Eitel Sonnenschein in Dresden: Barack Obama bezeichnet die Kanzlerin als "Freundin" und Deutschland als engen Partner der USA. Merkel lobt Obamas Kairoer Rede. Mit ihm mache die Zusammenarbeit Spaß.
US-Präsident Barack Obama hat Deutschland bei seinem Besuch in Dresden als engen Freund und Partner der USA gewürdigt. Die Zusammenarbeit mit Deutschland in Sicherheits- und Wirtschaftsfragen sei für die ganze Welt von Bedeutung, sagte Obama. Gerade bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise sei die Kooperation wichtig.
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Diskutierten in Dresden vor historischer Kulisse: US-Präsident Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. (© Foto: Reuters)
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Die USA würden auch künftig keinen Protektionismus betreiben, die Grenzen für den Warenverkehr müssten offen bleiben. Außerdem sei Deutschland ein starker Nato-Partner und Beteiligter am Einsatz in Afghanistan. Obama bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel als Freundin.
Obama sagte, er sei dankbar, in der "wunderschönen Stadt" Dresden zu sein. Deutschland sei eine enger Freund und Partner der USA. Beim Klimaschutz und der Bekämpfung der Wirtschaftskrise würden beide Länder weiter eng zusammenarbeiten. Es liege aber noch viel Arbeit vor beiden Regierungen. Es müsse alles getan werden, um einen Aufschwung herbeizuführen. Obama begrüßte die Vereinbarungen zu Opel.
Merkel lobte bei der Pressekonferenz die Rede von US-Präsident Barack Obama an die muslimische Welt und kündigte einen engen Schulterschluss Deutschlands mit den USA an. Obama habe "eine bedeutende Rede" in Kairo gehalten, sagte die Bundeskanzlerin. Merkel nannte die Rede "einen Türöffner, auch gerade in die arabische Welt." Deutschland werde alles tun, um den Friedensprozess im Nahen und Mittleren Osten erfolgreich zu begleiten. Merkel forderte für den Nahen Osten: "Wir brauchen eine Zwei-Staaten-Lösung."
Obama jedoch dämpfte Erwartungen auf einen schnellen Frieden in Nahost. Ein Frieden brauche Zeit und könne von den USA nicht aufgezwungen werden, sagte der US-Präsident. Die USA könnten für einen Frieden im Nahen Osten lediglich einen Rahmen vorgeben. Beide Seiten müssten aber selbst zu Kompromissen bereit sein. Dazu zähle ein Stopp des Siedlungsbaus durch Israel. Merkel sagte dem Präsidenten die Unterstützung Deutschlands zu.
Im Vorfeld zu Obamas Besuch im Konzentrationslager Buchenwald betonte die Kanzlerin die Verpflichtung Deutschlands für Israel angesichts des Holocausts. "Daraus ergibt sich für uns als erstes eine immerwährende Verantwortung für die Sicherheit Israels, für den Staat Israel", sagte sie. "Das ist sozusagen Staatsräson für jede deutsche Bundesregierung und wird es auch in Zukunft sein."
Die Kanzlerin sagte Obama auch eine enge Zusammenarbeit mit Blick auf das Atomprogramm des Iran zu. Deutschland werde einen konstruktiven Beitrag leisten.
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Staatsbesuch in Israel
(1)" Deutschland werde alles tun, um den Friedensprozess im Nahen und Mittleren Osten erfolgreich zu begleiten. Merkel forderte für den Nahen Osten: "Wir brauchen eine Zwei-Staaten-Lösung." . - (2)"Im Vorfeld zu Obamas Besuch im Konzentrationslager Buchenwald betonte die Kanzlerin die Verpflichtung Deutschlands für Israel angesichts des Holocausts. "Daraus ergibt sich für uns als erstes eine immerwährende Verantwortung für die Sicherheit Israels, für den Staat Israel", sagte sie. "Das ist sozusagen Staatsräson für jede deutsche Bundesregierung und wird es auch in Zukunft sein."
(1) Die Forderung nach zwei Staaten ist zweifellos richtig. Ich kann mich allerdinds nicht erinnern, dass Merkel diese Forderung ("wir brauchen") auch gegenüber G.W. Bush oder gar Israel erhoben hätte. Vielmehr hat sie während des jüngsten Gaza-Krieges allein den Palästinensern die Verantwortung für die Kriegshandlungen zugewiesen ("Ursache und Wirkung") und Kritik an Israel nicht geäußert. Ihre jetzigen Aussagen zur Zwei-Staaten-Lösung passen nun freilich besser in die politische Großwetterlage und den Vorgaben Obamas. Entsprechen sie auch ihren Überzeugungen? Glaubhafter wäre gewiss eine Formulierung: "Wir wünschen..."
(2) Die historische Verantwortung Deutschlands und uns Deutschen für die Judenvernichtung ist unbestreitbar, aber bedeutet sie wirklich eine "immerwährende Verantwortung für die Sicherheit Israels, für den Staat Israel" oder eine immerwährende "Staatsräson für jede deutsche Bundesregierung", unabhängig davon, wie die Politik Israels sich verhält? Ich meine, die Verantwortung für die Politik des Naziterrors und der Judenvernichtung ist viel umfassender: Staatsräson jeder deutschen Bundesregierung sollte die ernsthafte und nicht einseitige Forderung nach friedlichen Lösungen weltweit und insbesondere im Nahen Osten sein. Das schließt Kritik an israelischen Handlungen durchaus ein. Diese Handlungen zielen erkennbar gewiss nicht auf die Schaffung eines benachbarten Palästinenserstaates, sondern sie verhindern, verzögern und erschweren sogar die Voraussetzungen, die für die Bildung eines palästinensischen Staates unverzichbar sind.
Das Bild zum Artikel "Mit Angela im grünen Gewölbe" mit der schelmisch und etwas dümmlich grinsenden Angela Merkel war einigen einflussreichen Herrschaften in der CDU-PR und Wahlkampf- Abteilung offenbar nach wenigen Minuten nicht opportun in einem Wahlkampf, der hinterlistig von der Dame betrieben wird nach dem Motto: "Lasst Bilder sprechen!" So muss man denn nun suchen, um den Artikel "Mit Angela im grünen Gewölbe" zu finden. Für die konkurrierenden Parteien ein Tip: "DIESES Bild sagt mehr als tausend Worte!!!"
Die neusten Nachrichten : Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt zurück und macht Karriere als Bush-Zäpfchen......( nicht ganz ernst gemeint, aber eine Option für die bald ehemalige Bundeskanzlerin )
;-)
Mfg
... das ist natuerlich eine gute Frage! nur: dann muessten die Deutschen halt richtig ranklotzen was z.B. das Therma Arbeit anbelangt... z.B. die sog "Toscana-Fraktion muesste halt schauen, wie sie mit insgesamt zwei Wochen Jahresurlaub hinkaeme... dann waere dann noch ein bischen Studiengebuehr, so ca. 7000 pro Semester...
@queenB61: fleischgewordene Schleimspur - ich lach mich weg
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