Indien hat eine atomwaffenfähige Mittelstreckenrakete getestet, die bis zur chinesischen Hauptstadt Peking reicht. Das Verteidigungsministerium in Neu Delhi sprach von einem "historischen Ereignis" und sieht die Testreihe als "vollen Erfolg".
Indien hat eine atomwaffenfähige Mittelstreckenrakete mit einer Reichweite bis zur chinesischen Hauptstadt Peking getestet und die Versuchsreihe mit diesem Raketentyp abgeschlossen. Das Verteidigungsministerium in Neu Delhi teilte mit, der dritte und letzte Test sei ein "voller Erfolg" gewesen. Die Rakete könne nun den Streitkräften übergeben werden. Die Agni III ist nach dem Hindu-Gott des Feuers benannt und hat mit mehr als 3.000 Kilometern die größte Reichweite im indischen Raketenarsenal.
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Die indische Mittelstreckenrakete "Agni III" besitzt eine Reichweite von bis zu 3.500 Kilometern. (© Foto: AFP)
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Die Waffe war von einer mobilen Abschussrampe auf einer Insel vor der Küste Ostindiens abgefeuert worden. Das Verteidigungsministerium sprach von einem "Lehrbuchstart" und einem "historischen Ereignis".
Alle Systeme hätten funktioniert. Zwei Marineschiffe hätten bestätigt, dass die Rakete ihr Ziel, die Ostküsten-Insel Wheeler, in weniger als 15 Minuten ihr Ziel erreicht habe. Der Ort liegt rund 3.000 Kilometer vom Abschussort entfernt im Indischen Ozean, südlich des Äquators getroffen habe. Im Versuchszentrum sei nach dem Test Jubel unter den Wissenschaftlern ausgebrochen.
Agni III hat eine Reichweite von bis zu 3.500 Kilometern kann sowohl mit konventionellen wie mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden. Der erste Test der Agni III am 9. Juli 2006 war fehlgeschlagen, der zweite am 12. April vergangenen Jahres war nach Armeeangaben erfolgreich verlaufen. Die Rakete dient nach Angaben von Verteidigungsexperten vor allem der Abschreckung Chinas. In der Reichweite der indischen Rakete läge auch Shanghai.
Mit dem zweiten, erfolgreichen Test sei Indien in den "Club der Staaten im Besitz von Mittelstreckenraketen aufgestiegen", sagte Sprecher Sidanshu Kar. Bis 2010 will Indien einen Nachfolger von Agni III mit einer Reichweite von 6.000 Kilometern entwickeln.
Die indische und die chinesische Regierung haben sich in den vergangenen Jahren angenähert, betrachten sich aber immer noch mit Misstrauen. 1962 kämpften beide Länder einen Grenzkrieg gegeneinander. Die 17 Meter lange Agni III hat nach offiziellen Angaben ein Startgewicht von etwa 50 Tonnen und kann einen 1,5 Tonnen schweren konventionellen oder nuklearen Sprengkopf tragen.
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(AFP/DPA/dgr/cag)
Stockender Kita-Ausbau
ist Indien übrigens eine Demokratie und China eine Diktatur, woraus sich natürlich die Freude erklärt, dass die rakete Bejing und Schanghai erreichen kann.
Ganz demokratisch.
sicher geht die Welt irgendwann in einem schönen Feuerwerk unter, Es gibt schon soviele bizarre shows, warum nicht auch noch diese
im Club ist. Zwar nicht bei der IAEA, aber immerhin in der Atomrüstung von den USA unterstützt. Das erhöht die Sicherheit in der region ungemein. Folgerichtig trägt zur Nichtweiterverbreitung von A-Waffen und zur Begrenzung der raktenrüstung bei, wenn man Iran boykottiert und bedroht, das IAEA-Mitglied ohne A-Waffen und sogar ohne Bestreben nach A-Waffen. In der region werden die Nicht-IAEA-Mitglieder Pakistan, Israel und Indien, die zufällig A-Waffen besitzen, gehätschelt.
Vielleicht lautet das Axion so: wenn Du, Iran, endlich geliebt werden willst, solltest Du aus der IAEA autreten, A-waffen zu legen und die passenden Rakten dazu.
...wenn sie sich nicht rüsten, holt man ihnen alles weg, also rüsten sie sich alles weg, dann gibt es nichts zu holen ;-|
stimmdoch,,. ,)
dann hoffen wir mal, dass indien bei der olympiade ein paar medaillen bekommt.
Paging