Anlässlich der Feiern zum 60. Jahrestag der israelischen Staatsgründung hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad den jüdischen Staat erneut scharf angegriffen.
Scharfe Worte gegen Israel: Es sei ein "terroristischer und krimineller Staat", sagte der für seine Verbalattacken bekannte iranische Präsident Mahmud Ahamedinedschad in Teheran. Das "Regime" werde aber "bald von den Palästinensern weggeschwemmt".
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Das israelische "Regime" werde "bald von Palästinensern weggeschwemmt", wettert Mahmud Ahmadinedschad. (© Foto: AP)
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Zu den Feiern zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels erklärte er, es sei "vom Westen zwecklos, für etwas eine Geburtstagsfeier zu veranstalten, das bereits tot ist". Ahmadinedschad hatte vor knapp drei Jahren international einen Aufschrei der Entrüstung ausgelöst, als er erklärt hatte, er hoffe, dass Israel von der Landkarte des Nahen Ostens getilgt werde.
Kein Einlenken im Atomstreit
Des weiteren bekräftigte er am Dienstag, dass sein Land im Atomstreit mit dem Westen nicht einlenken wird. Teheran werde keine "Anreize" annehmen, sein Atomprogramm zu beenden, sagte Ahmadinedschad auf einer Pressekonferenz in der iranischen Hauptstadt. Die iranische Führung lehne solche Anreize ab, sagte er zu dem neuen Angebot der internationalen Gemeinschaft.
Die fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates - China, Großbritannien, Frankreich, Russland und die USA - sowie Deutschland hatten sich Anfang Mai in London auf ein neues Angebot geeinigt. Der Vorschlag stellt nach Angaben aus diplomatischen Kreisen eine Erweiterung der bereits im Juni 2006 unterbreiteten Verhandlungsofferte für den Iran dar.
In dieser Offerte bot der Westen Teheran eine wirtschaftliche und technologische Unterstützung, wenn Iran auf die Urananreicherung verzichtet. Die Offerte soll nun "um politische, wirtschaftliche, technologische und kulturelle Elemente" erweitert worden sein.
Ahamdinedschad kündigte erneut ein "Friedenspaket" zur Schlichtung des Atomstreits an. Das Paket solle bis Ende Juni den Mitgliedern des Weltsicherheitsrates der Vereinten Nationen sowie Deutschland präsentiert werden. Die internationale Gemeinschaft befürchtet, dass der Iran die Urananreicherung zur Produktion von Atomwaffen missbrauchen könnte und deshalb nicht darauf verzichten will. Teheran hat dies stets vehement bestritten und auf zivile Zwecke verwiesen.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/hai/odg)
warum gibt es in all den Staaten um Israel und Vorderasien keine demokratischen Wahlen.Wenn im Iran Wahl ist werden 3/4 aller Bewerber nicht zugelassen weil sie mit der islamischen Religion nicht im Einklang sind.Und in In Syrien wird da überhaupt gewählt?
Warum ist das so?
"Es sei ein "terroristischer und krimineller Staat"
Wer, der Iran???
Quatsch, der doch nicht, der unterstützt doch nur humanitäre Friedensgruppen a la Hisbollah und Hamas.
Ich finde ihn richtig gut,
erträgt schöne anzüge und will atomkraftwerke bauen
Solche brauchen wir in deutschland
nicht die Luschen wie Glos Steinbrück & Co
ein politiker mit starkem ödipuskomplex !
sehr unbesonnen und unberechenbar, bar jedes gewissen !
Zitat:
"...als er erklärt hatte, er hoffe, dass Israel von der Landkarte des Nahen Ostens getilgt werde."
Sie wissen, dass diese behauptung nicht korrekt ist, da Sie in der SZ selbst diskutiert hatten: das Besatzerregime muss verschwinden ist eben eine andere Aussage als das Tilgen Israels.
Da Sie nicht nur nicht korrekt auf den Disurs zum Thema der Falschübersetzung verweisen, da Sie erst recht nicht die korrekte Übersetzung verwenden, muss Ihre neuerliche Aussage, Ahmadinedschad habe dies oder das gesagt, mit vorsicht betrachtet werden. Zumindest die Zusammenstellung. erst die Charakterisierung Israels als XY-Staat, hier steht xy für kriminell, dann direkt in Folge: das regime werde weggeschwemmt, das insinuiert, er habe gesagt, Israel werde weggeschwemmt.
So ist es aber nicht. Das REGIME - wahrscheinlich war wieder das besatzerregime in Westjordanien gemeint. Damit entspräche Ahmadinedschads Aussage der der UN-SR-resolution 242. Und dass der mann Israel nicht mag, ist bekannt. Mit dem Atompropgramm in einem Artikel wird wiederum insinuiert, das A-Programm habe etwas damit zu tun, dass er Israel nichtmag.
Summa summarum: Propaganda.
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