Die US-Außenministerin verteidigt das geplante Waffengeschäft mit den Golfstaaten - die Europäische Union und Berlin reagieren zurückhaltend.
Mit ihrem umstrittenen Waffengeschäft in Milliardenhöhe wollen die USA eine arabische Front gegen Iran aufbauen.
Condoleezza Rice: "Wir wollen Sicherheit für unsere Partner in der Region garantieren." (© Foto: dpa)
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US-Außenministerin Condoleezza Rice verteidigte zum Auftakt ihrer Nahost-Reise das geplante Rüstungsprojekt, das in Europa auf Skepsis stößt. "Wir wollen Sicherheit für unsere Partner in der Region garantieren", sagte sie am Dienstag im ägyptischen Scharm el-Scheich.
Es geht um Waffen im Wert von mehr als 60 Milliarden Euro
Das geplante Waffenpaket für die saudischen Streitkräfte umfasse Raketen, Frühwarnsysteme, Waffen für Luftwaffe und Marine sowie andere Systeme zur Bekämpfung "nicht-konventioneller Bedrohungen", sagte ein Vertreter der US-Delegation, der anonym bleiben wollte.
"Diese Waffen wird Saudi-Arabien in den kommenden zehn Jahren brauchen", fügte das Delegationsmitglied hinzu. Vor dem Besuch hatte die amerikanische Regierung angekündigt, sie wolle Waffen im Wert von mehr als 60 Milliarden Dollar - davon etwa die Hälfte nach Israel - in die Region liefern, um die Macht Irans einzudämmen.
Rice, die auf ihrer Nahost-Reise von US-Verteidigungsminister Robert Gates begleitet wird, warf Teheran vor, die Gegend zu schwächen. "Wenn jemand den Nahen Osten destabilisiert, dann ist es das iranische Regime", sagte sie. "Iran ist die größte Herausforderung für amerikanische Interessen in der Region."
Auch über politische Wege, Iran zum Einlenken zu bewegen, solle auf der Reise, beraten werden, hieß es aus Delegationskreisen. Die arabischen Staaten der Region sollten mehr Druck auf Iran ausüben, forderte ein US-Regierungsvertreter.
Aufruf zur Solidarität mit dem Irak
Die US-Außenministerin rief die Golf-Anrainerstaaten zur Solidarität mit dem Irak auf. Alle Verbündeten der USA müssten nun die Anstrengungen verstärken und bündeln, um dem Irak bei der nationalen Versöhnung zu helfen, sagte Rice nach einem Treffen mit dem Golf-Kooperationsrat (Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain und Oman).
Die US-Außenministerin wies Spekulationen zurück, dass die Staaten, die mit US-Waffen beliefert werden sollen, als Helfer gegen die Aufständischen im Irak benutzt werden sollen.
"Das ist keine Frage der Gegenleistung", sagte sie. Die USA bekämpften mit ihren Verbündeten am Golf den Extremismus. Sie hätten ein Interesse an einem stabilen und einigen Irak, der sich selbst verteidigen könne. Rice und Gates sollten im Anschluss an Ägypten nach Dschiddah in Saudi-Arabien fliegen, um dann weitere Staaten der Region getrennt zu besuchen.
Irans Außenminister Manutschehr Mottaki bezeichnete das Rüstungsprogramm als "vergeblich". Er warf den USA vor, "erfundene Szenarien in der Region zu verbreiten". Damit sollten US-Waffenproduzenten vor der Pleite bewahrt werden, hieß es in einer Erklärung aus dem iranischen Außenministerium.
"Nicht ein Mangel an Waffen, sondern an Stabilität"
Auch in Deutschland stieß das Projekt auf Skepsis. Die Bundesregierung reagierte am Mittwoch zurückhaltend auf die Ankündigung amerikanischer Waffenlieferungen in den Nahen Osten.
Ein Regierungssprecher hob hervor, dass es sich nur um einen Teil der US-Strategie für die Region handele. Der Koordinator für die deutsch-amerikanischen Beziehungen, Karsten Voigt, sagte, es drohe eine weitere Destabilisierung des Krisengebiets.
"Die Region leidet nicht an einem Mangel an Waffen, sondern an einem Mangel an Stabilität", sagte der SPD-Politiker. "Ich habe große Zweifel, dass die Stabilität durch solche Waffen erhöht wird." Er hoffe vor allem, dass sich die Lage im Irak nicht weiter verschlechtere.
