Vorgang informiert.
Waldemar Kindler, der Polizeichef Bayerns, sagte ergänzend, der gesamte Vorgang sei der Öffentlichkeit bislang nicht bekannt gemacht worden. Offenbar sollten Panikreaktionen vermieden werden.
Zuvor hat Herrmann vor der Gefahr durch Islamismus in Deutschland gewarnt. Gerade in Großstädten und Ballungsräumen könnten "erhebliche Tendenzen zur Bildung von Parallelgesellschaften" festgestellt werden", sagte Herrmann laut Mitteilung in einer Rede bei der Stiftung German Marshall Fund in Washington.
"Wir können nicht wegdiskutieren, dass es gerade unter Muslimen zum Teil eine spürbare Distanz zu unserer Werteordnung gibt." Das Erlernen der deutschen Sprache sieht Herrmann als den entscheidenden Schlüssel zur Integration an. Der bayerische Innenminister ist seit Mittwoch in den USA unterwegs und führt hier politische Gespräche.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de/dpa/mati)
Stockender Kita-Ausbau
...Bush´s Freunde bei Halliburton bekommen 385 Millionen US- Dollar für den Bau jener Lager. Einfach mal selber nachlesen.
Ihr Zitat:
(...) Aber zu behaupten, dass in den USA Konzentrationsloager gebaut werden, ist bodenloser Unsinn, zumal man, wenn man in Deutschland lebt, sehr gut wissen sollte, was mit diesem Begriff gemeint ist. Wobei es mich wundert, dass die SZ Zensoren (ist nicht böse gemeint, aber mir fällt kein besseres Wort ein) da nicht eingeschritten sind. (...)
Ich schlage vor, SIE informieren sich zunächst auch nur rudimentaär, bevor Sie mich grundlos beleidigen, und dem Vortrieb leisten, daß mir schlichtweg dafür, daß ich die Wahrheit sage, der Mund verboten werden soll. Was, bitte ist das für ein Stil?
Unter anderem: http://de.youtube.com/watch?v=0P-hvPJPTi4
Wenn Ihnen nach all den Jahren immer noch nicht evident ist, wie "President" Bush und das düstere Personal an seiner Seite die Prinzipien von Rechtstaatlichkeit systematisch ausgehölt haben, und auch wieterhin damit fortfahren das zu tun, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.
Wahrscheinlich haben Sie noch nicht einmal was von Guantanamo gehört.
Menschen, denen schonmal exemplarisch teilweise jahrhunderte alte, unveräußerliche Menschenrechte abgesprochen wurden. Schicksale ohne jede Aussicht auf korrekte, rechtsstaatliche Behandlung, und unparteiisches Gehör vor Gericht.
Sind das für Sie "Untermenschen", oder wie rechtfertigen sie das?
So zumindest hätten es unsere Nationalsozialisten gemacht.
Die USA heute und Hitlerdeutschland sind nicht identisch.
Aber Zivilisation und Barbarei sind zwei ewig gültige Pole dieser Welt.
Und die Vereinigten Staaten unter Bush haben sich nicht dem besseren der beiden angenähert.
wann gehen denn dem bayrischen Schlachtvieh mal die Augen auf? Wann bricht die Revolution aus? Wann herrscht Krieg in den Bierzelten wenn stoiberbecksteinhuberherrmannundconsorten dort ihr grosses Maul aufreissen? Wenns wieder heisst: aber Hund san ma scho.. und darum wählen wir wieder csu!!
@ McKiri: Stimme voll und ganz zu.
@ ThinkSeifenkisterl: Dass die USA bereits seit dem Vietnam-Krieg (und im Grunde genommen schon seit Korea, McCarthy, Schweinebucht...) kein Vorbild mehr sind, darüber muss man nicht diskutieren. Aber zu behaupten, dass in den USA Konzentrationsloager gebaut werden, ist bodenloser Unsinn, zumal man, wenn man in Deutschland lebt, sehr gut wissen sollte, was mit diesem Begriff gemeint ist. Wobei es mich wundert, dass die SZ Zensoren (ist nicht böse gemeint, aber mir fällt kein besseres Wort ein) da nicht eingeschritten sind. Ebenso unsinnig ist es, im Kontext des Irak-Krieges von verstrahlten Landstrichen zu sprechen. Diese Aussage bezieht sich offensichtlich auf panzerbrechende Munition mit Urankern, und dieses nach dem Aufschlag zerstäubte Uran ist bestenfalls lokal in gesundheitsschädlichen Dosen anzutreffen.
Man kann und muss die USA für vieles, leider viel zu vieles, kritisieren, aber wenn man die Tatsachen verdreht macht man selber nichts anderes als: schlechte Propaganda.
Herr Herrman kann sich selber entscheiden, wo er seine Schwerpunkte setzt.
Aber einen Auslandsaufenthalt, ausgerechnet in den USA, zu nutzen, um vom Leder zu ziehen, wie "seine" bayerische Öffentlichkeit informationstechnisch von im selbst verparallelgesellschaftet wird, ist eine Geschmacklosigkeit.
Gerade die heutigen Vereinigten Staaten sind es, die interantional äußerst unangenehm auffallen mit unzivilisierter, quertreiberischer und interantionales Recht verhöhnender Praxis. Das stellt für uns alle, Deutsche UND Amerikaner, die größte Gefahr, die gegen die Zivilisation gerichtet ist, dar, und nicht irgendwelche kleinen marodierenden Taliban- Fuzzis (die selbverständlich nichtsdestotrotz zu beobachten sind).
Vielleicht sollte sich Mr Hörmän mal klarmachen, daß in den heutigen USA mittlerweile (natürlich an der Öffentlichkeit vorbei) mit Millionenaufwand "schon mal prophylaktisch" Konzentrationslager gebaut werden, dort Folter nach wie vor als legitim gilt, und daß US- Soldaten im Ausland den Freibrief haben, zu tun und zu lassen, was sie wollen.
Wenn sich Herr Minister Herrmann als Speerspitze der Zivilisation betätigen möchte, dann kann er das Schleimen einstellen, und mal damit anfangen über die tatsächlich interessanten Fakten zu sprechen.
Mir wird schlecht bei dem Gedanken, daß wir etwa unter einem Bundeskanzler Stoiber mit größter Wahrscheinlichkeit diesen Irakkrieg geteilt hätten. Und so für hunderttausende Tote, Verstrahlung ganzer Landstriche mit abgereichertem Uran über Jahrmillionen, und sonstigen Arten von Barbarei unmittelbar mitverantwortlich wären!
Soll heute sowas ein Vorbild sein für unser Land? Das heißt nicht, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, sondern es unter dem Kellerboden zu vergraben.
Die USA waren für lange Zeit in einigen Bereichen ein leuchtendes Vorbild für die Welt gewesen. Doch es ist keineswegs mehr so, daß die USA zivilisiert, und der Rest der Welt primitiv und rückschrittlich wären. Wenn die USA ihre Hausaufgaben nicht machen, dann werden sie nicht an Al Kaida, sondern an ihrer eigenen Unfähigkeit, MIT DER ZEIT ZU GEHEN, und sich selbst in den entscheidenenden Bereichen weiterzuentwickeln, scheitern.
Paging