Mit einem nationalen Protesttag kämpft Frankreichs Opposition gegen die Erhöhung des Rentenalters auf 62 Jahre. Dabei ist das Rentensystem reformbedürftig.
Die beiden wichtigsten Berater von Präsident Nicolas Sarkozy haben die Verschwiegenheit des Élysée-Palastes verlassen und sich in die Medienöffentlichkeit begeben - ein untrügliches Zeichen, dass es ernst wird in Frankreich. Diesen Dienstag kommt es im Parlament und auf den Straßen zur großen Auseinandersetzung über die von der Regierung geplante Rentenreform.
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Wieder in der Kritik: Frankreichs Präsident Nicholas Sarkozy muss seine Rentenreform verteidigen. (© REUTERS)
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Da wollten Claude Guéant, der Generalsekretär des Élysée, und Henri Guaino, der Sonderberater des Präsidenten, vorab Orientierungshilfe geben. Über Details könne man mit der Opposition und den Gewerkschaften reden, sagten die beiden. Der Kern der Reform aber sei tabu: Das Renteneintrittsalter werde von 60 auf 62 Jahren angehoben. Denn dies sei unerlässlich.
Hoffnung auf zwei Millionen Menschen
Nun gilt die "Rente mit 60" in Frankreich nicht als irgendeine sozialpolitische Chiffre, sondern als Errungenschaft, die manche Bürger sogar als "Menschenrecht" ansehen, wie es in einem Kommentar der Zeitung Libération heißt. Daher rufen die linken Oppositionsparteien und die Gewerkschaften nun zum Kampf gegen die Regierungspläne auf. Sie haben, auf Umfragen gestützt, den Eindruck, die Mehrheit der Bürger hinter sich zu haben. So wollen sie der ohnehin geschwächten Regierung Sarkozy bei der Rente eine entscheidende Niederlage bereiten.
Für diesen Dienstag haben sie zum nationalen Protesttag aufgerufen. In Schulen, bei der Bahn, im Nahverkehr, bei Radio und Fernsehen und in vielen anderen Einrichtungen wird gestreikt; und die Linke hofft, landesweit mehr als zwei Millionen Menschen zu Demonstrationen auf die Straßen zu bringen.
Zeitgleich beginnt am Dienstag Nachmittag im Palais Bourbon, dem Sitz der Nationalversammlung, die parlamentarische Debatte. Arbeitsminister Éric Woerth muss die Rentenreform gegen die geballte Opposition verteidigen. Ausgerechnet Woerth. Der Minister ist wegen der Bettencourt-Affäre angeschlagen, die Gewerkschaften betrachten ihn nicht mehr als geeigneten Verhandlungspartner. Doch noch hat Woerth den Rückhalt des Präsidenten. Zudem wird Premier François Fillon seinem Arbeitsminister in den kommenden Tagen zur Seite springen. Schließlich geht es bei der Erneuerung des Rentensystems um das wohl wichtigste Projekt in Sarkozys Amtszeit.
Vergleichsweise bescheiden
Die Regierung argumentiert, die Reform sei nötig, um in Zeiten steigender Lebenserwartung das Rentensystem zu finanzieren. Sie verweist auf das Ausland und erklärt die Rente mit 60 zum Anachronismus. Nimmt man nur das offizielle Rentenalter, sieht der Abstand zwischen Frankreich und anderen europäischen Ländern tatsächlich sehr groß aus. Die Niederlande, Dänemark, Norwegen, Spanien und Deutschland haben etwa beschlossen, das Rentenalter auf 67 Jahre zu erhöhen.
Die sukzessive Anhebung in Frankreich auf 62 Jahre bis 2018 nimmt sich im Vergleich dazu bescheiden aus. Betrachtet man aber das reale Renteneintrittsalter, schrumpft der Unterschied. So gehen laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Männer in Deutschland im Schnitt mit 62,1 Jahren in Rente, Franzosen hingegen mit 58,7 Jahren, also etwa drei Jahre früher.
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Youtube-Hit aus USA
Ich kann Ihnen nur beipflichten!
Mit Schröder hat die Manipulation begonnen:
1. Vertrauenschutz § ersatzlos abgeschafft, keiner hat gemerkt, Satazin noch nicht da
2. Vertuschung der wahren Arbeitslosenzahlen durch verschieben in Hatz IV
3. Merkle mach das mit Wohllust und Global-Player Manie weiter und noch mehr!
4. Merkel ~halbiert die Arbeitslosenversicherung, die bisher auch Hartz IV abdeckte
5. Merkle lammentiert mit hohen Sozialkosten um weiter Druck auszüber auf die
"Parallelgesellschaft zur Politikerkaste" der arbeitenden Bevölkerung
6.Zweit größte Lüge: Die Gesundheitskosten steigen wegen der vielen Rentnern,
das ist Volksverdummung: Die Einnahmen sinken wegen 10 Mill Arbeitslose und
immer mehr Dumpinglöhne und immer mehr 400 € jobs anstatt Arbeitsvertrag
7 Jeden lassen wir herein um die Sozialsdystheme
Meinen Sie damit die potenten Franzosen oder die letale Lebensweise der Franzosen?
zitat:"Diese Art Programm heißt im Volkmund nicht zufällig Hartz-TV. Die Leute die sowas sehen arbeiten nämlich in der Regel sowieso nicht, sondern sie lassen sich ihren XXL Plasmabildschirm, das Bier und die Kohlenhydrate von anderen bezahlen."
neidisch? oder woher kommt diese aussergwöhnliche kenntnis....äh wahrheit....über alle hartz-4 emfänger?
Faru Merkel, in welcher Parallelgesellschaft leben Sie und Ihre Berater und Parteigenossen?
Seien Sie doch mal ehrlich zum Volk und zu sich selbst!
1. Wir haben 10 Millionen Arbeitslose (mit Hartz IV)
2. Wir haben Rente mit 65, also 5 Jahre mehr als Ihr Freund Sarkozys
3. Im Schnitt ereicht am heute nicht mals 60 Jahre in Rente sondern oft früher.
4.Mobilisieren Sie von den 10 Millionen zuerst mal mindestens 5 Millionen ins Arbeits-
Leben zusammen mit Ihren Global-Players, dann haben Sie viele Probleme gelöst
5. Bringen Sie die Arbeitslosenversicherung auf den alten Stand, also 6,5% 50:50%
6. Migranten: Machen Sie endlich mal Schluß mit den Leuten die seit Jahren nur die Sozialsysteme plündern >zurück in die Heimat!
Ja, und spätestens nach einem Jahr Rentenbezug besteht die Pflicht bei Rotlicht der Fußgängerampel die Straße zu überqueren!
Paging