Der Iran lehnt ein Abgehen von seinem Atomprogramm nach wie vor ab. Präsident und Außenminister betonten, an ihren Plänen zur Urananreicherung festzuhalten.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich im Atomstreit erneut kompromisslos gezeigt. "Wir werden in den Gesprächen unseren eigenen Vorschlag betonen und in keinem Fall die Bedingung akzeptieren, (die Urananreicherung) auszusetzen", sagte Ahmadinedschad nach Angaben der Webseite des Staatlichen Fernsehsenders IRIB.
Mahmud Ahmadinedschad will sich nicht vom Atomprogramm seines Landes abbringen lassen. (© Foto: dpa)
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Am kommenden Samstag sollen in Genf Gespräche zwischen dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana und dem iranischen Atomunterhändler Said Dschalili stattfinden. Dabei dürfte es um das Verhandlungsangebot gehen, das die fünf UN-Vetomächte und Deutschland (5+1) Mitte Juni vorgelegt hatten.
Für die Einstellung der Urananreicherung wird dem Iran darin im Gegenzug enge wirtschaftliche Zusammenarbeit und Unterstützung bei dem zivilen Atomprogramm angeboten.
Die Weltgemeinschaft befürchtet, dass die Regierung in Teheran unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie heimlich die Entwicklung von Atomwaffen verfolgt. Teheran hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen. Ahmadinedschad kündigte an, die Verhandlungspartner würden sich auf die gemeinsamen Punkte der beiden Vorschläge konzentrieren und einen Zeitplan zur Lösung des Konflikts erarbeiten.
"Die Zeit für Verhandlungen aus der herablassenden Position der Ungleichheit ist vorbei", schrieb auch der iranische Außenminister Manucher Mottaki in seiner öffentlich gemachten Antwort auf ein Anreizangebot der sechs Länder. Die Welt habe sich geändert. Das iranische Volk habe eigene Pläne für sein Vorankommen und bitte andere nicht um Hilfe. Die Forderung der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands nach einem Ende der Urananreicherung wies Mottaki zurück. "Wir haben nicht die Absicht, diesen Kurs zu ändern."
Mottakis Brief wurde auf der Internetseite einer französischen Wochenzeitung veröffentlicht, und seine Echtheit in diplomatischen Kreisen bestätigt. Ein europäischer Diplomat äußerte sich enttäuscht über die Antwort auf das Anreizpaket, "die am unteren Ende unserer Erwartungen" liege.
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(dpa/Reuters/vw)
Protest gegen dritte Startbahn
der iran ist ein souveräner staat und muss sich nicht von selbsternannten nahost-sheriffs an den karren fahren lassen.
Ihre agitatorisch-iranischen Streubomben kommen zu spät. Wären Sie der Navigation im web und hier im online-Bereich der SZ mächtig, wären Sie fündig geworden.
Burka hochklappen.
Es ist 11:00 Uhr 16. Juli 2008, ich bin gespannt, wann die erste Meldungen über eistieg der Amerikaner in den Atomgespäche mit dem Iran in eine deutsche Medien erscheinen wird?
wenn die genehmigung der Zensurbehörde erhalten haben.
NZZ, Washingtonpost, AP, BBC.....fast alle internationale Medien haben dies als
Top Meldung veröfentlicht, nur deutsche Medien nicht...
sehr seltsam...
gibt es in Deutschland keine freie Journalisten...?
oder sind die Journalisten hierzulande langschläfer...?
Der Titel an sich ist schon eine Frechheit: "Teheran will keinen Kompromiss", weil es kein Kompromiss ist, sondern ein illegales und völkerrechtswiedriges Diktat in dem man den Iran mit massiven Sanktioniserungen und sogar Kriegsdrohungen von seinem legitimen Recht auf zivile Atomnutzung abhalten will, obwohl der Iran jährlich einen steigenden Energiebedarf von rd. 3% hat und heute schon 50% seines Öls und 90% seines erdgases selber verbraucht, Tendenz steigend.
Mit einer funktionierenden Atomwirtschaft aber könnte der Iran diesen Eigenverbrauch deutlich verringern und somit wesentlich mehr wertvolles Öl und Gas verkaufen gegen harte Devisen als bisher und somit zweistellige Millairden mehr einnehmen als heute, nur dieses zusätzliche Erstarken des Irans ist den USA/isarel ein Dorn im Auge, denn umso stärker und reicher der Iran, umso stärker und abwehrbereiter siene armee und das LAnd und umso schwerer wird es dieses zu bedrohen und anzugreifen, also tun die USA/isarel alles um dies zu verhindern, im Notfall mit einem Krieg und auch ein Atomwaffeneinsatz ist dne beiden größten Kriegstreiber- und Verbrechernationen dieses Planeten zuzutrauen, wäre ja nicht das erste Mal.
Sollte man nicht die Islamische Welt drüber abstimmen lassen, ob sie mit einer Diskriminierung Islamischer Staaten einverstanden ist?
Paging