Obamas wichtigste Rede seit der Amtseinführung: Die USA müssen jetzt für die politischen Fehler der Vergangenheit zahlen - und haben trotzdem Grund zum Optimismus.
Es scheint, als wollten sie ihn nicht durchlassen. Die Damen und Herren des hohen Hauses stehen dem Präsidenten im Weg. Sie suchen seine Nähe, schütteln seine Hände und klopfen ihm auf die Schultern. Es sind Szenen wie bei einer Wahlkampfveranstaltung. Erst nach sechs Minuten hat sich Barack Obama seinen Weg durch die Menge gebahnt und das Podium erreicht.
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Präsident Obama: "Wir werden wiederaufbauen, wir werden uns erholen und die Vereinigten Staaten werden gestärkt aus der Krise hervorgehen." (© Foto: AP)
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Hinter ihm, vor einem großen Sternenbanner, stehen Vizepräsident Joe Biden und Nancy Pelosi, die Sprecherin des Abgeordnetenhauses. Obama hebt an, doch Pelosi unterbricht. Das Protokoll sieht vor, dass sie dem Präsidenten das Wort erteilt. Erst im zweiten Anlauf beginnt Obama seine Rede, seine erste Ansprache im Kongress.
Hunger nach Hoffnung
Das Land hatte sich nach diesem Auftritt gesehnt. Die Amerikaner hungern nach Hoffnung. In Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit außer Kontrolle gerät und die Wall Street vor der Verstaatlichung steht, wollen sie den Glauben daran zurück finden, dass bessere Tage bevorstehen.
Es würde nicht leicht werden für den neuen Präsidenten, die enormen Erwartungen an seine Rede zu erfüllen, hatten die Kommentatoren vorher gewarnt, so düster ist die Stimmung im Land. Die Menschen plagen Zukunftsängste, sie sparen, anstatt zu konsumieren. Für ihren naiven Glauben an den ewigen Aufschwung haben die Amerikaner einen hohen Preis bezahlt. Ihre Altersvorsorge hat sich aufgelöst, ihre Schuldenlast drückt sie zu Boden.
Not, Leid und zerbrochene Träume
Auch Obamas Rhetorik hatte sich in den vergangenen Wochen zunehmend verdüstert. So sehr, dass manch konservativer Kritiker ihm vorwarf, eine Depression herbeizureden. Zuletzt hatte Obama viel über das Leid der Arbeitslosen, die Not der Unversicherten und die zerbrochenen Träume der Mittelschicht gesprochen.
Gestern Abend schlug er einen anderen Ton an. Er will Amerika einen Traum zurückgeben. Einen Traum, der früher eine Gewissheit war. Der Glaube an die bessere Zukunft, der tief in das kulturelle Erbgut der Nation eingeschrieben, doch momentan in Vergessenheit geraten ist. Die Kommentatoren reagieren begeistert. Fast einhellig loben sie Obamas Rede.
Der Schlüsselsatz der Ansprache fällt gleich in der ersten Minute. "Wir werden wiederaufbauen, wir werden uns erholen und die Vereinigten Staaten werden gestärkt aus der Krise hervorgehen", ruft der Präsident in den Saal und in die Kameras, die die Bilder aus Washington live in die Wohnzimmer Amerikas übertragen.
Begeisterter Beifall brandet auf. Noch 32 weitere Male sollte seine Rede von Applaus unterbrochen werden. Obama macht dem Land Mut an diesem Abend, ohne die schlimme wirtschaftliche Situation zu beschönigen, in der sich die USA befinden.
Die Krise als Folge beharrlicher Selbsttäuschung
Der Präsident erinnert die Amerikaner daran, dass die Krise nicht von außen über sie hereingebrochen ist, sondern dass sie die Folge jahrzehntelanger Versäumnisse und beharrlicher Selbsttäuschung ist. "Der Tag der Abrechnung ist da und nun ist die Zeit gekommen, die Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen." Amerika habe zu lange auf den kurzfristigen Erfolg gestarrt und dabei die langfristigen Perspektiven aus den Augen verloren, sagte Obama.
Er kündigt neue Hilfen für die Wall Street an, ohne die Verschwendungssucht der Finanzwirtschaft subventionieren zu wollen. "Dieses Mal werden Vorstandschefs kein Steuergeld verwenden können, um ihr Gehalt aufzubessern, teure Gardinen zu kaufen oder sich in Privatjets davonzustehlen. Diese Tage sind vorbei."
