Mit Guido mobil: Außenminister Westerwelle reist gerne mit Wirtschaftsbossen. Und offenbar besonders gerne mit solchen, die der FDP viel Geld gespendet haben. Die Opposition wittert Amtsmissbrauch.
Die Opposition fordert Klarheit über einen möglichen Zusammenhang zwischen Parteispenden an die FDP und der Teilnahme an Reisen von Außenminister Guido Westerwelle (FDP).
Der reisende Außenminister: Bevorzugt Guido Westerwelle FDP-Spender bei seinen Besuchen im Ausland? (© Foto: ddp)
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Die Öffentlichkeit müsse beurteilen können, "ob es hier unzulässige Zusammenhänge und Einflussnahmen gegeben hat", erklärte der Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck am Samstag in Berlin. Westerwelles Verhalten grenze an "Amtsmissbrauch", kritisierte Linken-Fraktionsvize Ulrich Maurer.
Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel nimmt Westerwelle Manager auf Auslandsreisen mit, die zuvor an die FDP gespendet haben.
So sei bei seiner Südamerika-Reise in dieser Woche der Gründer von United Internet, Ralph Dommermuth, dabei. Dieser habe 48.000 Euro an die FDP überwiesen.
Bei Westerwelles Antrittsbesuchen in Estland, Japan und China im Januar sei der Unternehmer Cornelius Boersch Teil der Delegation gewesen. Er ist den Angaben zufolge Gründer der Schweizer Beratungs- und Beteiligungsfirma Mountain Partners Group und hat der FDP bislang über 160.000 Euro gespendet.
"Spenden an Regierungsparteien dürfen keine Auswirkungen auf die Zusammenstellung von Delegationen bei den Auslandsreisen von Bundesministern haben", erklärte der Grünen-Politiker Beck.
Westerwelle müsse darlegen, welche Mitglieder seiner Delegationen zuvor direkt oder indirekt an die FDP gespendet haben. Andernfalls würden die Grünen eine parlamentarische Anfrage starten. "Guido Westerwelle macht Deutschland zur Bananenrepublik", erklärte Maurer. Er sei "als Außenminister untragbar geworden".
Zudem habe sich Westerwelle erneut als Hotel-Lobbyist betätigt, erklärte Maurer mit Blick auf die Teilnahme des FDP-Chefs an der Eröffnung eines Luxus-Hotels in seiner Heimatstadt Bonn.
Westerwelle war kürzlich bei der Eröffnung eines Bonner Luxushotels aufgetreten. Zu den Veranstaltern des Events gehört nach Angaben des Spiegel Westerwelles Lebensgefährte Michael Mronz. Der FDP-Chef hatte das Hotel vor Gästen wie TV-Moderator Thomas Gottschalk und Ex-Porno-Star Michaela Schaffrath feierlich eröffnet und als eines der weltweit "spannendsten Hotels" bezeichnet.
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(AFP/woja)
Analyse des DFB-Kaders
Wer die Ernsthaftigkeit von Schicksalsfragen auf dieser lächerlichen Selbstdarstellerbühne abhandelt, sollte sich nicht wundern, dass das Image im Mittelpunkt steht.
Wer so auf sein Image bedacht ist und seine Aufgaben dem Präsentieren so unterordnet, wie es nicht nur Westerwelle macht, lenkt die Scheinwerfer auf das, was jetzt in den Mittelpunkt gerückt ist.
Wenn wir eine Rangliste erstellen würden nach dem Kriterium der Zukunfstfähigkeit und innovativer Kreativität der Ideen und Pläne, welcher Politiker könnte es da auch nur in die mittleren Ränge schaffen?
Das ist das Problem und denn auch unseres, wenn wir die Zukunft weiter solchen Selbstdarstellern überlassen.
Wer auf eine Auslandsreise des Aussenministers mitfliegen will, darf vorher nicht die FDP unterstützt haben?
Die Parteienspenden sind Teil des demokratischen Systems. Ohne diese wäre der Korruption erst recht Tür und Tor geöffnet.
Volker Beck und der Herr Maurer...., und damit allenfalls die B-Auswahl......
Ja und? Wen kümmert`s? Nun mal ehrlich.....
in der BRD Bananan Republik Deutschland
diesen schwachsinnigen Artikel verfasst? Schon Schröder nahm regelmäßig seinen Freund Großmann, heute Boss von RWE, und einige andere mit auf Reisen, die für die SPD, CDU und sonst wen gespendet haben. Im Tross von Herrn Glos war immer ein Müllermeister aus Hildesheim und das nicht ganz zufällig.
Und vor Schröder war es auch nicht anders. Was soll dieses unseriöse Dummgeschwätz?
Paging