Der Karlspreis 2012 geht an Finanzminister Wolfgang Schäuble. Mit der Auszeichnung würdigt das Aachener Karlspreis-Direktorium Schäubles Beiträge zur Stabilisierung der Währungsunion und zum europäischen Einigungsprozess.

Der Karlspreis 2012 geht an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Das teilte das Karlspreis-Direktorium am Samstag in Aachen mit. Mit dem Preis würdigt das Direktorium Schäubles Beiträge zur Stabilisierung der Währungsunion und zum europäischen Einigungsprozess. Schäuble habe bei fast allen Integrationsschritten der letzten 30 Jahre eine bedeutende Rolle gespielt.

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Der renommierte Preis wird seit 1950 für besondere Verdienste um die europäische Einigung verliehen. Er wird traditionell an Christi Himmelfahrt übergeben. Die Auszeichnung ist nach Karl dem Großen (748-814) benannt. Durch seine Eroberungsfeldzüge begründete Karl der Große ein europäisches Großreich. Er prägte dessen Entwicklung auf politischem, kirchlichem und kulturellem Gebiet, förderte Wissenschaft und Kunst.

Erster Preisträger war 1950 der Begründer der Paneuropa-Idee, Richard Graf Coudenhove-Kalergi. Später bekamen den Karlspreis der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer (1954), der damalige US-Präsident Bill Clinton (2000), der Euro (2002) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008).

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(dapd/dpa/gba)