Zum Auftakt der Sechser-Gespräche über Pjöngjangs Nuklearprogramm haben die USA den Druck erhöht - doch Nordkorea lässt bisher wenig Kompromissbereitschaft erkennen.

Die Delegation aus Pjöngjang bekräftigte in Peking ihre Forderungen nach einer Aufhebung aller Sanktionen sowie Unterstützung im Energiesektor.

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Der amerikanische Gesandte Christopher Hill erklärte, die USA seien mit ihrer Geduld am Ende. An den Sechs-Parteien-Gesprächen nehmen neben den USA und Nordkorea auch Vertreter aus Südkorea, Russland, China und Japan teil.

Es sind die ersten Beratungen in dieser Runde seit mehr als einem Jahr. Wie eine der beteiligten Delegationen mitteilte, bezeichnete sich Nordkorea als Atommacht, die Gespräche sollten daher als Abrüstungsverhandlungen geführt werden. Damit wiederholten die Vertreter Pjöngjangs ihre Forderung, auf gleicher Augenhöhe mit den USA zu verhandeln.

Nordkorea schließt eine Einstellung seiner nuklearen Aktivitäten aus, solange die UN-Sanktionen und die zusätzlichen Finanzrestriktionen der USA in Kraft sind. Washington macht dagegen ein Ende des nordkoreanischen Atomprogramms zur Vorbedingung für eine Normalisierung der Beziehungen.

"Unser Vorrat an Geduld hat die internationale Forderung nach Geduld wahrscheinlich übertroffen", sagte US-Unterhändler Hill. "Wir sollten weniger geduldig sein, das Tempo erhöhen und schneller arbeiten."

Der japanische Vertreter Kenichiro Sasae sagte, die Haltung Nordkoreas sei "weit entfernt" von den Positionen der anderen Delegationen. "Wir können sie nicht akzeptieren", sagte Sasae.

China, Nordkoreas wichtigster Verbündeter, drang auf Ergebnisse. Die Zeit der Bekenntnisse sei vorbei, nun gehe es um Taten, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

Im September vergangenen Jahres hatten die an den Verhandlungen beteiligten Länder vereinbart, dass Nordkorea sein Atomprogramm aufgibt, wenn es im Gegenzug Sicherheitsgarantien und Hilfe erhält.

Zwei Monate später brach Pjöngjang die Gespräche ab - aus Protest gegen zusätzliche Finanzsanktionen der USA. Seitdem hat Nordkorea im Juli dieses Jahres neue Raketen getestet und am 9. Oktober erstmals einen Atomsprengsatz gezündet. Unter internationalem Druck erklärte sich das kommunistische Regime Ende Oktober zur Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche bereit.

Beobachter halten es allerdings für unwahrscheinlich, dass die Verhandlungen substanzielle Fortschritte bringen.

"Unser Vorrat an Geduld hat die internationale Forderung nach Geduld wahrscheinlich übertroffen", sagte US-Unterhändler Hill. "Wir sollten weniger geduldig sein, das Tempo erhöhen und schneller arbeiten."

Der japanische Vertreter Kenichiro Sasae sagte, die Haltung Nordkoreas sei "weit entfernt" von den Positionen der anderen Delegationen. "Wir können sie nicht akzeptieren", sagte Sasae.

China, Nordkoreas wichtigster Verbündeter, drang auf Ergebnisse. Die Zeit der Bekenntnisse sei vorbei, nun gehe es um Taten, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

Im September vergangenen Jahres hatten die an den Verhandlungen beteiligten Länder vereinbart, dass Nordkorea sein Atomprogramm aufgibt, wenn es im Gegenzug Sicherheitsgarantien und Hilfe erhält.

Zwei Monate später brach Pjöngjang die Gespräche ab - aus Protest gegen zusätzliche Finanzsanktionen der USA. Seitdem hat Nordkorea im Juli dieses Jahres neue Raketen getestet und am 9. Oktober erstmals einen Atomsprengsatz gezündet. Unter internationalem Druck erklärte sich das kommunistische Regime Ende Oktober zur Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche bereit.

Beobachter halten es allerdings für unwahrscheinlich, dass die Verhandlungen substanzielle Fortschritte bringen.

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(AP)