Mit solchen Sätzen trifft Obama die Stimmung im Land. Die Menschen sind wütend über die Banker, die in Zeiten des Booms horrende Gewinne einstreichen und in Zeiten der Rezession die Verluste der Gemeinschaft überlassen wollen.
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Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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Obama zeichnet Bob Dylan aus
¥€$ we can...
Die USA wird soch wohl in absehbarer Zeit durch eine Währungsreform vor der Rückzahlung der unglaublich hohen Schulden bei den GEBERLÄNDERN des WELTHANDELS (vor allem China und Deutschland, die mit Exportüberschüssen) drücken...
und müssen jetzt Verantwortung dafür übernehmen.
Na dann kauft mal als Erstes die von Euch gepanschten Giftpapiere zurück. Meinetwegen mit einem kleinen Rabatt.
Als Zweites holt Eure Jungs aus Afghanistan und Irak zurück.
Und als Drittes führt endlich mal in Eurem Land so was wie ein Sozialsystem ein, in dem nicht die Finanzhaie ihre Finger drin haben, damit ihr nicht immer Krieg führen müsst, wenn im eigenen Land mal was schief läuft.
Obama würde jede Chance auf eine Regeneration verspielen, wenn er die düsteren Wahrheiten so unvorbereitet jetzt auf den Tisch legt. Wer den großen Berg sieht, verzweifelt schnell. Wer die Katastrophe verteilt auf kleinere Erhebungen vor sich hat, macht sich auf den Weg.
Die Deutschen müssen wohl wieder ohne verantwortungsbereite Politiker zurechtkommen, die den Mut haben, reinen Wein einzuschenken und ehrlich zu sagen, was auf uns alle zukommen kann um dann eine realistische Perspektive entwickeln zu können, wie wir weiter kommen, auch wenn es schwer wird.
Die inzwischen entstandenen Bündnisse zwischen Menschen machen Mut, dass es in unserem Land noch Menschen gibt, die ihre Zukunft nicht dem Zufall oder - schlimmer noch - der politische Kaste überlassen und sich mit anderen, denen nur Reden auch zu wenig ist, gemeinsam auf neue und bessere Wege machen. Der demokratische Gedanke wird hier neue Kraft bekommen, bevor der Parlamentarismus ihn wieder an die Leine gelegt hat.
Das Wichtigste, dass bei einigen Ländern die Möglichkeit ist, in einem Boot von den USA nicht zu versinken. Überhaupt, die grossen Wirtschaftsspieler, die über die ausreichenden Ressourcen verfügen, können (gemeinsam oder getrennt) um sich die kleineren Märkte zu sammeln. Dann werden sie beginnen, zu genesen. Dazu muss man heftig das Wirtschaftsparadigma ändern. Man darf nicht das Wasser ins Bad gießen, wenn sie vom Pfropfen bei Ihnen einfach früh nicht verstopft ist oder spät wird das Wasser enden. Und das Bad wird der Leere dennoch sein. Jetzt gießen alle "das Wasser», aber niemand "verstopft den Pfropfen». Die Märkte muss man nach Möglichkeit von dieser globalen Katastrophe abtrennen.
Der Präsident der USA hat das vom Kongress gebilligte Dokument in diesen Tagen unterschrieben. In Wirklichkeit existiert solcher Plan einfach nicht. Kann nicht existieren., Weil Amerika davon krank ist, mit was sie behandelt wird. Von der Aufgabe s.g. «Des Obamas Plan», sowie, vorangehend ihm «des Planes Polson» (und aller übrigen Pläne) besteht darin, nicht behandelt zu werden, und von den Patientinnen zu leben. Jetzt muss man die "schlechten" Aktiva in Wirklichkeit abschreiben, man muss einstellen, den Superkonsum zu unterstützen und, zu beginnen, sich nach dem Beutel zu richten. Endlich, man muss nach den Schulden zahlen, und, keine immer größere Anleihen ( und so die summe astronomisch zu machen). Alle Punkte «des Plan Obamas» sind einer Aufgabe untergeordnet, keinen, weder zweiten, noch dritten zu machen.
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