Irak: Ausbildungsunterstützung

Der selbsternannte Islamische Staat (IS) hat weite Teile Syriens und auch des Irak erobert. Widerstand leisten beispielsweise kurdische Peschmerga-Kämpfer. Um sie zu unterstützen und auszubilden, stimmte der Bundestag im Januar 2015 einem Mandat mit einer Obergrenze von 100 deutschen Soldaten zu. Der Einsatz ist zunächst bis zum 31. Januar befristet. Aufgabe der Soldaten ist es etwa, militärische Ausbildungslehrgänge zu leiten oder die Zusammenarbeit zwischen der kurdischen Regierung in Erbil und Bagdad sowie der internationalen Allianz gegen den IS zu koordinieren. Derzeit sind 94 Soldaten im Einsatz.

Das Foto vom Januar zeigt einen Bundeswehrsoldaten, der am 12.01.2015 in der Nähe von Erbil in Kurdistan Peschmerga-Kämpfer an deutschen Maschinengewehren ausbildet.

Bild: dpa 2. Dezember 2015, 11:192015-12-02 11:19:02 © Süddeutsche.de/esp/dayk/joku/ewid/ghe