Bei seinem Antrittsbesuch hält Außenminister Westerwelle der Türkei die Tür nach Europa offen. Die CSU fürchtet bereits um ihre Türkeipolitik - und warnt den FDP-Chef vor Geheimabsprachen.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Türkei zu weiteren Reformen im Bemühen um einen Beitritt in die EU aufgerufen. Der türkischen Regierung, dem Parlament und der türkischen Zivilgesellschaft wolle er seinen "Respekt" und seine "ausdrückliche Anerkennung für das bis heute Geleistete aussprechen", sagte Westerwelle bei einer Konferenz mit türkischen Botschaftern in Ankara. "Ich möchte Sie ermutigen, damit fortzufahren."
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Der Außenminister gedenkt und dankt: Guido Westerwelle legt im Atatürk Mausoleum in Ankara einen Kranz nieder. (© Foto: dpa)
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Der Außenminister, der am Mittwoch zu einem zweitägigen Kurzbesuch in der Türkei eingetroffen war, sagte Ankara zudem die Unterstützung der Bundesregierung im Prozess um einen EU-Beitritt zu.
"Wir alle wissen, dass Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit tragende Säulen unserer europäischen Wertegemeinschaft sind", sagte Westerwelle. Das Reformwerk der Türkei auf ihrem Weg nach Europa sei "noch unvollendet".
Manche hätten die Frage gestellt, ob die neue Regierung "die Tür zu einer Mitgliedschaft der Türkei schließen will", sagte Westerwelle. "Ich sage es Ihnen ganz klar: Was die EU und die Türkei vereinbart haben, gilt. Es gilt auch für diese Bundesregierung. Dafür stehe ich ein."
Union und FDP hatten sich darauf geeinigt, im Koalitionsvertrag die Formulierung aus dem Vertrag der großen Koalition zu übernehmen, wonach es eine ergebnisoffene Prüfung der EU-Beitrittsabsichten der Türkei geben soll. Scheitert der Beitritt, soll der Türkei eine enge Partnerschaft angeboten werden.
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt warnte Westerwelle unterdessen vor Zusagen an die Türkei. Am Rande der CSU-Klausur in Wildbad Kreuth sagte Dobrindt: "Ich kann ihm nur raten, nicht wieder Geheimabsprachen zu treffen, wo wir dann die Scherben zusammenkehren müssen."
Mit Blick auf Westerwelles Antrittsbesuch in Polen und den Streit über die Vetriebenenpräsidentin Erika Steinbach forderte Dobrindt den FDP-Chef auf, als deutscher Außenminister die Interessen Deutschlands zu vertreten. Ein EU-Beitritt der Türkei sei nicht gut für Europa.
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(AFP/dpa/woja/gba)
Funktionierende Demokratie!
Einhaltung der Menschenrechte!
Schutz von Minderheiten , auch religiöse Minderheiten.
Wenn er so forsch auftritt, dann hat er mit seinen Gesprächspartnern sicher auch über den Patriarchen Bartholomäus I. gesprochen, der sich seit Jahren bemüht, dass sein Priesterseminar wieder gepffnet wird, das die Regierung 1970 geschlossen hatte, um die Ausbildung christich orthodoxer Priester zu unterbinden.
Von wem hat er denn den Auftrag?
Von der EU Kommision?
Von der FDP?
oder
Vom Deutschen Volk?
Könnte es sein ,dass es sich ebenfaflls um ein vorauseilendes anbiederndes Geplapper wie neulich in Warschau handelt?
"07.01.2010 18:14:32
Carmor:
Naja noch 100 Jahre und Deutschland tritt der Türkei bei befürchte ich."
Wieso ist das zu befürchten? Und wenn, das kann Sie doch nicht mehr jucken. Was kümmern uns unsere Kinder? Kümmern die uns etwa wenn wir unwiederbringliche fossile Rohstoffe verjuxen, den Treibhauseffekt anheizen und Schulden aufbauen. Wenn wir ehrlich sind, gehen uns unsere nachkommenden Generationen an der Darmöffnung meilenweit vorbei.
Ihnen gehts nur um Hetze.
Ich würd mich schämen an ihrer Stelle.
Wir haben es noch nichtmal geschafft die Türken hier willkommen zu heißen und zu integrieren. Die waren unseren Wirtschaftsbossen nur zum ausbeuten gut genug. Türken wurden als Arbeitskräfte gezielt nach bestimmten Eigenschaften selektiert und angeworben. Hier durften sie dann die Drecksarbeit machen. Eine Untersuchung sagt, daß Türken in Deutschland überproportional an Depressionen erkranken und heute sind die ersten Gastarbeiter aus der Türkei körperlich mehr ausgelaugt als gleichaltrige Deutsche. Für türkische Frauen gilt das noch mehr. Sie sind ähnlich kaputt wie ihre Männer. In krassem Gegensatz zu deutschen Frauen.
Tsehehee, ich finds auch komisch. Ich glaub die Türken haben längst keine Lust mehr auf den Beitritt.
Naja noch 100 Jahre und Deutschland tritt der Türkei bei befürchte ich.
Paging