Der Versprecher bei der Eidesformel war nicht die einzige Panne bei Barack Obamas Amtseinführung. Nun kam heraus: Die Musik kam vom Band.
Unmittelbar vor der Vereidigung von Barack Obama hatten vier Klassik-Stars ihren großen Auftritt: In Eiseskälte saßen der Cellist Yo-Yo Ma, der Violinist Itzhak Perlman, die Pianistin Gabriella Montero und der Klarinettist Anthony McGill auf den Stufen des Kapitol und spielten ein Stück des Filmkomponisten John Williams.
Er tut nur so: Star-Cellist Yo-Yo Ma bei der Amtseinführung von Barack Obama - vermutlich mit Billigware in den Händen. (© Foto: AFP)
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Nun kam heraus: Was das Publikum hörte, kam nicht aus den Instrumenten, sondern vom Band. Bereits am Montag hätten die Musiker entschieden, die Kompositon "Air and Simple Gifts" nicht live aufzuführen. Es sei einfach zu kalt gewesen, um die Instrumente richtig stimmen zu können, erklärte Carole Florman vom gemeinsamen Kongressausschuss für die Amtseinführung.
"Es wäre eine Katastrophe geworden, wenn wir es anders gemacht hätten", sagte Itzjak Perlman der New York Times. Auch die Soul-Sängerin Aretha Frankin, die vor der Vereidigung Joe Bidens gesungen hatte, hat inzwischen über die frostigen Temperaturen geklagt. Spekuliert werden darf anhand dieser Nachricht über die Instrumente, die die Musiker während der Zeremonie in den Händen hielten.
Yo-Yo Ma ist Besitzer eines Stradivari-Cellos und auch Itzhak Perlman spielt normalerweise ein Instrument des legendären Geigenbauers. Wegen der Empfindlichkeit dieser Instrumente kann vermutet werden, dass Perlman und Ma bei vor dem Kapitol Billigware in den Händen hielten.
Auch die Soul-Sängerin Aretha Frankin, die vor der Vereidigung Joe Bidens gesungen hatte, hat inzwischen über die frostigen Temperaturen geklagt. "Mutter Natur war nicht sehr freundlich zu mir", sagte sie Larry King von CNN. Wegen der Kälte hätte der Gesang "nicht meinem Standard entsprochen." Trotzdem äußerte sich Franklin positiv über die Zeremonie: "Ich war erfreut und aufgeregt, dabei sein zu dürfen."
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(sueddeutsche.de/AP/bavo)
... in China ist wieder mal ein Sack Reis umgefallen.
Natürlich war es richtig vom Band zu spielen. Man hätte den ganzen Zirkus vom Band abspielen sollen, einschliesslich des Gesülzes der selbsternannten Prediger.
Da der US-amerikanische Präsident ohnehin nur eine Marionette ist, könnte man das nächste Mal eine virtuelle 3-D Figur zum Präsidenten machen, die könnte dann wenigstens den kurzen Satz des Amtseids fehlerfrei hinkriegen.
Wenn die Puppe dann noch die Dauer-Schecks für Israel unterschreiben kann, ist das doch ein richtiger US-Präsident.
...für die ja spontan getroffene Entscheidung das dann in Anbetracht der Umstände vom Band zu spielen absolut in Ordnung.
Natürlich wäre eine temperaturbedingte Kakophonie deutlich nachhaltiger (und unnötiger Weise) in negativer Erinnerung geblieben als ein ja nur ausnahmsweise vom Band gespieltes Konzert.
Anders als bei manch anderen "Künstlern" kann man hier wissen daß man es mit echten Könnern zu tun hat, nicht mit zielgruppengerechten Marionetten die der geldgierige Produzent am Computer schöntrickst.