Von Von Klaus Ott

Bislang gibt es in Bayern nur wenige Strecken, auf denen private Eisenbahnen fahren. Die Deutsche Bahn (DB) hat nach wie vor beinahe ein Monopol. Auch in zehn Jahren wird das Staatsunternehmen DB, das dem Bund gehört, noch den Schienennahverkehr im Freistaat dominieren.

Beim neuen Vertrag des Landes mit der DB ist vorgesehen, dass nur maximal knapp 30 Prozent des Nahverkehrs öffentlich ausgeschrieben werden können.

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Allenfalls hier haben private, kommunale oder landeseigene Bahnen die Chance, sich zu bewerben und den Zuschlag sowie Zuschüsse des Landes zu erhalten.

Im einzelnen handelt es sich um folgende Linien:

München - München - Ingolstadt - Nürnberg (das gilt für den Regionalexpress, der ab Ingolstadt über die ICE-Neubaustrecke nach Nürnberg fährt. Die Regionalbahnen bleiben bei der DB) - München - Landshut - Passau

Augsburg Hier sind zwei Ausschreibungspakete vorgesehen. Die elektrifizierten Strecken - Augsburg - München - Augsburg - Ulm - Augsburg - Donauwörth Die Ausschreibung soll frühestens 2008 erfolgen, wenn die Strecke Augsburg - München viergleisig ausgebaut ist.

Das zweite Ausschreibungspaket umfasst die Diesel-Linien - Augsburg - Ingolstadt - Augsburg - Landsberg - Augsburg - Buchlohe

Regensburg - Regensburg - Landshut - Regensburg - Neumarkt - Regensburg - Plattling

Würzburg - Würzburg - Treuchtlingen - Würzburg - Kitzingen - Würzburg - Schweinfurt - Bamberg - Würzburg - Lohr - Würzburg - Lauda

Außerdem Linien im Raum Bayreuth

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(sueddeutsche.de)