Die Explosion eines Lastwagens, bei der am Mittwoch zehn Menschen getötet und 20 weitere verletzt wurden, war nach Angaben des US-Militärs kein Anschlag.
Anders als das irakische Innenministerium erklärten die US-Streitkräfte, es gebe dafür keine Anzeichen. Der Lastwagen war beim Zusammenstoß mit einem Bus explodiert.
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Die irakischen Behörden hatten erklärt, das Fahrzeug sei mit einer Bombe beladen gewesen, die für die Polizeiwache bestimmt gewesen sei. Nach US-Angaben hatte der LKW lediglich Benzin geladen.
"Es war ein Tankwagen, der einen Verkehrsunfall hatte, in Brand geriet und explodierte", sagte Hauptmann Jason Beck von der 1. Panzerdivision nach einer Analyse des Kraters vor der Polizeiwache. "Es gab keine Spuren einer Bombe."
Auch aus dem US-Verteidigungsministerium verlautete, es habe sich um einen Unfall gehandelt. Zuvor hatte der stellvertretende Innenminister Ahmed Kadhim Ibrahim Anhänger Saddam Husseins für den Vorfall verantwortlich gemacht. Die Polizeiwache in dem südwestlichen Armenviertel El Bajaa war schon mehrfach Ziel von Anschlägen geworden.
In Mossul wurden bei einer Demonstration von Saddam-Hussein-Anhängern vier Menschen verletzt, wie US-Militärsprecher mitteilten. Die 4. Infanteriedivision habe in Samarra eine neue Großaktion gegen Untergrundkämpfer begonnen und mindestens ein Dutzend Verdächtige festgenommen. Bei der Razzia davor seien ein mutmaßlicher Rebellenführer und 78 Verdächtige verhaftet worden.
(sueddeutsche.de/AP)
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