Die Europäische Union lehnte eine direkte Stellungnahme zunächst ab. Aber in Brüssel wurde in diplomatischen Kreisen am Dienstag nachdrücklich betont, dass die EU in Bezug auf Iran unverändert "auf Verhandlungslösungen setzt".
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(SZ vom 1.8.2007)
Müll an der Isar
...angeht.
@stillewasser hier geht es konkret um Überlebensbedingungen angesichts Horrender Lebenshaltungskosten. Was meckern Sie über die Bibel?
Ratzinger ist schon soweit gekommen, für die Kernkraft Werbung zu betreiben! Schäm...Der Mann ist toll, außerdem ein Ästhet! Ein anderes Thema... :) :) :)
Er ist fortschrittlicher als Sie und ihre "grüne" Naturphantastereien. Teure Atomkraft gönnt man den Menschen nicht, sie ist ein LUXUS, den die Bevölkerung nicht "verdient", lieber die Müllermilchfabriken. ins Auge drücken, so ist das nun mal.
Erdöl ist aus Meeresorganismen entstanden, kein Grundnahrungsmittel, aber er war mal geniesbar ;)
Ich halte es für ein Frevel, die Umwelt mit Autoabgasen zu vergiften. Und zwar für einen größeren Frevel, als Grundnahrungsmittel zur Energiegewinnung zu nutzen. Im übrigen ist es für mich schlmmer, das in unserer überflussgesellschaft viele Nahrungsmittel durch überpoduktion verderben.
Also, was tun? Keine Frevel mehr begehen und ohne öl und Elektrizität auskommen? Zurück zur Natur und Leben, wie es in der Bibel steht? Das Leben muss dem Fortschritt angepasst werden und sich nicht an Traditionen oder einem alten Buch orientieren.
Oh, es gibt Kritiker der Bio-Ethanol-Branche? Etwa von Erdöl-Konzernen?
Schönes Motto, welches Sie haben, nun versuche ich mich für Sie besser auszudrücken:
Von den Sortavala Ladoga-See-Gewässern Rußland-Kareliens zu den Ufern des Baikalsees und den Kopten Ägyptens ist es ein Frevel Grundnahrungsmittel zu verschwenden! Ich zumindest bin in einer christlich geprägten Umgebung mit den mahnungsvollen Worten aufgewachsen "Brot wirft man nicht weg". Das in der letzten Zeiten bedenklos Mais oder Milch in Fabriken zu Energiegewinnungszwecken verbraucht werden ist eine (nie dagewesene) Dummheit, ein Bruch in den annalen der Geschichte, die die Bevölkerung bitter treffen wird, in Form von Teuerung in der Lebensmittelversorgung. Die Kritiker der Bio-Ethanol-Branche sind zahlreich... Bitte informieren!!!
Wer den gewinnorientierten Betrug, der mit dem CO2 -Ablasshandel koordiniert ist, unterstützt, ist irregeleitet. Die Perle der Schöpfung erfreut sich der BMWs, der Bibel, der Engel-Gabriel-Klimaapostel am besten mit Verstand.
nun ja so können wir wenigstens sicher sein
das die bomben die bei uns hochgehen aus den USA od aus Deutschland kommen,
das hebt den Export und Frau Merkel kann sagen
Dafür haben wir jetzt wenigstens weniger als 3 mio arbeitlose
da sie entweder sprengstoff herstellen od. bei anschlägen ums leben kommen,
auch eine art der (Geburtenkontrolle)
"Weil man auf den Sinn gekommen ist, Lebensgrundnahrungsmittel!!!! als Treibstoffe für PKWs herzustellen (ein Bruch in der abendländisch-christlichen Tradition ohnegleichen, der verurteilt gehört)"
Sie meinen, weil in der Bibel nichts davon steht, dass Gott in seinem 5er BMW nicht mit ökotreibstoff tankt? Habe ich sie falsch verstanden?
Jaja, der Liebe Gott findet es super, das seine Schöpfung Kriege führt, damit sie in riesigen SUV's herumtuckern und die Luft verpesten.
Danke für die Lehrstunde in abendländisch-christlichen Tradition
Paging