Enttäuschung für viele Mütter und Väter: Familienministerin Schröder hat die Pläne zur Verbesserung des Elterngeldes gestoppt. Eine Weiterentwicklung des Elterngeldes sei "im Moment aus finanziellen Gründen nicht darstellbar".
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat Pläne zur Verbesserung des Elterngeldes gestoppt. Ihr parlamentarischer Staatssekretär Hermann Kues sagte im Familienausschuss des Bundestages nach Angaben von Abgeordneten, dass bei diesem Thema keine Veränderungen zu erwarten seien. Ein Ministeriumssprecher bestätigte der Süddeutschen Zeitung, dass "eine Weiterentwicklung des Elterngeldes im Moment aus finanziellen Gründen nicht darstellbar" sei.
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Hat die Pläne zur Verbesserung des Elterngeldes gestoppt: Familienministerin Schröder. (© dapd)
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Im Koalitionsvertrag von 2009 hatte sich die Bundesregierung noch diese Weiterentwicklung vorgenommen. Bisher können Eltern nach der Geburt eines Kindes maximal 14 Monate Elterngeld bekommen. Zwölf Monate sind für den einen Partner vorgesehen; zwei weitere Monate finanziert der Staat nur, wenn der andere Partner - meist der Vater - ebenfalls Elterngeld beantragt.
Diese Vätermonate wollte die Koalition ursprünglich ausweiten. So hatten mehrere Unionsabgeordnete 2009 dafür plädiert, dass aus zwei Vätermonaten vier werden sollten. Der Anspruch der Mütter wäre damit gleich geblieben; Väter hätten ihre Babypause verlängern können. Das hätte jedoch die Kosten des Elterngeldes - derzeit etwa vier Milliarden Euro pro Jahr - erhöht, weshalb das Familienministerium diesen Plan nun nicht mehr verfolgt.
Möglich wäre eine Ausweitung der Vätermonate auch, wenn die Aufteilung zwischen Müttern und Vätern anders geregelt würde. So könnte der Gesetzgeber zum Beispiel drei oder vier Vätermonate vorsehen, wenn gleichzeitig der Anspruch der Mütter um einen oder zwei Monate reduziert würde.
Solche Aufteilungen gibt es in skandinavischen Staaten, die das Elterngeld ursprünglich entwickelt hatten. In Island zum Beispiel gilt derzeit eine Drittelung: Drei Monate Elterngeld sind für die Mutter vorgesehen, drei Monate für den Vater, bei drei weiteren Monaten kann das Paar wählen, wer zu Hause bleibt.
24 Prozent aller Väter nehmen Elternzeit
In Deutschland hatten vor allem Politiker der Opposition für eine Korrektur nach skandinavischem Vorbild plädiert. Doch weder die familienpolitische Sprecherin der Grünen, Ekin Deligöz, noch ihre SPD-Kollegin Caren Marks erwarten, dass die Union diesen Plan verfolgt: "Von Familienministerin Schröder ist wohl keinerlei Initiative zu einer sinnvollen Weiterentwicklung des Elterngeldes zu erwarten", sagte Marks der SZ. Als heikel erscheint der Union bei diesem Plan, dass einem Teil der Betroffenen - den Müttern - der Anspruch auf Elterngeld gekürzt werden müsste. Solche "Verschlechterungen" seien unmöglich, hatten Politiker von CDU und CSU mehrfach erklärt.
Unabhängig von diesen politischen Streitfragen entwickeln sich die Vätermonate allmählich zur gesellschaftlichen Normalität. So stellt das Statistische Bundesamt fest, dass derzeit fast 24 Prozent aller Väter nach Geburt eines Babys kurzzeitig aus dem Job aussteigen. Die aktuellen Berechnungen, die am Montag veröffentlicht werden, weisen für die Länder Bayern, Berlin und Sachsen sogar eine Quote von dreißig Prozent aus. Seit Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 ist die Beteiligung der Väter damit kontinuierlich gestiegen.
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(SZ vom 11.04.2011/juwe)
Youtube-Hit aus USA
Unbegründete moralische Überlegenheit muß was tolles sein. Kann man sich aber als Realist nicht mehr leisten. Aber hass auf die üblichen Verdächtigen ist ja auch viel einfacher. Alles abschalten, nichts bauen und überhaupt die Banken, USA und...etc.
Ohne Volk keine Gemeinschaft ohne Gemeinschaft kein Gegenpol. Es wird keine Revolution geben bei100 Radikal konkurierenden Interessengruppen. Wenn 30.000 Demonstrieren mag das imposant sein aber 40 Millionen andere gehen derweil arbeiten und denken oft anders.
