Nach dem Aus für den Metrorapid im Nordrhein-Westfalen macht sich Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) Hoffnung auf den Transrapid zwischen der Münchner Innenstadt und dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen.
"Wir setzen darauf, dass der Bund bei seiner Zusage zur Realisierung einer deutschen Transrapidstrecke zwischen Münchner Flughafen und Münchner Innenstadt bleibt." sagte der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) bei der Eröffnung des zweiten Terminals am Münchner Flughafen.
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Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) hatte zuvor betont, dass er an dem bayerischen Transrapid-Projekt festhalten wolle. Der Bundesverkehrsminister: "Wir werden den Transrapid gemeinsam schaffen."
"Wenn wir Hochtechnologie made in Germany exportieren wollen, müssen wir ein solches Projekt auch im eigenen Land verwirklichen. Nur dann ist deutsche Spitzentechnologie glaubwürdig und hat im internationalen Wettbewerb eine Chance." forderte Stoiber.
Die bayerischen Grünen haben unterdessen das Ende für den Metrorapid im Ruhrgebiet begrüßt. Die Entscheidung sei ein Vorbild für Bayern, denn angesichts der Haushaltslage sei ein milliardenschweres Prestigeprojekt wie der Transrapid nicht zu verantworten.
Der Münchner FDP-Bundestagsabgeordnete Rainer Stinner forderte dagegen, jetzt müssten die Zusagen des Bundes neu ausgehandelt werden. "München hatte von Anfang an das ökonomisch und verkehrspolitisch sinnvollere Konzept für den Bau des Transrapid", erklärte Stinner. Jetzt könne sich doch noch die wirtschaftliche Vernunft durchsetzen.
(sueddeutsche.de/AP/dpa)
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