Teilen und Herschen. Sie sind es der genau das macht was man oben möchte. Und sie glauben sie bewegen etwas :)
und die kommentare von GeistigeFreiheit und zombie1969 (wenigstens passt sein alias) zeigen, dass diese politik zu gunsten der eliten und zu ungunsten der breiten bevölkerung auch wieder die ewiggestrigen nach oben spült - und das vielleicht sogar beabsichtigt. denn die würden die alten eliten weiter unangetastet milliarden scheffeln lassen, indem sie migranten zum sündenbock und blitzableiter des aufgestauten volkszorns machen. diese verblödungstaktik ging leider schon mal auf.
wird nun einmal durch Tatsachen formuliert und dokumentiert.
Für solche Objekte wie das zukünftige Humankapital stehen heute eigentlich gar keine finanzellen Resourcen mehr zur Verfügung. Angesichts der von der Kanzlerin und ihren Mitkämpfern proklamierten weltweiten Konkurrenzlage, die ja eine existentielle Bedrohung unserer Bundesrepublik Deutschland darstellt, können wir uns eigentlich gar keine finanziellen Zuwendungen für die Aufzucht dieses Humankapitals mehr leisten.
Wer soll das bezahlen? Vielleicht etwas jene Menschen, die zu den insgesamt weniger als den 25% aller deutschen Privathaushalte gehören, die lt. Stat. Jahrbuch 2008 schon im Jahre 2007 nur mehr als 85% aller Privatvermögen als Besitz ausgewiesen?
Sollen etwa unsere Leistungsträger aus den Reihen der Finanzspekulationsmanager und -managerinnen, die allgemein als Cityboys und Citygirls bekannt sind, die Investmentanalysten in den vielen Investmentbanken und Fondgesellschaften, unseren Financalcontroller, unsere Wirtschaftsprüfer, -berater und und die vielen Kontrolleure in den vielen Finanzabteilungen unserer vielen Unternehmen, den diversen Lobbygruppenvertretern in den vielen Rechtsanwaltskanzleien, den Marketing- und Medienorganisationen und -unternehmen etwa auf ihre repräsentativen und steuerlich als Betriebskosten absetzbaren Firmenwagen verzichten? Sollen sie auf ihre Leistungsprämien, -boni und -annerkennungszahlungen verzichten, die sie für ihrer einzigartigen Spitzenleistungen ja ganz unabweisbar beanspruchen können, verzichten?
Das wäre ja wohl die Ausrufung des Neuen Kommunismus. Es kann ja wohl nicht sein, dass in dieser Neuen Sozialen Marktwirtschaft, die wir seit 1982 mit der Verkündung der geistig-moralischen Wende so erfolgreich aufgebaut haben, diese ganzen Abkömmlinge der inzwischen fast vollkommen unbrauchbaren Looser und Nichtskönnerschicht auch noch auf Staatskosten, also auf Kosten all unserer Leistungsträger, Führungs-, Leitungs- und Lenkungskräfte, unserer Alpharüden und Alphfehen durchgefüttert werden.
Wir brauchen endlich die unumkehrbare Wiederherstellung des deutschen Herrenmenschengesellschaft, in welche der Ober den Unter sticht und der Unter all die sind, die sich heute finanziell nicht selber erhalten können.
Schluss mit diesen Subventionen. Wir brauchen das Geld für usere leidende Atomenergiemonopolwirtschaft und unsere leidenden Exportunternehmen, auf die unsere Elitarier nicht verzichten können. Nie nicht.
... denn sie lassen sich die rettungsschirme und verstaatlichung der bankschulden nicht gefallen, worüber allerdings kaum berichtet wird:
http://www.jungewelt.de/2011/04-11/061.php
dass die propaganda von wegen kein geld für familien, hartzIV, erneuerbare energien etc. bei uns so gut wirkt, hat einfach auch damit zu tun, dass wir uns fast jeden schmarrn verzapfen lassen und die medien fleißig dabei mitmischen.
dieser plan scheint allerdings trotz einer gewissenlosen polit- und medienelite immer weniger aufzugehen, siehe bawü und s21
Kein Geld mehr da! Na ja, kanns geben wenn man über Jahrzehnte jedes Jahr zig Milliarden an Euros für kriminelle Migranten ausgibt anstatt sie auszuweisen. Vielleicht kommt man ja auch noch darauf irgendwann die Prioritäten besser zu setzen, zB. Kindern vor den Kriminellen den Vorzug zu geben. Aber soweit zu denken setzt Anstrengung voraus, keine Eigenschaften deutscher Politiker, auch schweizer Politiker nicht.
Paging